Auszug aus der Presse »Grotesk – Schrift der Zukunft«

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» (…) Dass es allerhand zu bereden, überlegen und diskutieren gibt in Bezug auf moderne Schriften, davon konnte man sich bei zahlreichen Vorträgen überzeugen lassen. Ein Highlight der Veranstaltungsreihe war sicherlich die Eröffnungsrede Erik Spiekermanns. (…) Dank dieser Koryphäe in Sachen Schrift verließ auch der Laie das Gutenberg-Museum an diesem Abend mit zahlreichen gewonnen Informationen und Eindrücken und vor allem mit vor Lachen schmerzenden Bauch (…).
Davon abgesehen sind es tatsächlich hochspannende Fragen, die auf dieser Tagung in den Raum geworfen und diskutiert wurden. (…) dank hochkarätiger Teilnehmer waren die vielen Vorträge und Gespräche auch für ein Laienpublikum verständlich und interessant.«
(Ronja Merkel, Journal Frankfurt)

»Dass die Karten für das Typographie-Symposium, das von der Hochschule Mainz und dem Gutenberg-Museum veranstaltet wurde, innerhalb von drei Tagen ausverkauft waren, spricht für die Veranstaltung. Das ist ein großer Erfolg auch im Hinblick auf die im Juni 2016 im Gutenberg-Museum stattfindende Sonderausstellung „Futura“. (…) Eine tolle Veranstaltung mit interessanten Vorträgen zum Thema Schrift. Gratulation!«
(Julia Kahl, Slanted)

»Grotesk ist die Schrift der Zukunft, so Spiekermanns Fazit.«
(Mariann Hofmann, AZ)

Kategorien: News, Typografie

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Gutenberg-Bibel: Interaktives Forschungsprojekt von Museum und FH / Herzstück ist Multitouch-Tisch

MAINZ – Da hätte Johannes Gutenberg gestaunt – und sich wohl sehr gefreut: Das Forschungsprojekt der Mainzer Fachhochschule (FH) „Hands on – B42-Bibel“ macht digitales Blättern in seiner über 560 Jahre alten Bibel möglich. In einem Kooperationsprojekt mit dem Gutenberg-Museum tüfteln seit 2012 Professoren und Studierende des Studiengangs „Kommunikationsdesign“ und der “Innenarchitektur” an diesem technischen Traum – ihr Pilot-Projekt stellten sie nun der Kulturdezernentin Marianne Grosse vor: Einen Multitouch-Tisch, auf dem das „Buch der Bücher“ interaktiv entdeckt werden kann.

Bisher begrenzter Zugang: Zwar ist dieser Prototyp der Öffentlichkeit bislang noch nicht zugänglich. Doch wenn die weitere Finanzierung des Projekts gesichert ist, soll der eigentliche, größere Multitouch-Tisch bis 2020 im Gutenberg-Museum stehen. „Der Prototyp vielleicht auch früher”, sagte Professor Holger Reckter von der FH. „Bisher kann man bei uns die Gutenberg-Bibel nur im Tresorraum besichtigen, da passen maximal vier Besucher auf einmal hinein“, schränkt Museumsdirektorin Dr. Annette Ludwig ein. „Dieses Angebot ist bereits sehr gefragt, doch wir können dort immer nur eine Doppelseite zeigen, die man natürlich nicht berühren darf. Ohne eine Führung kann man nicht so in dieses Buch eintauchen, wie es das „hands-on“- Projekt möglich macht.“ An dem endgültigen Multitouch-Tisch soll Platz für bis zu 12 Personen gleichzeitig sein. „Dieses Projekt macht den Traum vieler wahr, einmal in diesem besonderen Buch blättern zu können“, freut sich Grosse, die den Tisch begeistert testete.

Auf einem großen Touch-Screen, also einem durch Berührung aktivierbaren Bildschirm, lassen sich auf dem vorläufigen Multitouch-Tisch Seiten der Bibel öffnen. Dabei standen dem Team der Mainzer Fachhochschule um Professor Holger Reckter und Professorin Dr. Isabel Naegele die 1999 von einer ein japanischen Forschungsgruppe eingescannten Seiten des Originals zur Verfügung. Auf dem Tisch können die Nutzer die Seiten mithilfe von Aktionswürfeln drehen, stark vergrößern und einzelne Abschnitte markieren. Zudem werden Erklärungen zur Buchmalerei oder Übersetzungen der lateinischen Sätze angezeigt. Der Name „B42-Bibel“ rührt von dem Umstand, dass eine Spalte der Gutenberg-Bibel jeweils 42 Zeilen hat. „Die Pilotphase ist jetzt abgeschlossen. Wir hoffen nun sehr auf Drittmittel und weitere Sponsoren, damit wir das Projekt weiterführen und die Bibel in einer nächsten Stufe komplett digitalisieren können“, so Ludwig.

Allgemeine Zeitung, Rhein Main Presse, 22.07.2014 von Elisabeth Friedgen

www.gutenberg-museum.de

Kategorien: Ausstellungen, Typografie

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CLAUS™ goes Brünn/CZ und beim
OUTPUT Award 2014

Wie finden wir uns zurecht in einer Welt, in der wir stetig mit Informationen bombadiert werden? Was behalten wir in einer Welt des Informationsüberflusses im Gedächtnis?
Was bleibt, wenn das Browserfenster geschlossen ist? Wie können wir das Wissen außerhalb des Internets festhalten?

Um diese Fragen kreist das Projekt CLAUS™ (ein Akronym für COMMUNITY LOADED ARCHIVE FOR URL SHARING), das beim diesjährigen Output Award mit “Selected” ausgezeichnet worden ist. CLAUS ist eine interaktive, partizipative Installation der Studierenden Sarah Schmitt, Nadine Scherer, Diana Walaszek, Christian Weber und Daniel Weberruß, entstanden im Masterstudiengang Gutenberg Intermedia “Design for Participation” an der Fachhochschule Mainz. Das Projekt wurde betreut von Helen Armstrong, Prof. Dr. Isabel Naegele, Prof. Philipp Pape und Prof. Holger Reckter.

Im September ist die Installation auf die 26. Internationale Grafikdesign Biennale nach Brünn in Tschechien eingeladen.

In der Zeit vom 19. bis 21. September wird CLAUS im Präsidentenpalast von Brünn zu sehen sein.

www.open-output.org/about/award/selection
www.bienalebrno.org/en/OffProgram
www.slowtech-factory.de

Kategorien: Ausstellungen, Typografie

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»Neue Schriften. New Typefaces.« und
»Call for Type« auf der Biennale in Brünn

Im Rahmen der 26. Internationale Biennale für Graphik Design Brünn 2014, die diesjährig unter dem Motto “Education” steht, wurden für die Internationale Ausstellung unter 2.012 Arbeiten von 867 Gestaltern aus 43 Ländern auch zwei Projekt aus Mainz ausgewählt und in der Moravian Gallery in Brünn ausgestellt:
Wir gratulieren den Studierenden Mathias Dufner, David Dusanek, Jens Giesel und Yvonne Kümmel!
Beide Projekte wurden betreut von Prof. Dr. Petra Eisele und Prof. Dr. Isabel Naegele und entstanden in Zusammenarbeit mit dem Gutenberg-Museum Mainz und dem Institut Designlabor-Gutenberg.

www.bienalebrno.org
www.gutenberg-museum.de
www.niggli.ch

Kategorien: Ausstellungen, Publikationen, Typografie

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»ON-TYPE« ist Doppel-»Winner« des internationalen German Design Award 2014

Die Ausstellung »ON-TYPE: Texte zur Typografie« und die Publikation »Texte zur Typografie« gehören zu den »Winnern« des German-Design Award 2014. Damit wurden die, in Zusammenarbeit zwischen der Fachhochschule Mainz/Institut Designlabor und dem Gutenberg-Museum entwickelte, viel beachtete Sonderausstellung sowie der Katalog mit einem der renommiertesten Preise der deutschen und internationalen Designlandschaft ausgezeichnet. Vergangenen Freitag, 07.02.2014, konnten die Kuratorinnen Dr. Annette Ludwig, Direktorin des Gutenberg-Museums, Prof. Dr. Isabel Naegele und Prof. Dr. Petra Eisele sowie die beiden Gestalter Stephanie Kaplan und Marcel Häusler die Preise bei einer Festveranstaltung anlässlich der »Ambiente« in Frankfurt, der weltweit größten Konsumgüter-Messe, in Empfang nehmen.

Das bereits fünffach ausgezeichnete Projekt »ON-TYPE: Texte zur Typografie« erhielt gleich zwei weitere Auszeichnungen: in der Kategorie »Architecture and Interior Design« für die Ausstellungsgestaltung und in der Kategorie »Print Media« für die begleitende Publikation »Texte zur Typografie«. Erst im November war die Publikation »Texte zur Typografie« vom Deutschen Design Club »Gute Gestaltung 2013« prämiert worden.

Zum Preis:
Der German Design Award ist der internationale Premiumpreis des Rat für Formgebung. Ausgezeichnet werden hochkarätige Projekte und Produkte aus dem Produkt- und Kommunikationsdesign, Designerpersönlichkeiten und Nachwuchsdesigner, die in der deutschen und internationalen Designlandschaft wegweisend sind. Der Titel »Winner« des German Design Award ehrt die besten 90 Designerzeugnisse aus rund 1.900 hochkarätigen internationalen Nominierungen. Die Winner wurden in jeder Kategorie von einer eigenen Fachjury ausgewählt.

Zur Ausstellung:
Die Ausstellung »ON-TYPE: Texte zur Typografie« ist ein originär Mainzer Projekt: Das Institut Designlabor Gutenberg/FH Mainz erarbeitete sie mit dem Gutenberg-Museum, zeigte sie vom 11. November 2011 bis 6. Mai 2012 im Gutenberg-Museum und vom 8. Mai bis 11. August 2013 im Bauhaus-Archiv Berlin mit insgesamt 28.000 Besuchern.

Die Gewinner des German Design Award 2014 sind vom 08. bis 23. Februar 2014 in der Ausstellung German Design Award 2014 – Excellent Communications Design im Museum Angewandte Kunst in Frankfurt zu sehen.

»Texte zur Typografie – Positionen zur Schrift«; Petra Eisele, Isabel Naegele (Hg.), erschienen im Niggli Verlag, Sulgen 2012

Kategorien: Ausstellungen, Publikationen, Typografie

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Publikation »Neue Schriften. New Typefaces – Positionen und Perspektiven«

»Neue Schriften. New Typefaces« bietet Einblicke in die faszinierende Welt des Type-Designs. Vorgestellt werden Positionen des zeitgenössischen Schriftentwurfs in Wort und Bild: Wichtige Protagonisten berichten über ihr Denken und Arbeiten, so dass aktuelle Entwicklungen unter den neuen technischen, ästhetischen und gesellschaftspolitischen Bedingungen nicht nur vorgestellt, sondern auch bewertet werden können.

Wurden in den Siebzigerjahren jährlich noch wenige hundert Schriften veröffentlicht, können wir heute zwischen zehntausenden Fonts wählen – Tendenz steigend. Dass sich aktuelles Type-Design dennoch keinesfalls in Beliebigkeit oder einem modischen Hype erschöpft, verdeutlicht diese Publikation: Aus dem reichen, internationalen Schriftkosmos präsentiert sie experimentelle Schriftentwürfe, die von einer spontanen Idee oder der Konzeption eines selbst gewählten Gestaltungsprojekts ausgehen; Display-Fonts mit wenigen Schnitten oder Leseschriften mit umfangreichen Schriftfamilien, die, oft über Jahre hinweg, mit leidenschaftlicher Ausdauer und einer unerschütterlichen Liebe zu den charakteristischen Details systematisch ausgebaut werden. In ihrer Gesamtheit dokumentiert die Publikation »Neue Schriften. New Typefaces« daher nicht nur die hohe Professionalität, sondern auch den ernsthaften Enthusiasmus, der Schriftgestalterinnen und -gestalter heute antreibt.

Der Katalog fußt auf Interviews und der Veranstaltungsreihe »Gespräche über Schrift« sowie der Ausstellung »Call for Type«, die in Zusammenarbeit zwischen dem Institut Designlabor Gutenberg / FH Mainz und dem Mainzer Gutenberg-Museum entstanden ist, weist aber auch darüber hinaus, indem er nicht nur eine aktuelle Bestandsaufnahme anbietet, sondern auch wichtige Trends im Type Design beschreibt.

Petra Eisele, Isabel Naegele, Annette Ludwig [Hrsg.]:
Neue Schriften. New Typefaces. Positionen und Perspektiven
248 Seiten, zahlreiche Schriftmuster, 17 x 22,5 cm, Deutsch/Englisch,
CHF 38.–, Euro (D) 29,80, Euro (A) 30.60,
ISBN 978-3-7212-0892-4

weitere Informationen und Bestellung:
Link zum Niggli Verlag

Kategorien: Ausstellungen, Publikationen, Typografie

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Doppelseite der Publikation »Neue Schriften. New Typefaces«
Einleitung der Publikation »Neue Schriften. New Typefaces«
Titel der Publikation »Neue Schriften. New Typefaces«

Translations 4 Symposium »Design of Knowledge / Design des Wissens« am 29. und 30. November 2013

Das Translations 4 Symposium unter dem Titel »Design des Wis­sens« am 29. und 30. November 2013 beschäf­tigte sich mit der Auf­gabe von Design­ern kom­plexe Inhalte zu analy­sieren, sie ver­ständ­lich dar­zu­stellen und zur glei­chen Zeit auf mediale Ver­än­de­rungen neue Ant­wor­ten zu fin­den.

Der Umfang an Daten und Infor­ma­tio­nen wächst in nahezu allen Berei­chen der Gesell­schaft kon­ti­nu­ier­lich an. Gleich­zeitig ver­än­dern sich die Pub­li­ka­tions­medien, über die diese Infor­ma­tio­nen kommu­ni­ziert wer­den, fun­da­men­tal. Und so ste­hen Desig­ner immer häu­fi­ger vor der Auf­gabe, bei der Ana­lyse, Umsetz­ung und Prä­sen­ta­tion ihrer Arbei­ten mit inhalt­lich­er Komplex­ität und medi­aler Insta­bi­li­tät gleich­zei­tig umzu­ge­hen.

Inter­na­tio­nal täti­ge Buch­ge­stal­ter, Typo­gra­fen, Infor­ma­tions­de­sig­ner und -archi­tek­ten, Illus­tra­tor­en, Aus­stell­ungs­ge­stal­ter, Medien­the­ore­ti­ker, -ent­wick­ler und Daten­jour­na­lis­ten dis­ku­tiert­en, wel­che Heraus­for­de­rung­en und Chanc­en in die­sen Ver­än­de­rung­en lie­gen und was dies für die Ent­wick­lung des Beruf­es und die Aus­bil­dung des Kommu­ni­ka­tions­de­sign­ers bedeu­tet.

Votragende waren:
Prof. Dr. Gerhard Muth, Prof. Anna-Lisa Schönecker, Prof. Philipp Pape, Prof. Michael Stoll, Daniel Gross und Joris Maltha (Catalogtree), Joost Grootens (Studio Joost Grootens), Dimitri Nieuwenhuizen (LUST), Jan Schwochow (Golden Section Graphics), Stefanie Posavec, Marco Maas (Open Data City), Steffen Fiedler, Jonas Loh (Studio Nand), Oliver Reichenstein (Information Architects)

Projektleitung: Prof. Philipp Pape
Moderation: Prof. Anna-Lisa Schoenecker, Prof. Philipp Pape
Corporate Design: Matthias Dufner, Jens Giesel, David Dusanek
Webdesign und Programmierung: Matthias Dufner, Jens Giesel
Öffentlichkeitsarbeit: Ruth Preywisch
Organisation: Matthias Dufner, Jens Giesel, Pamela Oberender, Ruth Preywisch, Kirsten Solveig Schneider, Jan Völker
und
Jenny Austermeier, Dragana Beslac, Stephanie Bigalke, Miriam Bebecca Braun, Lisa Kristin Brodt, Patrick Bugner, Seda Demiriz, Isabell Ding, Vivian Winnie Ellermeyer, Sarah Ewald, Michelle Fischer, Lara Fuchs, Silvia Geier, Helen Germann, David Gönner, Jessica Grotz, Miriam Gückel, Max Guther, Eva-Maria Hartmann, Leonie Hennicke, Chiara Hoffmann, Peter Hofmann, Carina Höltge, Patricia Klein, Charlotte Kronert, Dominik Krost, Philipp Lehr, Franziska Leis, Takumi Naka, Raphael Prinz, Amelie Lisa Scheu, Diana Schmidt, Robin Jakob Städtler, Nora Taake, Lara Yilmaz
Jahr: 2013

weitere Informationen:
www.translations-symposium.de
www.facebook.com/translations4

Kategorien: Typografie

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Translations 4 Speaker

»Call for Type. New Typefaces / Neue Schriften.« — Sonderausstellung im Gutenberg-Museum Mainz vom 6. Juni bis 27. Oktober 2013

Seit dem 6. Juni 2013 läuft die von Prof. Dr. Isabel Naegele und Prof. Dr. Petra Eisele / Institut Designlabor Gutenberg der FH Mainz kuratierte und in Kooperation mit Dr. Annette Ludwig, Gutenberg-Museum entstandene Ausstellung »Call for Type. New Typefaces / Neue Schriften« im Gutenberg-Museum Mainz. Die Ausstellung bietet Einblicke in die Welt des Type-Designs und beleuchtet bewusst den Entwurfsprozess und seine Entscheidungen — den Weg, den Schriften nehmen, bevor sie auf PCs oder in Druckereien zur Anwendung kommen. Ziel der Ausstellung ist es, Schriftentwürfe junger Font-Designer vorzustellen und eine aktuelle Positionsbestimmung vorzunehmen. Gezeigt werden die von einer Jury ausgewählten Schriften von 20 internationalen Type-Designern sowie 50 jurierte Fonts, wobei das Spektrum von studentischen Entwürfen bis hin zu großen Type-Foundries reicht. Statements (junger) Schriftgestalterinnen und -gestalter ergänzen die gezeigten Fonts, auch um darüber weiter nachdenken und diskutieren zu können.

Gelegenheit hierfür boten im Juni die »Talks. Gespräche über Schrift« im Rahmenprogramm der Ausstellung sowie die »Imprint Fair«, eine Messe für Schriftgestalter und Schriftverleger.

Aufgrund des großen Interesses wurde die Ausstellung nun um einen weiteren Monat bis zum 27. Oktober 2013 verlängert. Am Sonntag, den 21. Juli und 1. September 2013 jeweils um 11:30 Uhr hatten Besucher die Gelegenheit, von den Ausstellungsgestaltern Simon Störk und Lukas Wenzel durch die Ausstellung geführt zu werden. Eine Publikation zur Ausstellung und den Talks ist aktuell in Vorbereitung und erscheint im Oktober 2013.

weitere Informationen:
www.callfortype.de
www.gutenberg-musuem.de
www.designlabor-gutenberg.de

Kategorien: Ausstellungen, Publikationen, Typografie

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Impression der Ausstellung »Call for Type. New Typefaces / Neue Schriften«
Impression der Ausstellung »Call for Type. New Typefaces / Neue Schriften«
Impression der Ausstellung »Call for Type. New Typefaces / Neue Schriften«
Impression der Ausstellung »Call for Type. New Typefaces / Neue Schriften«
Impression der Ausstellung »Call for Type. New Typefaces / Neue Schriften«
Impression der Ausstellung »Call for Type. New Typefaces / Neue Schriften«
Impression der Ausstellung »Call for Type. New Typefaces / Neue Schriften«
Die Kuratorinnen der Ausstellung »Call for Type. New Typefaces / Neue Schriften«

»Talks. Gespräche über Schrift« am 7. 8. und 19 Juni 2013 im Gutenberg-Museum Mainz

Am 7., 8. und 19. Juni jeweils um 18.30 Uhr hatten Schriftbegeisterte die Gelegenheit, die persönlichen Erfahrungen von Font-Designerinnen und Font-Designer aus erster Hand kennen zu lernen. Drei bzw. vier Schriftgestalter stellten sich und ihre Arbeit vor: den Prozess der Schriftgestaltung von der Idee über die Entwicklung bis hin zur Anwendung. Am Beispiel einer von ihnen gestalteten Schrift trugen sie ihre persönliche Idee und Absicht vor, sprachen über Inspiration und Motivation und gaben so einen exklusiven »Werkstatteinblick«. Im Anschluss gab eine moderierte Fragerunde die Gelegenheit, konkrete Fragen des zahlreich erschienenen Publikums zu beantworten.

Den Anfang machte am 7. Juni 2013 der bekannte niederländische Schriftgestalter Gerard Unger, der sehr anschaulich über das Thema »Lesbarkeit« sprach, nicht ohne auch eine kritische Bilanz über die aktuelle Situation des Type Designs zu ziehen. Andrea Tinnes (D), Professorin für Schrift und Typografie an Burg Giebichenstein Hochschule für Kunst und Design Halle, gab im Anschluß einen exklusiven Einblick in die über 10-jährige Entstehungsgeschichte ihrer Schriftfamilie PTL Roletta. Den Abschluss machten an diesem Abend Johannes Breyer und Fabian Harb (D/NL), die ihre Schrift DT Growth vorstellten.

Am Samstag, den 8. Juni 2013 fanden die zweiten »Talks« statt, bei denen Nadine Chahine (D/RL) von Monotype, Peter Bil’ak (CZ/NL) und André Baldinger (CH/F) Einblick in die Entstehung ihrer Schriften gaben.

Die Legende der Schweizer Buchgestaltung und mit 80 Jahren zugleich der älteste Schriftgestalter dieser Runde, Jost Hochuli (CH), sprach sehr offen über die Hürden und Fallstricke der Entstehung seiner ersten Schrift »Allegra«. Lars Harmsen (D), in der Ausstellung vertreten mit der Schrift »Fraktendon«, einer Mischung aus Fraktur und Clarendon, beendete die erfolgreiche Vortragsreihe.

Durch die Veranstaltungen führte Marcel Häusler, Hamburg und Sven Herkt, Mainz.

weitere Informationen:
www.callfortype.de
www.gutenberg-musuem.de
www.designlabor-gutenberg.de

Kategorien: Typografie

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Ausstellung »ON—TYPE: Texte zur Typografie« im Bauhaus-Archiv Berlin vom 8. Mai bis 5. August 2013

Vom 8. Mai bis 5. August 2013 wird »ON–TYPE: Texte zur Typografie«, eine Ausstellung des Gutenberg-Museum Mainz und des Designlabor Gutenberg, im Bauhaus-Archiv Berlin zu sehen sein.

»ON–TYPE: Texte zur Typografie« vermittelt die Faszination der Schriftgestaltung und zeigt Klassiker der Typografiegeschichte des 20. Jahrhunderts sowie aktuelle Beispiele. Die Ausstellung versammelt Thesen, Manifeste und Standortbestimmungen zur Typografie des 20. Jahrhunderts im deutschsprachigen Raum, präsentiert Schriftmuster und Typo-Insider-Magazine und geht auf zentrale Protagonisten und wichtige Diskurse der Typografiegeschichte zur Lesbarkeit, Kleinschreibung oder zu den Folgen der Digitalisierung ein.

Begleitet wird die Ausstellung von einem umfangreichen Rahmenprogramm:

Bauhaus Brunch
Sonntag, 02.06.2013, 11 Uhr, Brunch im Bauhaus-Café, Eintritt und Führung: 19 €, Mitgl. 15 €, Anmeldung: visit@bauhaus.de

Bauhaus Spezial
Donnerstag, 06.06.2013, 19 Uhr, »TYPO TALK – Gespräche über Schrift«
Teilnehmer: Lucas de Groot, Friedrich Forssman
Moderation: Katharina Racek

MI, 24.07., 19 Uhr, Gespräch und Präsentation »Funktioniert Schriftgestaltung heute? Beispiele aus Praxis und Lehre« mit Prof. Bernard Stein, Kunsthochschule Kassel, und Studierenden

Eintritt für beide Termine jeweils:
6 €, ermäßigt 3 € / Mitglieder und Studenten frei

Adresse
Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung
Klingelhöferstraße 14, 10785 Berlin
Telefon 030 / 25 40 02 – 0
bauhaus@bauhaus.de, www.bauhaus.de
Verkehrsanbindung: U Nollendorfplatz,
Bus M 29, 100, 106 und 187 Lützowplatz
Öffnungszeiten: Täglich außer DI, 10 – 17 Uhr
Eintritt: MI – FR 6 € / 3 €, SA – MO 7 € / 4 €

weitere Informationen:
www.on-type.de
Link zum Projekt

Kategorien: Ausstellungen, Publikationen, Typografie

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Exponat der Ausstellung ON—TYPE
Plakat für die Ausstellung ON TYPE im Bauhaus-Archiv Berlin