Master Vorträge
Mittwoch, 13. April 2016, 18 Uhr
Jérôme Knebusch
Atelier National de Recherche Typographique (ANRT), Nancy, FR
Halbgotische, Gotico-Antiqua, Fere-Humanistica:
between blackletter and roman
Mittwoch, 20. April 2016, 18 Uhr
Prof. Indra Kupferschmid
Hochschule der Bildenden Künste Saar, Saarbrücken, DE
Hardcore-Schriftklassifikation
Mittwoch, 27. April 2016, 18 Uhr
Prof. Onur Yazıcıgil
Sabancı Universitesi, Istanbul, TR
Notes on the Meaning of Two Scripts in Turkey
Raum H 2.02
Im Rahmen des Masters Deep Typography
betreut von Prof. Johannes Bergerhausen und Prof. Ulysses Voelker
Hochschule Mainz
Kommunikationsdesign
Holzstraße 36
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Was ist eigentlich »Design for Participation«?
Welche Vorläufer und welche aktuellen Vertreter gibt es? Welche speziellen gestalterischen Aufgaben stellen sich, um Adressaten sinnvoll einbinden zu können? Und wie kann ich meine Themen und Ideen mit partizipatorischen Konzepten umsetzen? Diese und ähnliche Fragen rund um das Thema »Design for Participation« wurden im Masterstudiengang Gutenberg-Intermedia an der Hochschule Mainz ab dem Wintersemester 2013 – 2015 mit elf Master-Studierenden für drei Semester theoretisch erörtert und gestalterisch forschend bearbeitet und durchdrungen.
Nun liegt der Werkbericht des Masterstudiengangs vor und ist im designinmainz-Shop erhältlich:
Design for Participation
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Dass sich aktuelles Type-Design keinesfalls in Beliebigkeit oder einem modischen Hype erschöpft, verdeutlicht diese Publikation: Aus dem reichen, internationalen Schriftkosmos präsentiert sie experimentelle Schriftentwürfe, die von einer spontanen Idee oder der Konzeption eines selbst gewählten Gestaltungsprojekts ausgehen; Display-Fonts mit wenigen Schnitten oder Leseschriften mit umfangreichen Schriftfamilien, die, oft über Jahre hinweg, mit leidenschaftlicher Ausdauer und einer unerschütterlichen Liebe zu den charakteristischen Details systematisch ausgebaut werden.
In ihrer Gesamtheit dokumentiert die Publikation
»Neue Schriften. New Typefaces« daher nicht nur die hohe Professionalität, sondern auch den ernsthaften Enthusiasmus, der Schriftgestalterinnen und -gestalter heute antreibt.
Der Katalog fußt auf Interviews und der Veranstaltungsreihe »Gespräche über Schrift« sowie der Ausstellung »Call for Type«, die in Zusammenarbeit zwischen dem Institut Designlabor Gutenberg / Hochschule Mainz und dem Mainzer Gutenberg-Museum entstanden ist – weist aber auch darüber hinaus, indem er nicht nur eine aktuelle Bestandsaufnahme anbietet, sondern auch wichtige internationale Trends im Type Design beschreibt.
Neue Schriften. New Typefaces. Positionen und Perspektiven
Hrsg.: Isabel Naegele, Petra Eisele und Annette Ludwig
Gestaltung: Jens Giesel und Yvonne Kümmel
248 Seiten, zahlreiche Schriftmuster
17 x 22,5 cm
Deutsch/Englisch
38.– CHF, 29,80 Euro
Zweite Auflage 2013
ISBN 978-3-7212-0892-4
Auszeichnungen:
- 26. Internationalen Grafik-Design Biennale Brno/CZ 2014
www.niggli.ch
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» (…) Dass es allerhand zu bereden, überlegen und diskutieren gibt in Bezug auf moderne Schriften, davon konnte man sich bei zahlreichen Vorträgen überzeugen lassen. Ein Highlight der Veranstaltungsreihe war sicherlich die Eröffnungsrede Erik Spiekermanns. (…) Dank dieser Koryphäe in Sachen Schrift verließ auch der Laie das Gutenberg-Museum an diesem Abend mit zahlreichen gewonnen Informationen und Eindrücken und vor allem mit vor Lachen schmerzenden Bauch (…).
Davon abgesehen sind es tatsächlich hochspannende Fragen, die auf dieser Tagung in den Raum geworfen und diskutiert wurden. (…) dank hochkarätiger Teilnehmer waren die vielen Vorträge und Gespräche auch für ein Laienpublikum verständlich und interessant.«
(Ronja Merkel, Journal Frankfurt)
»Dass die Karten für das Typographie-Symposium, das von der Hochschule Mainz und dem Gutenberg-Museum veranstaltet wurde, innerhalb von drei Tagen ausverkauft waren, spricht für die Veranstaltung. Das ist ein großer Erfolg auch im Hinblick auf die im Juni 2016 im Gutenberg-Museum stattfindende Sonderausstellung „Futura“. (…) Eine tolle Veranstaltung mit interessanten Vorträgen zum Thema Schrift. Gratulation!«
(Julia Kahl, Slanted)
»Grotesk ist die Schrift der Zukunft, so Spiekermanns Fazit.«
(Mariann Hofmann, AZ)
Kategorien:
News,
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Typografie-Symposium in Mainz
16. + 17. April 2015
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Aktuell werden historische Groteskschriften wieder neu entdeckt und zum Ausgangspunkt für gestalterische Neuinterpretationen gemacht. Das Typografie-Symposium „Grotesk – Schrift der Zukunft / Typeface of the Future“ widmet sich am 16. und 17. April im Mainzer Gutenberg-Museum mit einem dichten Programm aus Vorträgen von international renommierten Schriftgestaltern und Wissenschaftlern aktuellen typografische Positionen, aber auch der facettenreichen Geschichte der Groteskschrift.
Erik Spiekermann, einer der weltweit bekanntesten Grafikdesigner, eröffnet am 16. April um 18 Uhr mit einem Abendvortrag die Tagung. Mit dem Symposium setzt die Hochschule Mainz die 2011 mit der Ausstellung „ON TYPE: Texte zur Typografie“ initiierte Kooperation mit dem
Gutenberg-Museum Mainz fort.
- Kai Bernau, NL
- Ute Brüning, D
- Christopher Burke, GB
- Wolfgang Hartmann, E
- Jérôme Knebusch, F
- James Mosley, GB
- Alice Savoie, F
- Erik Spiekermann, D
- Gerard Unger, NL
Die Vorträge werden in deutscher und englischer Sprache gehalten
Ausführliche Informationen zum Programm, Tickets und Anmeldung unter www.grotesk-symposium.de
Beide Veranstaltungen sind ausverkauft.
Nur für den Abendvortrag am 16.04. sind noch wenige Restkarten an der Abendkasse erhältlich.
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Die Keilschrift war über drei Jahrtausende DAS dominierende Schriftsystem im alten Orient. Die erste Schrift der Menschheit wurde um 3.300 vor Chr. von den Sumerern entwickelt und dann von vielen anderen Völkern übernommen.
Das Buch präsentiert nach einer historischen, semiotischen und typografischen Einführung alle 1.063 Glyphen des Fonts Decode-Cuneiform.otf, entwickelt von J. Bergerhausen, Andrea Krause und Stefan Pott. Mit dem Kauf des Buches erwirbt man auch eine Lizenz für den digitalen Font.
Verlag Hermann Schmidt, Mainz, Mai 2014
Hrsg.: Johannes Bergerhausen
Gestaltung: Ilka Helmig, Johannes Bergerhausen
Deutsch / Englisch
14,8 × 21 cm
544 Seiten
39,— Euro
ISBN 978-3874398619
Auszeichnungen:
- Type Directors Club (TDC) of New York 2015
- Shortlist Schönste Deutsche Bücher 2014
- Deutscher Designer Club (DDC) 2014
- Type Directors Club (TDC) of Tokyo 2014
Fotos: Christopher von Zwehl
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Verlag Kenkyu-sha, Tokyo, Japan, August 2014
Hrsg.: Johannes Bergerhausen, Siri Poarangan
22,2 × 16,2 cm
1.024 Seiten
17.600 Yen
ISBN 978-4327377366
Japanische Lizenzausgabe
Fotos: Christopher von Zwehl
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Am 11. November 2014 wurden »Call for Type. Neue Schriften/New Typefaces.«, ein Kooperationsprojekt von Gutenberg-Museum und dem Institut Designlabor Gutenberg, mit einer Auszeichnung im Rahmen des Designpreis Rheinland-Pfalz 2014 Kommunikationsdesign geehrt. Das Projekt wurde betreut von Prof. Dr. Isabel Naegele und Prof. Dr. Petra Eisele.
Kategorie: Kommunikation im Raum, Design Talents
Wir gratulieren den beiden BA-Absolventen Simon Störk und Lukas Wezel!
Foto: Lutz Sternstein
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