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Die Zweite: Klassiker des Produktdesign

Der Band »Klassiker des Produktdesign« ist nun in einer durchgesehenen und aktualisierten Ausgabe erhältlich.

Reclams »gelbe Reihe“ steht nicht nur für Klassiker der Weltliteratur; sie steht auch für fundierte Überblickswerke,
die, gründlich recherchiert und redigiert, einen guten Einstieg
in die unterschiedlichsten Wissensgebiete bieten – so auch in die Geschichte des Produktdesign.

In der bekannten Universal-Bibliothek von Reclam stellt Petra Eisele die 150 wichtigsten Werke des Produktdesigns vor.
Dabei schlägt sie den Bogen von der Schinkel´schen Gartenbank in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts über den
Wassily-Chair bis zum aktuellen Hartz-IV Möbel; vom Schweizer Offiziersmesser bis hin zu Philipp Starcks Zitronenpresse »Juicy Salif«:

Möbel und Produkte für den Alltag haben nicht nur praktischen Nutzen. Sie repräsentieren auch immer den Geschmack und Geist ihrer Entstehungszeit. Entsprechend fasst die Publikation nicht nur die wichtigsten Informationen zum Entstehungszusammenhang einzelner Produkte oder Möbel in kurzen Essays zusammen, sondern bettet sie auch in einen größeren zeit- und ideengeschichtlichen Zusammenhang ein.
So liefert das Buch interessante Hintergrundinformationen zu den einzelnen Objekten und erlaubt gleichzeitig einen guten Einstieg in die Designgeschichte.

 

Eisele, Petra: Klassiker des Produktdesign

Durchges. und aktual. Ausg.
Klappenbroschur
406 S. 300 Abb.
14,80 Euro (D)
ISBN: 978-3-15-019643-4

Kategorien: News, Publikationen

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Die Zweite: Klassiker des Produktdesign

IDG bei der Gwangju Design Biennale 2019, Korea

Das Institut Designlabor Gutenberg war mit zwei Beiträgen von Johannes Bergerhausen/Ilka Helmig und Isabel Naegele auf der Design Biennale in Gwanju, Südkorea präsent. Die Entwürfe für eine neue gemeinsame Fahne Nord- und Südkoreas waren einem Aufruf an 63 Gestalter*innen aus 32 Nationen gefolgt.

Aus der Ankündigung des Kurators Kang Chull: »Wie tragen Designer zur Entwicklung der Geschichte bei? Nichts übt im Bereich der visuellen Gestaltung einen so starken Einfluss aus wie die Fahne. Sie symbolisiert nicht nur die Identität, das Image und die Kultur einer Nation, sondern schafft auch ein Gefühl der Einheit unter den  Menschen des Landes. Diese Ausstellung zeigt ein neues Design für die Vereinigungsfahne Nord- und Südkoreas.«

 

Das Flaggenprojekt ist eine Trilogie.

2013: (mit südkoreanischen Designer*innen),
2019: (mit Internationalen Designer*innen),
2025: (mit Nordkoreanische Designer*innen) in Planung.

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IDG bei der Gwangju Design Biennale 2019, Korea

bauhaus.labor Master-Ausstellung im Gutleut 30.1.2020

Im Mittelpunkt der Master-Ausstellung stehen die Projekte
von sieben Studierenden des Master-Studiengangs
»Gutenberg-Intermedia« der Hochschule Mainz aus dem Jahr 2019, die auf Gestaltungs- und Medienutopien des historischen Bauhauses reagieren und dabei eine Symbiose mit aktuellen Medientechnologien eingehen.

Seit Herbst 2019 waren im Wechsel fünf visuelle Experimente im ›bauhaus.labor‹, einem Ausstellungsraum, der aus der Kooperation des Gutenberg-Museums mit dem Fachbereich Gestaltung der Hochschule Mainz hervorgegangen ist, zu sehen. Besucherinnen und Besucher konnten in vier der gezeigten Installationen durch Partizipation und Interaktion zu einem Teil des jeweiligen Gestaltungsprojektes werden. Die beiden verbleibenden, bisher nicht gezeigten Projekte sind im Rahmen der Master-Ausstellung erstmals einem öffentlichen Publikum zugänglich. Das Projekt ›bauhaus.labor‹ war Beitrag zum Nationalen Bauhausjahr und der Ausstellung „ABC“ im Gutenberg-Museum.

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Vernissage:
30.01.2020, 20Uhr

Ausstellungsdauer:
31.01. – 08.02.2020

Öffnungszeiten der Ausstellung:
19 bis 22 Uhr

Ort:
Gutleut
Ludwigstaße 4
55116 Mainz

Kategorien: Ausstellungen, Events, Intermedia, News

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bauhaus.labor Master-Ausstellung im Gutleut 30.1.2020

Bye bye – Ulysses Voelker!

Der gemeinsame Besuch der AGI-Open Konferenz in Rotterdam war ein willkommener Anlass und Gelegenheit für ein Treffen und Austausch mit unserem langjährigen Mitglied und mehrjährigen Leiter des Instituts: Ulysses Voelker.

Er war von 2000–2019 in seiner Funktion in vielfacher Weise prägender Professor für Typographie, Studiengangsleiter, Dekan, Gründungsmitglied und mehrere Jahre Leiter des Institut Designlabor Gutenberg. Wir vermissen schon jetzt seine fachlich souveränen, in der Sache streitbaren, aber immer verlässlichen Kommentare und seinen Humor.

Vielen von uns wurde er auch zum Freund. Er wird uns fehlen, aber wir bleiben in Verbindung.

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Bye bye – Ulysses Voelker!

DAS IRREALE BALLETT: LUKAS RUDIG
im bauhaus.labor 15.01.2020

Im Rahmen der Sonderausstellung des Gutenberg-Museums »ABC. Avantgarde — Bauhaus — Corporate Design.« stellt der Master-Student Lukas Rudig sein für das ›bauhaus.labor‹ des Gutenberg-Museums entwickeltes Projekt »Das Irreale Ballett« vor.

In Experimenten und theoretischen Auseinandersetzungen untersuchte Oskar Schlemmer das Verhältnis zwischen Mensch, Raum und den physikalischen Gegebenheiten und findet so Mittel zur Verwirklichung von Teilaspekten der Kunstfigur: optische und physikalische Eigenschaften von Materialien, geometrische Abstraktion, implizierte Körperlichkeit. Bewegungsdaten der Besucher*innen werden im ›bauhaus.labor‹ mittels Motion-Capture-Technologie an je 25 Körperpunkten aufgenommen, analysiert und dienen als Parameter der Komposition von abstrakten Objekten im digitalen Diorama.

Das irreale Ballet versteht sich als zeitgenössische Interpretation von Oskar Schlemmers Visionen. Es reflektiert die Besucher*innen als Kunstfigur, gestalterisch frei von Restriktionen des menschlichen Körpers und lädt ein,
die Erkenntnis des Unmechanisierbaren auf subjektiver Ebene zu suchen.

Sieben ausstellungsbegleitende Projekte im ›bauhaus.labor‹ des Gutenberg-Museums, das seit Herbst 2018 mit temporären Präsentationen auf die Ausstellung ABC. verweist, zeigen innovative zeitgenössische Ansätze der Gestaltung, die im Masterstudiengang Gutenberg-Intermedia der Fachrichtung Kommunikationsdesign konzipiert wurden.

 

Ausstellung

bauhaus.labor
ABC – Avantgarde, Bauhaus, Corporate Design

Wann

15. Januar 2020–2. Februar 2020

Wo

Gutenberg-Museum Mainz
bauhaus.labor im Hof
Liebfrauenplatz 5
Mainz

 

www.bauhauslabor.de

www.bauhaus100.de

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DAS IRREALE BALLETT: LUKAS RUDIG <br> im bauhaus.labor 15.01.2020

MOHOLY-NAGY AND THE NEW TYPOGRAPHY, ENGLISH EDITION

In 1929, ten years after the Bauhaus was founded, Berlin’s Martin­Gropius-Bau launched the exhibition Neue Typografie (New Typography). László Moholy-Nagy, who had left the Bauhaus in Dessau the previous year and had earned a reputation as a designer in Berlin, was invited to exhibit his work together with other artists. He designed a room entitled »Wohin geht die typografische Entwicklung?« (Where is typography headed?) – where he presented 78 wall charts, for which he not only used his own designs, but also included advertising prints by colleagues associated with the Bauhaus.

The functional graphic design, initiated by the New Typography movement in the 1920s, broke with tradition and established a new advertising design based on artistic criteria. It aimed to achieve a modern look with standardized typefaces, industrial DIN standards, and adherence to such ideals as legibility, clarity, and precision, in line with the key principles of constructivist art.

For the first time, this comprehensive publication showcases Moholy-Nagy’s wall charts which have recently been rediscovered in Berlin’s Kunstbibliothek. Renowned authors provide insights into this treasure trove by each contributing to this alphabetized compilation starting with »A« for the typeface »Akzidenz-Grotesk« and ending with »Z« for »Zinc plate«.

With texts by: Ute Brüning, Gerda Breuer, Steven Heller, Richard Hollis, Ellen Lupton, Erik Spiekermann, et al.

 

Editor: Petra Eisele, lsabel Naegele and Michael Lailach
Hochschule Mainz and Kunstbibliothek – Staatliche Museen zu Berlin
Design: Isabel Naegele and Julia Neller
Kettler Verlag, Dortmund
Germany

 

Hardcover , 256 Seiten pages, 24x30cm
978-3-86206-753-4 de
978-3-86206-754-1 en
65,– Euro

 

Awards:

  • DDC Award GUTE GESTALTUNG 2019 – GOLD
  • Certificate of Typographic Excellence Type Directors Club Tokyo 2019

 

www.verlag-kettler.de

shop.bauhaus-movement.com/moholy-nagy-and-the-new-typography

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MOHOLY-NAGY AND THE NEW TYPOGRAPHY, ENGLISH EDITION

PLAY TYPE: ANNA WEIRICH
im bauhaus.labor 22.10.2019

Im Rahmen der Sonderausstellung des Gutenberg-Museums »ABC. Avantgarde – Bauhaus – Corporate Design.« stellt Anna Weirich ihr für das bauhaus.labor des Gutenberg-Museums entwickeltes Projekt »Play Type« vor.

Ein interaktiver »Typo-Montagetisch« bildet den Mittelpunkt der Typo-Mitmach-Ausstellung im bauhaus.labor: Hier können die Besucherinnen und Besucher modulare Schriftelemente, ähnlich wie sie am Bauhaus mit den Kombinations- und Schablonenschriften von Josef Albers und Joost Schmidt entworfen wurden, zu neuen Schriftformen zusammensetzen.
In der partizipativen Installation werden, inspiriert von der »Uhertype« (einem in den 1920er Jahren entwickelten Vorläufer des Fotosatzes) deren grafische und typografische Effekte neu interpretiert.

Mit analogen Formelementen, die mit digitalen Markern versehen sind, können individuelle Experimente durchgeführt werden. Aus dem Zeichensatz können typografische, aber auch figürliche oder abstrakte Formen zusammengefügt werden. Diese werden über eine Kamera erfasst und mittels digitaler Technologien in überraschend neue grafische und typografische Effekte übersetzt, die simultan in den Raum des bauhaus.labors projiziert werden.

 

Ausstellung

bauhaus.labor
ABC – Avantgarde, Bauhaus, Corporate Design

Wann

23. Oktober 2019–7. Januar 2020

Wo

Gutenberg-Museum Mainz
bauhaus.labor im Hof
Liebfrauenplatz 5
Mainz

 

www.bauhauslabor.de

www.bauhaus100.de

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PLAY TYPE: ANNA WEIRICH <br> im bauhaus.labor 22.10.2019

Gudrun Zapf von Hesse:
101 Jahre für die Schrift

Gudrun Zapf von Hesse war eine »Grande Dame« der Buchgestaltung und Pionierin des Type Design.
Ihr schriftkünstlerisches Werk umfasst neben Kalligraphie und künstlerischer Buchbindung zahlreiche Schriftentwürfe wie die »Diotima«, »Colombine« oder »Hesse Antiqua«.
Wer das Glück hatte, sie in ihrem Haus auf der Rosenhöhe zu besuchen, war fasziniert von der Buchbinde-Werkstatt und den leisen, aber intensiven Gesprächen bei Tee und viel Gebäck.
Anlässlich ihres hundertsten Geburtstags wurde ihr erster Schriftentwurf die »Hesse Antiqua« – ursprünglich für Prägestempel konzipiert –, digitalisiert und nach siebzig Jahren bei Monotype veröffentlicht.
Am 17. März 2018 konnte im Darmstädter Institut für Neue Technische Form (INTeF) noch in ihrer Anwesenheit die Ausstellung »Gudrun Zapf von Hesse – der Schriftkünstlerin zum 100sten« eröffnet werden; im November 2018 wurde sie zum Ehrenmitglied der Internationalen Gutenberg-Gesellschaft Mainz ernannt. Auch konnte sie der Premiere der filmischen Dokumentation ›Alphabet Magic‹ (Regie: Marita Neher) über das Leben und Wirken des Schrift- und Buchkunst-Ehepaares Zapf 2018/19 noch beiwohnen.
Am 13. Dezember 2019 ist Gudrun Zapf von Hesse in Darmstadt im Alter von 101 Jahren gestorben.

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Gudrun Zapf von Hesse: <br> 101 Jahre für die Schrift