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	<title>Designlabor - Gutenberg</title>
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	<description>Ein Institut der FH Mainz - Fachbereich Gestaltung</description>
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		<title>TEXTE ZUR TYPOGRAFIE – Positionen zur Schrift</title>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 12:40:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Projekte]]></category>

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		<description><![CDATA[„Texte zur Typografie“ versammelt Thesen, Manifeste und Standortbestimmungen zur Typografie des 20. Jahrhunderts im deutschsprachigen Raum. Vorgestellt werden wichtige Protagonisten und Diskurse, aber auch hitzige Diskussionen über Typografie: über ›deutsche Schrift‹, den ›modernen Menschen‹, Lesbarkeit, Kleinschreibung oder die Folgen der Digitalisierung. Das Buch stellt Textauszüge sowie Originalabdrucke der Texte aus Büchern und Zeitschriften im Maßstab [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Texte zur Typografie“  versammelt Thesen, Manifeste und Standortbestimmungen zur Typografie des 20. Jahrhunderts im deutschsprachigen Raum. Vorgestellt werden wichtige Protagonisten und Diskurse, aber auch hitzige<br />
Diskussionen über Typografie: über ›deutsche Schrift‹, den ›modernen Menschen‹, Lesbarkeit, Kleinschreibung oder die Folgen der Digitalisierung. Das Buch stellt Textauszüge sowie Originalabdrucke der Texte aus Büchern und Zeitschriften im Maßstab 1:1 zur Verfügung – kann also auch als ein Kanon der Buchgestaltung visuell ›gelesen‹ werden. Zum Weiterlesen, Orientieren und Streiten.</p>
<p>Um es gleich vorwegzunehmen: ›Texte zur Typografie‹ ist kein Buch über Typografie im klassischen Sinne. Es ist ein Verzeichnis der 222 wichtigsten Texte, Thesen und Manifeste zum Thema Schrift im deutschsprachigen<br />
Raum er letzten 111 Jahre. Gesammelt, gescannt und sortiert.<br />
Die Auswahl der Quellen folgt bewusst subjektiven Kriterien: Schriftgestalter und Typografen, aber auch Wissenschaftler, die sich intensiv mit typografischen Fragestellungen beschäftigen, haben unsere Frage, welche Texte über Typografie für sie persönlich von besonderer Bedeutung sind und warum, nicht nur beantwortet, sondern auch begründet. Insofern beinhalten ›Texte zur Typografie‹ auch persönliche Kommentare und Empfehlungen, die als Anregungen zum Weiterlesen dienen können.<br />
›Texte zur Typografie‹ will aber nicht nur zum Weiterlesen, sondern auch zum Weiterblättern verführen: So enthält die Publikation, einer streng historisch-chronologischen Systematik folgend, alle notwendigen bibliografischen Informationen, ausgewählte Zitate und Kommentare und den entsprechenden designhistorischen Kontext. Darüber hinaus möchte ›Texte zur Typografie‹ charakteristische typografische Entwicklungen, aber auch ganz eigenwillige Positionen zur Schrift anhand der ausgewählten Originale abbilden, um die<br />
Geschichte der Typografie im 20. Jahrhundert direkt erfahrbar werden zu lassen.</p>
<p>Für uns persönlich haben sich in diesem Buchprojekt Erkenntnisse aus der typografischen Praxis einerseits und der Designtheorie bzw. -geschichte andererseits geradezu ideal ergänzt. Wir hoffen und würden uns wünschen, dass dieses Buch sich auch als Grundlage für andere, ganz unterschiedliche Diskurse über und durch Typografie als nützlich erweisen kann.</p>
<p>„Texte zur Typografie“ erscheint begleitend zur Ausstellung „ON–TYPE“ als Kooperation des Gutenberg-Museums und des designlabors-gutenberg der Fachhochschule Mainz. </p>
<p>Weitere Informationen:</p>
<p>Hrsg.: Petra Eisele, Isabel Naegele<br />
240 Seiten, Broschur mit Klappen,<br />
23,5 x 31 cm, deutsch,<br />
ISBN 978-3-7212-0821-4,<br />
Mainz 2012<br />
42.– €</p>
<p><a href="http://www.niggli.ch/buecher/items.php?cat=4">www.niggli.ch/buecher/items.php?cat=4</a><br />
<a href="http://www.on-type.de">www.on-type.de</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>read &amp; play. Einführung in die Typografie</title>
		<link>http://www.designlabor-gutenberg.de/read-play-einfuhrung-in-die-typografie/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Dec 2010 14:05:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Projekte]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Institut wurde die Relevanz vorhandener Einführungen in das Fachgebiet Typografie untersucht. Als Schlussfolgerung der Analysen entstand ein neuer Typus, der über das gesamte Studium hinweg Hilfestellung und Orientierung bieten soll. Im Folgenden ist das Vorwort des Typografie-Readers READ + PLAY zu lesen: Warum es READ + PLAY gibt. Typografie ist für Studienanfänger ein weitgehend [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Institut wurde die Relevanz vorhandener Einführungen in das Fachgebiet Typografie untersucht. Als Schlussfolgerung der Analysen entstand ein neuer Typus, der über das gesamte Studium hinweg Hilfestellung und Orientierung bieten soll. Im Folgenden ist das Vorwort des Typografie-Readers READ + PLAY zu lesen:</p>
<p>Warum es READ + PLAY gibt.<br />
Typografie ist für Studienanfänger ein weitgehend unbekanntes Fach.<br />
Während Zeichnungen, Illustrationen oder Fotografien zum selbstverständlichen Repertoire ihrer Bewerbung gehörten, sind ihre Erfahrungen im Umgang mit Schrift meist gering. Und so liegt ihr Augenmerk zunächst auf den Fächern, die eine Weiterentwicklung vorhandener Fähigkeiten versprechen. Schließlich waren diese auch verantwortlich für das Ergattern eines der begehrten Studienplätze. Die Relevanz des Faches Typografie wird im Verlauf des ersten Semesters aber schnell deutlich. Es kristallisiert sich heraus, dass Typografie ein Kernfach der Visuellen Kommunikation ist. Denn Typografie bedeutet nichts anderes als den Umgang mit schriftgewordener Sprache, die unser tägliches Leben dominiert und eine der wichtigsten Informationsquellen darstellt. Ob als Buch, als Zeitschrift, als Teil eines Leitsystems, als Information im Internet, als Beipackzettel oder als Information auf Fahrplänen: Immer sind es Buchstaben, deren Kombination zu Wörtern und wiederum deren Organisation auf Flächen, die uns Inhalte übermitteln sollen. Diese Erkenntnis ist für den Laien leicht nachvollziehbar, ebenso wie die Nachricht, dass die Entwicklung und der Gebrauch von Schriftzeichen die menschliche Zivilisation überhaupt erst möglich machten. Dem Studienanfänger tut sich also ein Fach auf, dessen Relevanz er bislang weitgehend unterschätzt hatte und  dessen Inhalt unerwartet komplex erscheint. Denn alle Informationen über das Fach stehen in einem größeren Kontext: Die Geschichte der Typografie ist auch die Geschichte der Kommunikations- und Produktionsmethoden. Typografie war und ist immer ein Spiegelbild der jeweils herrschenden politischen und kulturellen Verhältnisse. Typografie ist bis heute schriftliche Kommunikation und Gestaltungsstil zugleich. Worin aber besteht die Notwendigkeit, das Fach Typografie so komplex zu behandeln? Es könnte doch auch genügen, lediglich Regeln im Umgang mit Schrift und Layout kennenzulernen. Um die Notwendigkeit zu verstehen, sollte man sich Sprache und Typografie im Vergleich anschauen. Niemand wird ernsthaft behaupten, dass die Fähigkeit zu sprechen bereits bedeutet, rhetorisch geschult und inhaltlich fundiert diskutieren zu können. Abgesehen davon, dass man die gleiche Sprache wie sein Gegenüber sprechen muss, ist Erfahrung in der Kommunikation mit anderen notwendig, Einfühlungsvermögen, Beobachtungsgabe und natürlich eine themenbezogene Kompetenz. Alle genannten Eigenschaften – kombiniert mit kreativem Strategiepotential und gestalterischem Handwerksvermögen – sind auch Voraussetzungen für funktionierende Typografie. Die Rolle der Designer in Kommunikationsprozessen ist also vielschichtig: Sie sind nicht nur die kreativen Übersetzer von Inhalten ins Visuelle, sondern auch Berater und Moderatoren, manchmal sogar Autoren und Herausgeber. Sie müssen Disziplinen verknüpfen, Beziehungen sichtbar machen und flexibel auf alles Neue reagieren. Mit anderen Worten:<br />
Sie müssen Wissen organisieren, bewerten und als Information dann darstellen können.</p>
<p>Studienanfängern ist die intellektuelle Herausforderung ihres künftigen Berufes häufig nicht bewußt. Aber auch Studenten in fortgeschrittenen Semestern verstehen das Studium oft als eine Schulung ihrer Talente, an dessen Ende vor allem die handwerkliche Fertigkeit steht. Jedoch: Das Studium ist kurz, die Liste der zu erwerbenden Fähigkeiten ist lang. Der Bachelor-Studiengang Kommunikationsdesign in Mainz ist daher zweigleisig angelegt: Neben dem Präsenzstudium wird das sogenannte Selbststudium erwartet, also der eigenständige Wissenserwerb außerhalb der Seminare. Was das Fach Typografie angeht, steht Literatur mit unterschiedlichen Schwerpunkten, Sichtweisen und Relevanzen zur Verfügung. Manche Fachbücher wiederholen einander, andere vertreten überholte Ansichten, wieder andere reflektieren brandaktuelle Debatten. Es tummeln sich Exotenmeinungen und Standardwerke. Manches Buch hat einen wissenschaftlich/theoretischen Charakter, manches Buch zeigt einfach nur schöne Typografie. Die Aufgabe des vorliegenden Typografie-Readers ist es daher, eine Orientierung zu geben, welche Themenbereiche in der Typografie besonders relevant sind und welche Bücher/Links/Publikationen darüber Auskunft geben. READ + PLAY verrät keine Details, sondern ist der Navigator durch den Dschungel des Fachwissens. Das vertiefende Studium soll fortgesetzt werden in der Fachliteratur, die hier empfohlen wird. Das Spektrum reicht von unverzichtbarer Lektüre bis zu interessanten Querverweisen in andere Disziplinen wie beispielsweise in die Kunst oder in die Philosophie. READ + PLAY ist in drei Teile geteilt: Teil A beleuchtet das Beziehungsgeflecht zwischen Typografie, Kommunikation und Gesellschaft. Teil B behandelt typografische Grundsatzfragen. Im Teil C diskutieren Lehrende der FH Mainz über READ + PLAY und verschiedene dort auftauchende Fragestellungen. Das Kapitel enthält darüber hinaus eine Übersicht aller empfohlenen Bücher sowie weitere Links und Hinweise. READ + PLAY erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sein Untertitel beschreibt, was es ist: die Einführung in das Fach Typografie.</p>
<p>read &amp; play</p>
<p>Hrsg./Editors + Gestaltung/Design: Prof. Jean Ulysses Voelker,<br />
Peter Glaab</p>
<p>Text: Jean Ulysses Voelker</p>
<p>deutsch/englisch, German/English</p>
<p>Broschur/Brochure, offene Fadenheftung/Open thread stitching,</p>
<p>Offset, Schwarz und 2 Sonderfarben/black<br />
and 2 special colours</p>
<p>144 Seiten/pages<br />
21,0 × 27,5 cm</p>
<p>ISBN 13:978-3-936723-26-7</p>
<p>Mainz 2010<br />
18,50 €</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Werkbericht No. 8 &#8211; Acht Blicke auf die holländische Designausbildung / Eight views on dutch design education</title>
		<link>http://www.designlabor-gutenberg.de/werkbericht-no-8-acht-blicke-auf-die-hollandische-designausbildung-eight-views-on-dutch-design-education/</link>
		<comments>http://www.designlabor-gutenberg.de/werkbericht-no-8-acht-blicke-auf-die-hollandische-designausbildung-eight-views-on-dutch-design-education/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 06 Dec 2010 13:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Projekte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.designlabor-gutenberg.de/?p=3144</guid>
		<description><![CDATA[Über visuelle Sprachen und Mentalitäten Immer wieder beschäftigte sich das Designlabor Gutenberg in den vergangenen Jahren mit dem Phänomen »visueller Sprachen« und ihrer landestypischen Ausprägungen. Von Anfang an standen zwei Fragen im Vordergrund. Erstens: gibt es länderspezifische Designsprachen? Zweitens: gibt es eine Beziehung zwischen der visuellen Sprache und der nationalen Mentalität? Frage eins ließ sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Über visuelle Sprachen und Mentalitäten</strong></p>
<p>Immer wieder beschäftigte sich das Designlabor Gutenberg in den vergangenen Jahren mit dem Phänomen »visueller Sprachen« und ihrer landestypischen Ausprägungen.<br />
Von Anfang an standen zwei Fragen im Vordergrund. Erstens: gibt es länderspezifische Designsprachen? Zweitens: gibt es eine Beziehung zwischen der visuellen Sprache und der nationalen Mentalität?</p>
<p>Frage eins ließ sich verhältnismäßig einfach beantworten: In dem Forschungsvorhaben »km 497 – Über die visuellen Sprachen längs des Rheins« (Werkbericht No. 3, ISBN 3‑936723‑05‑2) verglichen wir die Städte Basel, Strassburg, Mainz und Rotterdam und stießen auf erstaunlich viele länderspezifische Besonderheiten. Erstaunlich insofern, als wir angesichts des gemeinsamen Kulturraums, aber auch im Hinblick auf die europäische Vereinheitlichung mit geringerer Diversität gerechnet hatten. Die Antwort auf Frage zwei erschien uns komplexer.</p>
<p>Immerhin droht hier die Gefahr, bereits vorhandene landestypische Klischees zu betonieren. Was hat es also damit auf sich, wenn wir Gestaltung als ›typisch schweizerisch‹ oder ›typisch holländisch‹ bezeichnen? Bleiben wir beim Beispiel ›Niederlande‹. Was wir sehen, wenn wir Arbeiten von Irma Boom1, Studio Dumbar2 oder Experimental Jetset3 betrachten, ist eine für den deutschen Markt ungewohnte Mischung aus mutigen und raffinierten Gestaltungsergebnissen (auf hohem typografischen Niveau), die dazu ausgesprochen funktional sind. Die im deutschen Design häufig anzutreffende Furcht (vor ablehnenden Kunden, kritisierenden Kollegen oder vor sich selbst) scheint in den Niederlanden ins Gegenteil verkehrt (was durchaus manchen designerischen Unfall beinhaltet). Dieser, nennen wir es mal: typisch holländischen Kombination aus Emotion, Risiko und Funktionalität gehen wir mit dem vorliegenden Bericht ein wenig auf den Grund. Er besteht im Wesentlichen aus Interviews mit Personen, die entweder in den Niederlanden studiert haben, dort lehren oder in verantwortlicher Position dort arbeiten.</p>
<p>Was uns überraschte, war das Netzwerk aus Personen und Institutionen, das sich uns bei der Auswertung aller Interviews offen barte. Es scheint, als ob in der Designszene der Niederlande nicht nur jeder jeden kennt, sondern häufig in einer Ausbildungs- oder Arbeitsbeziehung stand oder steht. Ein Indiz für die überschaubare Größe des Landes, aber auch für seine Strukturiertheit und Offenheit. Eine weitere Erkenntnis: der sich offenbarende Individualismus, der auf große gesellschaftliche Akzeptanz stößt, wenn nicht sogar Teil eines »Common Sense« zu sein scheint. Seine Bestätigung findet dieser Eindruck in der Lektüre »Cultural Policy in the Netherlands« (www.minocw.nl/documenten/boekman_cult3. pdf), die ich zum Verständnis der niederländischen Verhältnisse hier dringend empfehlen möchte. In dem vom zuständigen Ministerium herausgegebenen Report (aus dem Jahre 2006) finden sich Hinweise auf landesspezifische Besonderheiten: da ist zum Beispiel das hohe Gut der »individuellen Freiheit«. Jeder kulturellen, religiösen oder politischen Vereinigung ist es möglich, eigene Schulen, eigene Zeitungen und Radiosendungen zu unterhalten. Dieser staatlich garantierte Pluralismus zeitigt einige weitere Eigenschaften:</p>
<p>Toleranz ist ein wesentliches gesellschaftliches Merkmal ebenso wie die Bereitschaft zum Konsens (Basis für das berühmte ›Poldermodell‹ der 90er Jahre, in dem Staat, Gewerkschaften und Unternehmer eine Liberalisierung des Arbeitsmarktes verabredeten). In dieser Struktur divergierender Positionen, Ideologien, Religionen versteht sich der Staat als Moderator, der nicht über Werte, wohl aber über Strukturen befindet. Diese Haltung, sich in inhaltliche Positionen nicht einzumischen, haben wir mit Bewunderung auch im Verhältnis zwischen Kunden und Designern wieder gefunden. Es gilt das professionelle Anerkennen der jeweiligen Fachkompetenz. Wer jemals mit einem deutschen Kunden (oder einer Behörde) um fachliche Anerkennung ringen musste, weiß das niederländische Designklima zu schätzen.</p>
<p>Die hier erwähnten gesellschaftlichen Besonderheiten der Niederlande finden eine Differenzierung in den Interviews. Dennoch reichen diese Schilderungen natürlich nicht aus, den (designerischen) Alltag umfassend darzustellen. Man sollte sich daher selbst ein Bild machen. Durch die empfohlene Lektüre und einen Studien- oder Arbeitsaufenthalt. Die persönliche Erkenntnis wird vielleicht sein: so, wie ich lebe, gestalte ich.</p>
<p>Werkbericht No. 8:<br />
Acht Blicke auf die holländische Designausbildung / Eight views on dutch  design education<br />
Hrsg. Prof. Jean Ulysses Voelker<br />
Design: Julia Neller, Jean Ulysses Voelker</p>
<p>deutsch/englisch, German/English</p>
<p>Broschur/Brochure, offene Fadenheftung/Open thread stitching,</p>
<p>144 Seiten/pages<br />
21,0 × 27,5 cm</p>
<p>ISBN 978-3-936723-17-5</p>
<p>Mainz 2008<br />
18,00 €</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Mobile Kunsthallen</title>
		<link>http://www.designlabor-gutenberg.de/mobile-kunsthallen/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Dec 2010 07:57:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Projekte]]></category>

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		<description><![CDATA[Kunsthalle Mainz in Progress: Mobile Kunsthallen  Für die Entwicklung des Erscheinungsbildes „Kunsthalle in Progress“ – Thema der Diplomarbeit von Vanessa Wolf und Birgit Hölzer – wurden die historischen, architektonischen und lokalen Specifica des Mainzer Zollhafens und des ehemaligen Kesselhauses erhoben. Im Sinne eines »visuellen Tagebuchs« ist der Umbau des Zollhafens und Entkernungsprozess des Kesselhauses über [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--:de--><strong>Kunsthalle Mainz in Progress:<br />
Mobile Kunsthallen </strong></p>
<p>Für die Entwicklung des Erscheinungsbildes „Kunsthalle in Progress“ – Thema der Diplomarbeit von Vanessa Wolf und Birgit Hölzer – wurden die historischen, architektonischen und lokalen Specifica des Mainzer Zollhafens und des ehemaligen Kesselhauses erhoben. Im Sinne eines »visuellen Tagebuchs« ist der Umbau des Zollhafens und Entkernungsprozess des Kesselhauses über sechs Monate verfolgt und in einer ausführlichen Dokumentation erfasst worden.</p>
<p>Ein Teilaspekt, nämlich die Idee Container als Imageträger und Werbemittel für die geplante Kunsthalle einzusetzen wurde durch die Stadtwerke Mainz zur Realisierung durch das Institut „designlabor gutenberg“ beauftragt. Den konkreten Bedarf an Ausstellungsräumen für moderne Kunst greift das Projekt auf und entwickelt dafür ein modulares Set aus sechs Containern, die flexibel im öffentlichen Raum als Teil des Erscheinungsbildes und Hinweis auf künftige Kunsthalle einsetzbar sind.</p>
<p>Im Rahmen eines Pressetermins wurde dieses Projekt am 22.8.2005 der Öffentlichkeit vorgestellt. Einen ersten Einsatz als Ausstellungsraum für zeitgenössische Kunst fanden die mobilen Containerräume im Rahmen des Mainzer Kultursommers.</p>
<p>Gestaltung: Vanessa Wolf, Birgit Hölzer<br />
Projektleitung: Prof. Dr. Isabel Naegele<br />
Auftraggeber: Stadtwerke Mainz,<br />
Kooperationspartner: IProD Mainz, img Mainz, Firma Frankenbach.<!--:--><!--:en--><strong>Kunsthalle Mainz in Progress:<br />
Mobile Kunsthallen </strong></p>
<p>Für die Entwicklung des Erscheinungsbildes „Kunsthalle in Progress“ – Thema der Diplomarbeit von Vanessa Wolf und Birgit Hölzer – wurden die historischen, architektonischen und lokalen Specifica des Mainzer Zollhafens und des ehemaligen Kesselhauses erhoben. Im Sinne eines »visuellen Tagebuchs« ist der Umbau des Zollhafens und Entkernungsprozess des Kesselhauses über sechs Monate verfolgt und in einer ausführlichen Dokumentation erfasst worden.</p>
<p>Ein Teilaspekt, nämlich die Idee Container als Imageträger und Werbemittel für die geplante Kunsthalle einzusetzen wurde durch die Stadtwerke Mainz zur Realisierung durch das Institut „designlabor gutenberg“ beauftragt. Den konkreten Bedarf an Ausstellungsräumen für moderne Kunst greift das Projekt auf und entwickelt dafür ein modulares Set aus sechs Containern, die flexibel im öffentlichen Raum als Teil des Erscheinungsbildes und Hinweis auf künftige Kunsthalle einsetzbar sind.</p>
<p>Im Rahmen eines Pressetermins wurde dieses Projekt am 22.8.2005 der Öffentlichkeit vorgestellt. Einen ersten Einsatz als Ausstellungsraum für zeitgenössische Kunst fanden die mobilen Containerräume im Rahmen des Mainzer Kultursommers.</p>
<p>Gestaltung: Vanessa Wolf, Birgit Hölzer<br />
Projektleitung: Prof. Dr. Isabel Naegele<br />
Auftraggeber: Stadtwerke Mainz,<br />
Kooperationspartner: IProD Mainz, img Mainz, Firma Frankenbach.<!--:--></p>
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		</item>
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		<title>Projekt 497</title>
		<link>http://www.designlabor-gutenberg.de/projekt-497/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Dec 2010 07:57:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Projekte]]></category>

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		<description><![CDATA[km 497 &#8211; über die visuellen Sprachen längs des Rheins Dazu das Vorwort aus dem 2005 erschienenen Werkbericht: Typisch. Vorurteile pflegt man gern, wenn auch mit schlechtem Gewissen. Schließlich weiß jeder, dass es unlauter ist, Mentalitäten grob zu verkürzen und in Klischees zu verwandeln. Dennoch wird keiner von Ihnen leugnen können, vermeintlich typische Verhaltensweisen schon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--:de--><strong>km 497 &#8211; über die visuellen Sprachen längs des Rheins</strong></p>
<p>Dazu das Vorwort aus dem 2005 erschienenen Werkbericht: Typisch. Vorurteile pflegt man gern, wenn auch mit schlechtem Gewissen. Schließlich weiß jeder, dass es unlauter ist, Mentalitäten grob zu verkürzen und in Klischees zu verwandeln. Dennoch wird keiner von Ihnen leugnen können, vermeintlich typische Verhaltensweisen schon als ebensolche gebrandmarkt oder gelobt zu haben: die Schweizer gelten als pünktlich und ordnungsliebend, mit einem Hang zum Eigensinn; die Franzosen wissen ganz offensichtlich zu leben und sind ausgeprägte Individualisten; wir Deutschen neigen zu gewissenhafter Selbstbeschränktheit und geben uns zuverlässig humorlos: den Niederländern wiederum eilt ein Ruf der Weltoffenheit voraus, gepaart mit protestantischer Genügsamkeit.</p>
<p>Über Nationalcharaktere sind viele Bücher geschrieben worden, die Klischees mit Substanz versehen wollen. Sie beziehen diese Art tieferer Glaubwürdigkeit meistens aus geschichtlichen, religiösen und gesellschaftlichen Quellen. Die Unterschiede in den nationalspezifischen Verhaltensweisen sind offensichtlich. Beispielhaft war ein Artikel in der Zeitung, in dem von Irritationen vor Geschäftsabschlüssen berichtet wurde: War »der Deutsche« überpünktlich, kam »der Franzose« zu spät, reichte dem einen der Handschlag zur Besiegelung des Geschäfts, kam der andere in Begleitung seines Rechtsanwalts. Man kann also unter dem Strich festhalten, dass nationale Eigenheiten die Menschen in Sicht- und Handlungsweisen nachhaltig prägen.</p>
<p>Das ist keine neue Erkenntnis und wäre auch nicht weiter erwähnenswert (zumindest nicht in Seminaren über visuelle Kommunikation), gäbe es nicht das durchaus berechtigte Klischee des alles nivellierenden »Global Village«. Kritiker wie Befürworter sprechen von der zunehmenden Vereinheitlichung der (westlich geprägten) visuellen Sprache. In einem Forschungsprojekt des Studiengangs Design wollten wir es genauer wissen: Sind im Kulturraum des Rheinverlaufs nationenbedingte Eigenheiten verschwunden, oder gilt für die visuelle Sprache das Gleiche wie für das gesprochene Wort? Wir sind den Flußkilometern rheinabwärts gefolgt und haben viermal angehalten: Basel, Strasbourg, Mainz und Rotterdam schauten wir uns genauer an. Der vorliegende Bericht zeigt Gemeinsamkeiten und Unterschiede &#8211; ob es sich um die Beschilderung im Straßenverkehr oder um Produkte aus dem Supermarkt handelt. Wir sprachen auch mit Menschen, die eine Zeit ihres Lebens in einem der Nachbarländer verbracht hatten und fragten sie nach ihren Erfahrungen. Wir können zusammenfassend resümieren: So verkürzt sich ein Klischee auch darstellt, ein Körnchen Wahrheit besitzt es doch. Was das »Global village« betrifft, so rückt die Welt zweifellos näher zusammen. Aber gerade dort, wo wir viel Übereinstimmung vermuteten, zeigt sich hartnäckig der Charme der Regionen. Ulysses Voelker</p>
<p>Der Werkbericht hat 72 Seiten und kann für 10 Euro erworben werden (06131 28 59 510) Er wurde als eines der »50 schönsten Bücher Deutschlands 2005« ausgezeichnet.<!--:--><!--:en--><strong>km 497 &#8211; über die visuellen Sprachen längs des Rheins</strong></p>
<p>Dazu das Vorwort aus dem 2005 erschienenen Werkbericht: Typisch. Vorurteile pflegt man gern, wenn auch mit schlechtem Gewissen. Schließlich weiß jeder, dass es unlauter ist, Mentalitäten grob zu verkürzen und in Klischees zu verwandeln. Dennoch wird keiner von Ihnen leugnen können, vermeintlich typische Verhaltensweisen schon als ebensolche gebrandmarkt oder gelobt zu haben: die Schweizer gelten als pünktlich und ordnungsliebend, mit einem Hang zum Eigensinn; die Franzosen wissen ganz offensichtlich zu leben und sind ausgeprägte Individualisten; wir Deutschen neigen zu gewissenhafter Selbstbeschränktheit und geben uns zuverlässig humorlos: den Niederländern wiederum eilt ein Ruf der Weltoffenheit voraus, gepaart mit protestantischer Genügsamkeit.</p>
<p>Über Nationalcharaktere sind viele Bücher geschrieben worden, die Klischees mit Substanz versehen wollen. Sie beziehen diese Art tieferer Glaubwürdigkeit meistens aus geschichtlichen, religiösen und gesellschaftlichen Quellen. Die Unterschiede in den nationalspezifischen Verhaltensweisen sind offensichtlich. Beispielhaft war ein Artikel in der Zeitung, in dem von Irritationen vor Geschäftsabschlüssen berichtet wurde: War »der Deutsche« überpünktlich, kam »der Franzose« zu spät, reichte dem einen der Handschlag zur Besiegelung des Geschäfts, kam der andere in Begleitung seines Rechtsanwalts. Man kann also unter dem Strich festhalten, dass nationale Eigenheiten die Menschen in Sicht- und Handlungsweisen nachhaltig prägen.</p>
<p>Das ist keine neue Erkenntnis und wäre auch nicht weiter erwähnenswert (zumindest nicht in Seminaren über visuelle Kommunikation), gäbe es nicht das durchaus berechtigte Klischee des alles nivellierenden »Global Village«. Kritiker wie Befürworter sprechen von der zunehmenden Vereinheitlichung der (westlich geprägten) visuellen Sprache. In einem Forschungsprojekt des Studiengangs Design wollten wir es genauer wissen: Sind im Kulturraum des Rheinverlaufs nationenbedingte Eigenheiten verschwunden, oder gilt für die visuelle Sprache das Gleiche wie für das gesprochene Wort? Wir sind den Flußkilometern rheinabwärts gefolgt und haben viermal angehalten: Basel, Strasbourg, Mainz und Rotterdam schauten wir uns genauer an. Der vorliegende Bericht zeigt Gemeinsamkeiten und Unterschiede &#8211; ob es sich um die Beschilderung im Straßenverkehr oder um Produkte aus dem Supermarkt handelt. Wir sprachen auch mit Menschen, die eine Zeit ihres Lebens in einem der Nachbarländer verbracht hatten und fragten sie nach ihren Erfahrungen. Wir können zusammenfassend resümieren: So verkürzt sich ein Klischee auch darstellt, ein Körnchen Wahrheit besitzt es doch. Was das »Global village« betrifft, so rückt die Welt zweifellos näher zusammen. Aber gerade dort, wo wir viel Übereinstimmung vermuteten, zeigt sich hartnäckig der Charme der Regionen. Ulysses Voelker</p>
<p>Der Werkbericht hat 72 Seiten und kann für 10 Euro erworben werden (06131 28 59 510) Er wurde als eines der »50 schönsten Bücher Deutschlands 2005« ausgezeichnet.<!--:--></p>
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		</item>
		<item>
		<title>gtz</title>
		<link>http://www.designlabor-gutenberg.de/gtz/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Dec 2010 07:57:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Projekte]]></category>

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		<description><![CDATA[Neues Corporate Design für die gtz Die Gesellschaft für technische Zusammenarbeit, gtz, hat die komplette Ausarbeitung ihres neuen Erscheinungsbildes dem Institut Designlabor Gutenberg anvertraut. In einem 2004 durchgeführten Wettbewerb an zwei Fachhochschulen konnte sich der Entwurf von Susanne Fritz, Stefan Golz, Christina Schirm und Karen Thümler unter der Leitung von Prof. Johannes Bergerhausen durchsetzen. Wenige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--:de--><strong>Neues Corporate Design für die gtz</strong></p>
<p>Die Gesellschaft für technische Zusammenarbeit, gtz, hat die komplette Ausarbeitung ihres neuen Erscheinungsbildes dem Institut Designlabor Gutenberg anvertraut. In einem 2004 durchgeführten Wettbewerb an zwei Fachhochschulen konnte sich der Entwurf von Susanne Fritz, Stefan Golz, Christina Schirm und Karen Thümler unter der Leitung von Prof. Johannes Bergerhausen durchsetzen.<br />
Wenige Tage nach dem Diplom im Frühjahr 2005 begannen die vier Designer mit der Ausarbeitung von Dachmarke und mehr als 150 Submarken für das gesamte Unternehmen. Innenhalb einen Jahres werden Gestaltungsrichtlinien für nahezu alle Medien der Gesellschaft für technische Entwicklung erarbeitet. Ein umfangreiches Design-Manual kam im November 2005 als Folgeauftrag dazu.</p>
<p>Die gtz, ist ein weltweit tätiges Unternehmen der Internationalen Zusammenarbeit für nachhaltige Entwicklung und hat mehr als 10.000 Mitarbeiter in über 100 Ländern. Hauptauftraggeber ist das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, BMZ.</p>
<p>Das Erscheinungsbild wurde offiziell zum 1. Januar 2006 eingeführt. <!--:--><!--:en--><strong>Neues Corporate Design für die gtz</strong></p>
<p>Die Gesellschaft für technische Zusammenarbeit, gtz, hat die komplette Ausarbeitung ihres neuen Erscheinungsbildes dem Institut Designlabor Gutenberg anvertraut. In einem 2004 durchgeführten Wettbewerb an zwei Fachhochschulen konnte sich der Entwurf von Susanne Fritz, Stefan Golz, Christina Schirm und Karen Thümler unter der Leitung von Prof. Johannes Bergerhausen durchsetzen.<br />
Wenige Tage nach dem Diplom im Frühjahr 2005 begannen die vier Designer mit der Ausarbeitung von Dachmarke und mehr als 150 Submarken für das gesamte Unternehmen. Innenhalb einen Jahres werden Gestaltungsrichtlinien für nahezu alle Medien der Gesellschaft für technische Entwicklung erarbeitet. Ein umfangreiches Design-Manual kam im November 2005 als Folgeauftrag dazu.</p>
<p>Die gtz, ist ein weltweit tätiges Unternehmen der Internationalen Zusammenarbeit für nachhaltige Entwicklung und hat mehr als 10.000 Mitarbeiter in über 100 Ländern. Hauptauftraggeber ist das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, BMZ.</p>
<p>Das Erscheinungsbild wurde offiziell zum 1. Januar 2006 eingeführt. <!--:--></p>
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		<title>decodeunicode</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Dec 2010 07:57:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Projekte]]></category>

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		<description><![CDATA[Was ist eigentlich ein Ogonek? www.decodeunicode.org &#8211; eine im Studiengang Design an der Fachhochschule Mainz entwickelte unabhängige Online-Plattform für digitale Schriftkultur Setze ich den Yen vor oder nach der Summe? Kann ich das At-Zeichen auch für etwas anderes als die E-Mail-Adressen verwenden? Welche Zeichen braucht man für Türkisch? Und was ist eigentlich ein Ogonek? Um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--:de--><strong>Was ist eigentlich ein Ogonek?</strong></p>
<p><a href="http://www.decodeunicode.org">www.decodeunicode.org</a> &#8211; eine im Studiengang Design an der Fachhochschule Mainz entwickelte unabhängige Online-Plattform für digitale Schriftkultur</p>
<p>Setze ich den Yen vor oder nach der Summe? Kann ich das At-Zeichen auch für etwas anderes als die E-Mail-Adressen verwenden? Welche Zeichen braucht man für Türkisch? Und was ist eigentlich ein Ogonek?</p>
<p>Um den Anforderungen der globalen Kommunikation gerecht zu werden, ermöglichen heute alle modernen Computer-Betriebssysteme den Zugang zu den unterschiedlichsten Zeichensystemen: Griechisch, Kyrillisch, Hebräisch, Arabisch, Thai, Chinesisch, Braille, – um nur einige zu nennen. Dazu gibt es eine Vielzahl von Sonderzeichen wie z. B. Dingbats, Copyright-Zeichen, Währungszeichen, mathematischen Zeichen und Interpunktion.</p>
<p>Allein die im PC vorinstallierten Systemschriften konfrontieren den User mit tausenden von unbekannten Zeichen. Diesem riesigen Fundus stehen viele Anwender hilflos gegenüber, es fehlt einfach das Wissen über die unterschiedliche Bedeutung und die typografische Verwendung der »neuen« Zeichen.</p>
<p>decodeunicode ist eine unabhängige Online-Plattform für digitale Schriftkultur, die an der Fachhochschule Mainz unter der Leitung von Professor Johannes Bergerhausen zusammen mit der Diplom-Designerin Siri Poarangan konzipiert und entwickelt wurde. Zielsetzung des vom Bundesminsterium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützten Projektes ist es, die Basis für eine typografische Grundlagenforschung zu schaffen und dem Computer-Nutzer einen inhaltlichen Zugang zu den Zeichen dieser Welt zu ermöglichen. Fachwissen kann so gezielt gebündelt und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Den Grundstein von decodeunicode bilden Forschungsergebnisse der Fachhochschule Mainz, die im Rahmen von Seminaren des Studiengangs Design in den Fächern Typografie und Buchgestaltung erarbeitet wurden.</p>
<p>Die wundersame Zeichenvermehrung auf dem Computer hat in den letzten Jahren ziemlich unbemerkt stattgefunden. Der technische Hintergrund dieser heimlichen typografischen Revolution heisst Unicode. Dieser Codierungsstandard definiert in einer ersten, schon heute zugänglichen Ebene mehr als 50.000 Schriftzeichen und ist als Weltstandard etabliert. Nur leider richten sich die Kommunikationsmedien der Non-Profit-Organisation Unicode Consortium ausschliesslich an IT-Spezialisten für multilinguale Textverarbeitung. Die veröffentlichten Code-Tabellen und technischen Beschreibungen sind zwar für Programmierer sehr wichtig, eignen sich aber nicht als Orientierungshilfe für den normalen PC-Anwender.</p>
<p>decodeunicode positioniert sich als Open-Science-Projekt, welches gezielt auf die Partizipation der Online-User baut. Die Eingabe der Informationen erfolgt nach dem Wiki-Prinzip, das die freie Online-Enzyklopädie Wikipedia seit Jahren erfolgreich anwendet. Alle interessierten Keyboarder können bei decodeunicode.org komfortabel recherchieren, eigene Artikel schreiben und bereits vorhandene Beiträge redigieren. Zur Qualitätssicherung werden die Beiträge zu den einzelnen Zeichensystemen zusätzlich von Moderatoren betreut, die bei Bedarf auch einzelne Beiträge löschen können.</p>
<p>decodeunicode ist im Mai 2005 mit Abbildungen und Namen zu mehr als 50.000 Zeichen online gegangen. Seit dem Start wurden mehr als 2.900 Beiträge zu mehr als 1.200 Zeichen gesammelt. Durchschnittlich mehr als 6.000 Besucher pro Monat kommen aus über 80 Ländern der Welt.<!--:--><!--:en-->Was ist eigentlich ein Ogonek?</p>
<p><a href="http://www.decodeunicode.org">www.decodeunicode.org</a> &#8211; eine im Studiengang Design an der Fachhochschule Mainz entwickelte unabhängige Online-Plattform für digitale Schriftkultur</p>
<p>Setze ich den Yen vor oder nach der Summe? Kann ich das At-Zeichen auch für etwas anderes als die E-Mail-Adressen verwenden? Welche Zeichen braucht man für Türkisch? Und was ist eigentlich ein Ogonek?</p>
<p>Um den Anforderungen der globalen Kommunikation gerecht zu werden, ermöglichen heute alle modernen Computer-Betriebssysteme den Zugang zu den unterschiedlichsten Zeichensystemen: Griechisch, Kyrillisch, Hebräisch, Arabisch, Thai, Chinesisch, Braille, – um nur einige zu nennen. Dazu gibt es eine Vielzahl von Sonderzeichen wie z. B. Dingbats, Copyright-Zeichen, Währungszeichen, mathematischen Zeichen und Interpunktion.</p>
<p>Allein die im PC vorinstallierten Systemschriften konfrontieren den User mit tausenden von unbekannten Zeichen. Diesem riesigen Fundus stehen viele Anwender hilflos gegenüber, es fehlt einfach das Wissen über die unterschiedliche Bedeutung und die typografische Verwendung der »neuen« Zeichen.</p>
<p>decodeunicode ist eine unabhängige Online-Plattform für digitale Schriftkultur, die an der Fachhochschule Mainz unter der Leitung von Professor Johannes Bergerhausen zusammen mit der Diplom-Designerin Siri Poarangan konzipiert und entwickelt wurde. Zielsetzung des vom Bundesminsterium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützten Projektes ist es, die Basis für eine typografische Grundlagenforschung zu schaffen und dem Computer-Nutzer einen inhaltlichen Zugang zu den Zeichen dieser Welt zu ermöglichen. Fachwissen kann so gezielt gebündelt und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Den Grundstein von decodeunicode bilden Forschungsergebnisse der Fachhochschule Mainz, die im Rahmen von Seminaren des Studiengangs Design in den Fächern Typografie und Buchgestaltung erarbeitet wurden.</p>
<p>Die wundersame Zeichenvermehrung auf dem Computer hat in den letzten Jahren ziemlich unbemerkt stattgefunden. Der technische Hintergrund dieser heimlichen typografischen Revolution heisst Unicode. Dieser Codierungsstandard definiert in einer ersten, schon heute zugänglichen Ebene mehr als 50.000 Schriftzeichen und ist als Weltstandard etabliert. Nur leider richten sich die Kommunikationsmedien der Non-Profit-Organisation Unicode Consortium ausschliesslich an IT-Spezialisten für multilinguale Textverarbeitung. Die veröffentlichten Code-Tabellen und technischen Beschreibungen sind zwar für Programmierer sehr wichtig, eignen sich aber nicht als Orientierungshilfe für den normalen PC-Anwender.</p>
<p>decodeunicode positioniert sich als Open-Science-Projekt, welches gezielt auf die Partizipation der Online-User baut. Die Eingabe der Informationen erfolgt nach dem Wiki-Prinzip, das die freie Online-Enzyklopädie Wikipedia seit Jahren erfolgreich anwendet. Alle interessierten Keyboarder können bei decodeunicode.org komfortabel recherchieren, eigene Artikel schreiben und bereits vorhandene Beiträge redigieren. Zur Qualitätssicherung werden die Beiträge zu den einzelnen Zeichensystemen zusätzlich von Moderatoren betreut, die bei Bedarf auch einzelne Beiträge löschen können.</p>
<p>decodeunicode ist im Mai 2005 mit Abbildungen und Namen zu mehr als 50.000 Zeichen online gegangen. Seit dem Start wurden mehr als 2.900 Beiträge zu mehr als 1.200 Zeichen gesammelt. Durchschnittlich mehr als 6.000 Besucher pro Monat kommen aus über 80 Ländern der Welt.<!--:--></p>
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