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Moholy-Nagy and the New Typography

In 1929, ten years after the Bauhaus was founded, Berlin’s Martin­Gropius-Bau launched the exhibition Neue Typografie (New Typography). László Moholy-Nagy, who had left the Bauhaus in Dessau the previous year and had earned a reputation as a designer in Berlin, was invited to exhibit his work together with other artists. He designed a room entitled »Wohin geht die typografische Entwicklung?« (Where is typography headed?) – where he presented 78 wall charts, for which he not only used his own designs, but also included advertising prints by colleagues associated with the Bauhaus.

The functional graphic design, initiated by the New Typography movement in the 1920s, broke with tradition and established a new advertising design based on artistic criteria. It aimed to achieve a modern look with standardized typefaces, industrial DIN standards, and adherence to such ideals as legibility, clarity, and precision, in line with the key principles of constructivist art.

For the first time, this comprehensive publication showcases Moholy-Nagy’s wall charts which have recently been rediscovered in Berlin’s Kunstbibliothek. Renowned authors provide insights into this treasure trove by each contributing to this alphabetized compilation starting with »A« for the typeface »Akzidenz-Grotesk« and ending with »Z« for »Zinc plate«.

With texts by: Ute Brüning, Gerda Breuer, Steven Heller, Richard Hollis, Ellen Lupton, Erik Spiekermann, et al.

 

Editor: Petra Eisele, lsabel Naegele and Michael Lailach
Hochschule Mainz and Kunstbibliothek – Staatliche Museen zu Berlin
Design: Isabel Naegele and Julia Neller
Kettler Verlag, Dortmund
Germany

 

Hardcover , 256 Seiten pages, 24x30cm
978-3-86206-753-4 de
978-3-86206-754-1 en
65,– Euro

 

Awards:

  • DDC Award GUTE GESTALTUNG 2019 – GOLD
  • Certificate of Typographic Excellence Type Directors Club Tokyo 2019

 

www.verlag-kettler.de

shop.bauhaus-movement.com/moholy-nagy-and-the-new-typography

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Moholy-Nagy and the New Typography

DDC Gute Gestaltung 2019 Gold Award für »Moholy-Nagy und die Neue Typografie«

Am vergangenen Freitag wurden die Publikation und das Forschungsprojekt »Moholy-Nagy und die Neue Typografie / Moholy-Nagy and the New Typography« des Instituts Designlabor Gutenberg in Frankfurt in der Kategorie »Publishing« mit dem DDC AWARD GUTE GESTALTUNG 2019 in Gold ausgezeichnet.

Das hat uns – am Abend selbst – komplett überrascht und riesig gefreut!

Aus der Pressemitteilung des DDC AWARD GUTE GESTALTUNG 2019:

In der Kategorie Publishing wird das Institut Designlabor Gutenberg der Hochschule Mainz für seine umfangreiche Publikation »Moholy-Nagy und die Neue Typografie« mit dem Gold-Award ausgezeichnet. Über 3 Jahre entstanden, dokumentiert das Buch anhand der wiederentdeckten Ausstellungstafeln der von László Moholy-Nagy kuratierten Ausstellung »Neue Typografie« von 1929 ein Forschungsprojekt zum nationalen Bauhaus-Jahr. Auf 256 aufwendig gestalteten Seiten macht die hochwertig gedruckte und gebundene Publikation, herausgegeben im Verlag Kettler, das Thema eindrucksvoll zugänglich.

gutegestaltung.ddc.de

Kategorien: Awards, Events, News, Publikationen

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DDC Gute Gestaltung 2019 Gold Award für »Moholy-Nagy und die Neue Typografie«

Red Dot Award für »FUTURA. DIE SCHRIFT.«

Am 1. November 2019 feiert der Red Dot Award: Brands & Communication Design 2019 seinen krönenden Abschluss und damit die Jahresbesten. Während der Preisverleihung in Berlin wird die das Institut Designlabor Gutenberg und das Gutenberg-Museum die Urkunde in Empfang nehmen. Rund 1.400 internationale Gäste können die ausgezeichnete Publikation »FUTURA. DIE SCHRIFT.« im Rahmen der Designers’ Night im ewerk Berlin hautnah erleben. Dort wird die Siegerausstellung »Design on Stage« exklusiv eine Nacht lang die preisgekrönten Kommunikationsdesign-Arbeiten sowie Marken vorstellen. Mit dieser Auszeichnung hat FUTURA nach sechs internationalen und nationalen Designpreisen auch den bekanntesten deutschen Designpreis gewonnen. Wir danken allen Unterstützer*innen und Mitstreiter*innen.

 

 

Kategorien: Awards, Events, News, Publikationen

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Red Dot Award für                               »FUTURA. DIE SCHRIFT.«

Überreichung von Codekindy an die Staatsministerin Dr. Stefanie Hubig

Ein Projekt, das Kinder auf das Programmieren vorbereitet

Am 16.9. hat der „Runde Tisch MINT“ zum 4. Mal an der Hochschule Mainz getagt. In Anwesenheit von Staatsministerin Dr. Stefanie Hubig und Vizepräsidentin Prof. Dr. Regina Stephan stellte Prof. Anna-Lisa Schönecker dort das Projekt „Codekindy“ vor, das Kinder im Alter zwischen 4 und 8 Jahren an die Grundlagen des Programmierens heranführt und anhand spielerischer Workshops Computational Thinking vermittelt.

„Programmierkenntnisse zu erwerben, bedeutet, dass wir unsere Zukunft mitgestalten können. Jetzt können auch Vor- und Frühschulkinder Grundkenntnisse dafür erwerben. Codekindy ermöglicht es Erziehern und Lehrern, die wichtigen Basiskenntnisse spielerisch, ohne Bildschirm und Lesekompetenz zu vermitteln. Der Einstieg ist ab vier bis fünf Jahren sinnvoll“, so Anna-Lisa Schönecker, die an der Hochschule Mainz Informationsdesign lehrt und Mitglied des Instituts Designlabor Gutenberg ist. Prinzipien des Computerzentrierten Denkens zu lehren ist ein komplexer Prozess, denn neben der Programmiersprache und ihrer Syntax müssen auch fundamentale Konzepte von Abstraktion, Logik und Mathematik vermittelt werden. Mit der Ausgliederung der Denkfähigkeiten durch die Lehrmittel von Codekindy können diese Fähigkeiten auch von Laien gelehrt werden. Die Lehrmittel und weitere Informationen zum Projekt sind auf der Website codekindy.com zusammengefasst.

Zum Abschluss überreichte Anna-Lisa Schönecker der Ministerin, die sich sehr interessiert zeigte, ein Buch mit Lehrmaterialien zu Codekindy sowie den Forschungs- und Dokumentationsbericht, den sie zu dem Projekt erstellt hat.

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Überreichung von Codekindy an die Staatsministerin Dr. Stefanie Hubig

Moholy-Nagy und die Neue Typografie
A-Z – Publikation

1929, zehn Jahre nach Gründung des Bauhauses, zeigte der Berliner Martin-Gropius-Bau die Ausstellung Neue Typografie, zu der auch László Moholy-Nagy eingeladen worden war, der im Jahr zuvor das Dessauer Bauhaus verlassen und sich in Berlin einen Namen als Gestalter gemacht hatte. Für seinen Raum »Wohin geht die typografische Entwicklung?« entwarf er 78 Schautafeln, für die er sowohl eigene Entwürfe als auch Werbedrucksachen von Kollegen aus dem Bauhaus-Umfeld verwendete.

Mit dem funktionalen Grafik-Design der Neuen Typografie hatte sich in den 1920er Jahren eine künstlerische Reklamegestaltung durchgesetzt, die mit der bisherigen Tradition brach. Ziel war eine zeitgemäße Gestaltung mit standardisierten Schrifttypen, industriellen DIN-Normen und Idealen wie Lesbarkeit, Klarheit und Direktheit entsprechend den Prinzipien der konstruktivistischen Kunst.

Die umfangreiche Publikation vereint erstmals die vor kurzem in der Berliner Kunstbibliothek wiederentdeckten Ausstellungstafeln von Moholy-Nagy, die anhand eines Abcdariums mit charakteristischen Stichworten von namhaften Autorinnen und Autoren beleuchtet werden – von A wie Akzidenz-Grotesk bis Z wie Zeitschriftengestaltung.

Mit Texten u. a. von: Ute Brüning, Gerda Breuer, Steven Heller, Richard Hollis, Ellen Lupton, Erik Spiekermann

 

Herausgeber : Petra Eisele, lsabel Naegele und Michael Lailach
Hochschule Mainz und Kunstbibliothek – Staatliche Museen zu Berlin
Gestaltung: Isabel Naegele und Julia Neller
Kettler Verlag, Dortmund

 

256 Seiten, 24x30cm, Registerstanzung
978-3-86206-753-4 de
978-3-86206-754-1 en
65,– Euro

 

Auszeichnungen:

  • DDC Award GUTE GESTALTUNG 2019 – GOLD
  • TDC Tokyo 2019 – Anerkennung

 

www.verlag-kettler.de

shop.bauhaus-movement.com/moholy-nagy-and-the-new-typography

 

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Moholy-Nagy und die Neue Typografie <br> A-Z – Publikation

FUTURA. THE TYPEFACE. ausgezeichnet beim Type Directors Club Tokyo 2018

Die englischsprachige Ausgabe FUTURA. THE TYPEFACE., erschienen bei Laurence King London, wurde aktuell beim Type Directors Club Tokyo ausgezeichnet.
Wir freuen uns außerdem, dass FUTURA zur Ausstellung der 28. Internationalen Biennale Brno/CZ im Mai 2018 eingeladen wurde.

FUTURA. DIE SCHRIFT. mit dem „Award for Typographic Excellence“ ausgezeichnet

 

 

520 Seiten nur über eine Schrift? Was auf den ersten Blick für die Bearbeiter und den Verlag wie Wahnsinn erscheint, erweist sich beim Lesen als ein neuer Blick auf die klassische Moderne. Denn der Aufbruch in die Moderne wird durch keine andere Schrift so eindeutig codiert wie durch die »Futura«. Gerade weil Leserinnen und Leser gespannt auf Inhalte und weniger bewusst auf die genaue Form der Buchstaben achten, hat Schrift die Macht, im Unbewussten volle Wirkung zu entfalten. Und das tat und tut die Futura wie wenige andere Sch

riften. Deshalb war diese Schrift der Hochschule Mainz und dem Gutenberg-Museum eine Sonderausstellung – die erste in Deutschland – und dieses 520-Seiten-Buch wert.

Diese Glanzleistung wurde jetzt im 63. Wettbewerb des Type Directors Club of New York mit dem »Award for Typographic Excellence« ausgezeichnet. Unter beinahe 1.900 Einsendungen aus 50 Ländern konnte sich das Werk einen der begehrten Preise sichern. Grund zur Freude für die Herausgeberinnen und Kuratorinnen Prof. Dr. Petra Eisele und Prof. Dr. Isabel Naegele vom Institut Designlabor Gutenberg der Hochschule Mainz, Dr. Annette Ludwig, Direktorin des Gutenberg-Museums, sowie für die Gestalterin Stephanie Kaplan und den Verlag Hermann Schmidt. Interessenten können das Standardwerk mit Silberschnitt für 50 Euro an der Museumskasse, im Gutenberg-Shop und im Buchhandel erwerben.

Eine weitere Auszeichnung ging an das ausstellungsbegleitende Projekt „Futura type-trap“. Der Designpreis Rheinland-Pfalz 2016 wurde an das im Vorfeld der Schau von den Kuratorinnen initiierte Projekt der beiden Gestalter Sarah Schmitt und Christian Weber der Hochschule Mainz und des Gutenberg-Museums verliehen. Ziel war es, mit Hilfe einer sozialen Plattform (www.type-trap.com) die Verbreitung einer bestimmten Schrift im Alltag von Teilnehmerinnen und Teilnehmern weltweit dokumentieren zu lassen. «Ein ganz besonderes Projekt multimedialer Gestaltung und ein hervorragender Beitrag zur Dokumentation visueller Kultur», lobte der Juror Prof. Andreas Henrich.

Die Sonderschau „Futura. Die Schrift“ ist noch bis 30. April im Gutenberg-Museum zu sehen, aktuelle Termine zu Sonderführungen werden auf www.gutenberg-museum.de veröffentlicht.

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Designpreis Rheinland-Pfalz und DDC Gute Gestaltung für Master-Absolventen

Mit dem Designpreis Rheinland-Pfalz und dem Preis des Deutschen Designer Clubs DDC Gute Gestaltung 17 wurden Alexander Bothe und Stefan Valerio Meister, Absolventen des Masterstudiengang Gutenberg Intermedia »Future Spaces«, für ihr Master-Projekt »devio – Demenz-Emphatie-Workshop-Kit« 2016 ausgezeichnet

Sowohl für Angehörige als auch für professionelle Pflegende kann sich der Umgang mit Menschen mit Demenz als schwierig gestalten und verlangt ein hohes Maß an Empathie, Verständnis und Wissen für die Erkrankung. Dabei zeigt sich als eine der größten Herausforderungen, den Perspektivwechsel in eine demenziell veränderte Gefühlswelt zu schaffen, um somit den Betroffenen besser erreichen und verstehen zu können.

Dieser Problematik gingen Alexander Bothe und Stefan Valerio Meister im Gutenberg-Intermedia Masterstudiengan “Future-Spaces”, an der Hochschule Mainz in 2016 als Kommunikationsdesigner nach und es entstand das Projekt: devio Demenzworkshop-Kit.

Das devio Demenzworkshop-Kit wurde in Zusammenarbeit mit Sozialpädagogen und Demenzexperten entwickelt und ist ein mobiles Empathietraining, welches Teilnehmern ermöglicht, sich der Erlebnis- und Gefühlswelt von Menschen mit Demenz zu nähern und diese am eigenen Leib zu erfahren. Hierfür wurde eine Augmented Reality Anwendung konzipiert, welche die Wahrnehmung live, demenziell verändert und in Kombination mit demenzspezifischen Rollenspielen einen Workshop bildet, der die Empathiekompetenzen der Teilnehmer im Umgang mit Menschen mit Demenz schulen und verbessern soll. Das Kit ist dabei ein in sich geschlossenes Produkt mit aufeinander abgestimmten Utensilien und einem vorgegebenen Ablauf. Somit kann es autark genutzt werden und individuell in den Lehrplan intigriert werden können.

Webseite und Einführungsvideo unter: www.devio.me

Mit Unterstützung von: Landes-Netz-Werk Demenz Rheinland Pfalz, Inverso Mainz
Technisches Sponsoring durch: SAMSUNG

Die Master-Thesis „Devio“ wurde von Prof. Katja Davar, Prof. Petra Eisele, Prof. Holger Reckter und Prof. Anna-Lisa Schönecker für den Masterstudiengang Gutenberg Intermedia betreut.

Fotos: Stefan Valerio Meister und Alexander Bothe

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