spinner

WOMEN* & TYPE
FLAGS WITH A MESSAGE
21. — 31. Juli 2026
LUX – Pavillon der Hochschule Mainz

Der Mainzer LUX-Pavillon stellt feministische Positionen der jungen Type-Design-Szene des Hochschulstandorts vor, die allesamt mit typografischen Mitteln Kritik am aktuellen gesellschaftlichen Status quo formulieren: Im Erdgeschoss setzen sich 18 aktivistische (Protest-)Flaggen mit feministischen Positionen in der Typografie auseinander; im Obergeschoss werden spezielle, feministisch interpretierte „Female Accessories“ sowie typografische Statements junger Studierender des Studiengangs Kommunikationsdesign zum Verhältnis von Gender und Design präsentiert.

WOMEN* & TYPE – FLAGS WITH A MESSAGE MAINZ schlägt eine Brücke nach Wiesbaden zur Ausstellung WOMEN* & TYPE – CALL FOR FLAGS.

Veranstalter und Projektpartner:
Das Projekt ist eine Kooperation zwischen dem Institut Designlabor Gutenberg / Hochschule Mainz: Prof. Dr. Isabel Naegele, Prof. Dr. Petra Eisele, Flávia Nalon, M.A. sowie Studierenden der Fachrichtung Kommunikationsdesign und dem Museum Wiesbaden: Jana Dennhard, M.A. und Dr. Jörg Daur.

Ein Projekt im Rahmen des WDC Frankfurt/RM

Museum Wiesbaden
Institut Designlabor Gutenberg
WDC Frankfurt/RM
LUX – Pavillon der Hochschule Mainz

Foto: © Sophie Bachmann

CD: Sophie Wolf und Celina Schütz

WOMEN* & TYPE<br>FLAGS WITH A MESSAGE<br>21. — 31. Juli 2026<br>LUX – Pavillon der Hochschule Mainz

WOMEN* & TYPE — CALL FOR FLAGS
MUSEUM WIESBADEN
Vernissage: 9. Jul 2026, 19:00 Uhr
Ausstellung: 10. Jul–4. Okt 2026

Das Museum geht auf die Straße und holt die Straße ins Museum.
Typografie ist überall und prägt, wie wir geschriebene Botschaften wahrnehmen. Sie vermittelt Wissen und Emotionen und beeinflusst damit unser Handeln und unsere Meinungsbildung — politisch wie gesellschaftlich.
Bis heute ist Typografie überwiegend männlich geprägt. Das Museum Wiesbaden reagiert mit Flagge und setzt ein klares Zeichen für Vielfalt und sichtbare Stimmen in der Schriftgestaltung: Im Rahmen des „World Design Capital“ haben wir internationale Designerinnen eingeladen, für das Projekt WOMEN* & TYPE – CALL FOR FLAGS typografische Fahnen für die „Rue“ zu gestalten. Die historischen Fassaden der Wilhelmstraße, gesäumt von Museen und Galerien, werden zum offenen Ausstellungsraum. Ausgehend von der Tradition des Plakats als „Kunst der Straße“ fragt der Parcours nach den Grenzen zwischen freier und angewandter Kunst — und nach den Verbindungen zwischen Design, Kommerz und öffentlicher Wahrnehmung.

»WOMEN& & TYPE« ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem Museum Wiesbaden und dem Institut Designlabor Gutenberg der Hochschule Mainz.

WOMEN* & TYPE
 CALL FOR FLAGS
10 Jul—4 Okt 26


Wilhelmstraße und Museum Wiesbaden

WOMEN* & TYPE
 FLAGS WITH A MESSAGE
21—31 Jul 26


LUX, Pavillon der Hochschule Mainz

Ein Projekt im Rahmen der World Design Capital Frankfurt RheinMain (WDC) 2026 zum Thema „Design for Democracy. Atmospheres for a better Life“. WDC 2026 wird gefördert durch das Land Hessen, die Stadt Frankfurt am Main und den Kulturfonds Frankfurt RheinMain.

CD: Sophie Wolf und Celina Schütz

WOMEN* & TYPE — CALL FOR FLAGS<br>MUSEUM WIESBADEN<br>Vernissage: 9. Jul 2026, 19:00 Uhr<br>Ausstellung: 10. Jul–4. Okt 2026

SOUND OF READING
DIALOGMUSEUM Frankfurt
3. Juli–29 August 2026
Vernissage: 2. Juli 2026, 18:30 Uhr

Wie klingt ein Text, der mit den Fingerspitzen gelesen wird? Wie lässt er sich überhaupt entschlüsseln? Ist Taktilität eine körperliche Empfindung oder eine sinnlich-geistige Erfahrung, die wir „ergreifen“ können? Welche Schlüsse lässt die Beredtheit der Finger auf den Inhalt zu?

Eine audio-visuelle Installation von Isabel Naegele & Klara Kletzka. Der Eintritt ist frei und unabhängig vom Besuch im Dunkeln möglich. Der Raum ist klimatisiert.

 

Ein Kooperationsprojekt des DIALOGMUSEUM Frankfurt, des Instituts Designlabor Gutenberg/Hochschule Mainz und DIALOG IM DUNKELN — Verein zur Förderung der Sozialen Kreativität Frankfurt e.V. und im Rahmen der World Design Capital – Frankfurt Rhein Main 2026 gefördert.

\ tidy

SOUND OF READING <br> DIALOGMUSEUM Frankfurt <br> 3. Juli–29 August 2026 <br> Vernissage: 2. Juli 2026, 18:30 Uhr

»NIGHT MARKET« Werkbericht
zur Mainzer Museumsnacht

Diese Publikation dokumentiert »Night Market – Connecting Communities«, einen partizipativen Kiosk zur Mainzer Museumsnacht im Leibniz-Zentrum für Archäologie (LEIZA). Realisiert von Studierenden der Innenarchitektur und des Kommunikationsdesigns an der Hochschule Mainz, untersucht das Projekt, wie Gestaltung Gemeinschaft nicht nur thematisieren, sondern als Erfahrung erzeugen kann: durch Begegnung, Austausch und kollektive Autorschaft.

Im Zentrum steht ein mobiler, modularer Kiosk aus einfachen, reversiblen Materialien, ergänzt durch eine prägnante visuelle Sprache und Bodengrafiken. Statt fertiger Exponate setzt die Installation auf Prozess und Mitwirkung: Besucher:innen werden zu Beteiligten, und das Werk wächst durch ihre Beiträge. Drei Stationen übersetzen das Leitmotiv in konkrete Teilhabe. »Sag doch mal!« sammelt Stimmen zu den Eigenheiten von Communities – Rituale, Werte, Geschichten – und bildet ein vielstimmiges Archiv, das in den Tipis gelesen und reflektiert werden kann. »Zeig doch mal!« lädt dazu ein, bedeutungsvolle Orte zu markieren und verdichtet diese in einem raumhohen Netz zu einer subjektiven Karte gemeinschaftlicher Verankerung. »Bau doch mal!« macht Gemeinschaft als Form erfahrbar: Aus Collagen, Bildmaterialien und Pappmodulen entsteht eine kollektive Skulptur, die Vielfalt und Zusammenhalt zugleich verkörpert.

Der Werkbericht zeichnet den Weg vom interdisziplinären Workshop über Modellstudien und iterative Entscheidungen bis zur realisierten Rauminstallation nach. Er zeigt, wie partizipatives Design als offener Aushandlungsprozess gemeinsame Bedeutung stiften kann – und wie eine temporäre Architektur zu Bühne, Werkstatt und sozialem Treffpunkt wird.

Herausgeberinnen: Anna-Lisa Schönecker und Anja Soeder (Institut Designlabor Gutenberg, Hochschule Mainz).
Gestaltung Werkbericht: Carmen Kunz und Anna-Lisa Schönecker.

Broschur: 17 × 24 cm / 84 Seiten Bildteil, 20 Seiten Textteil
Deutsch, 2026

Gestaltung & Umsetzung: Carmen Kunz
Betreuung: Prof. Anna-Lisa Schönecker
Werkstatt Druck & Papier
Buchbinderei Schulz, Carmen Schulz

Hg.: Anna-Lisa Schönecker, Anja Soeder, Institut Designlabor Gutenberg

Fotos © Carmen Kunz

\ tidy

Drei weiße Kartons mit blauen Klebestreifen, auf einem Karton liegt ein weißes Softcover mit blassem Text 'NIGHT MARKET'

»FLAGS WITH A MESSAGE«
Rückblick Ausstellung LUX,
9. – 21. April 2025

Im Rahmen des »SEEN-Around the World-Symposiums« zeigte die Ausstellung »Flags with a Message« insgesamt 18 engagierte typografische Statements von Studierenden des Studiengangs Kommunikationsdesign der Hochschule Mainz mit eindringlichen feministischen Forderungen und Botschaften. Dabei wirkt Typografie umfassend und eindringlich: Schrift, Farbe und grafische Kompositionen erzeugen eine gestalterische Einheit, die mehr ist als die bloße Addition einzelner Teile.

Sie sind Botschaften an uns alle, Flagge zu zeigen, denn:
all designers should be feminists. 

\\

As part of the »SEEN-Around the World-Symposiums« the exhibition »Flags with a Message« showcased a total of 18 powerful typographic statements by students of communication design at Mainz University of Applied Sciences, featuring compelling feminist demands and messages. Typography has a comprehensive and powerful effect: font, color, and graphic compositions create a design unity that is more than the mere sum of its parts. They are messages to all of us to show our colors, because: all designers should be feminists.

 

Projektleitung / project lead:

Prof. Dr. Isabel Naegele, Prof. Dr. Petra Eisele,

Studierende / students:

Fabian Bähner, Tim Bauer, Jessica Berngard, Melda Erden, Ellinor Gockel, Laura Hennig, Mümine Karabat, Soojeong Kim, Sophie Kunle, Julja Mall, Linda Maltry, Sarah Mößle, Clara Nohlen, Nico Rode, Ivan Scharif, Annika Staudt

 

Fotos © Jan Vornholt, Julia Kahl, Andreas Spamer

\ tidy

»FLAGS WITH A MESSAGE« <br> Rückblick Ausstellung LUX, <br> 9. – 21. April 2025

SEEN – AROUND THE WORLD SYMPOSIUM
Rückblick 9.–11. April 2025, LUX

WOW! WHAT A BLAST!
Das »SEEN-Around the World Symposium« reiste in drei Tagen um den Globus, um mit Live-Vorträgen, Podiumsdiskussionen und aufgezeichneten Interviews die typografische Arbeit von Frauen und nicht-binären Menschen zu feiern. In der einladenden Atmosphäre von LUX Pavillon erhielten wir sehr persönliche Einblicke in die Projekte und das Berufsleben der 32 internationalen Designerinnen.

Die positive Resonanz und rege Beteiligung sowohl vor Ort als auch im Livestream zeugen von dem weltweiten Interesse am Thema. Dank des hybriden Formats konnten sich Zuschauer und Designerinnen aus unterschiedlichen Disziplinen, Generationen und Nationen vernetzen und gegenseitig inspirieren. Genau diesen Transfer und die Sichtbarkeit für die Erfolge und Herausforderungen von Grafikdesignerinnen wollen wir mit dem Projekt UN/SEEN schaffen!

\\\

WOW! WHAT A BLAST!
The »SEEN-Around the World Symposium« traveled around the globe in three days to celebrate the typographic work of women and non-binary people with live lectures, panel discussions and recorded interviews. In the welcoming atmosphere of LUX Pavillon we gained very personal insights into the projects and professional lives of the 32 international female designers.

The positive response and lively participation both on site and in the livestream are evidence of the worldwide interest in the topic. Thanks to the hybrid format, viewers and designers from different disciplines, generations and nations were able to network and inspire each other. It is exactly this transfer and visibility for the successes and challenges of female graphic designers that we want to create with the UN/SEEN project!

\\\

Das SEEN-Symposium ist Meilenstein des BMBF-Forschungsprojekts »UN/SEEN – INNOVATIVE FRAUEN IM GRAFIK-DESIGN 1865–1919 & HEUTE«
Projektleitung/project lead: Prof. Dr. Petra Eisele,
Prof. Dr. Isabel Naegele
Wissenschaftliche Mitarbeit/research & management:
Dr. Aliene Guggenberger, Dipl. des. Julia Neller

Fotos © Jan Vornholt und Carmen Kunz

Kategorien: Events, News, Symposien

\ tidy

SEEN – AROUND THE WORLD SYMPOSIUM <br> Rückblick 9.–11. April 2025, LUX

»NIGHT MARKET«
– EIN PARTIZIPATIVER KIOSK
ZUR MUSEUMSNACHT 2025
Hochschule Mainz am Ludwig-Lindenschmit-Forum / LEIZA

14. Juni, ab 18.00 Uhr

Zur diesjährigen Museumsnacht Mainz gestalten Studierende der Innenarchitektur und des Kommunikationsdesigns gemeinsam eine interaktive Installation auf dem Vorplatz des LEIZA – dem Leibniz-Zentrum für Archäologie. Der mobile Kiosk »Night Market« lädt Besucher:innen ein, sich auf spielerische Weise mit Inhalten, Perspektiven und Fragen rund um das Museum und seinem Leitthema »LEIZA Dialogues for Democracy« auseinanderzusetzen.

In einem interdisziplinären Blockworkshop entwickeln und realisieren die Teilnehmenden ein Konzept, das gestalterisch wie baulich überzeugt – mit starken grafischen Elementen, klug eingesetzten Materialien (von Dachlatten bis Sprühkreide) und einer Mitmachstation, die zur aktiven Teilhabe anregt. Der Kiosk fungiert am Abend der Museumsnacht als sichtbarer Anziehungspunkt mit kommunikativer Strahlkraft und schafft einen Raum für Austausch, Reflexion und Kreativität.

Museumsnacht Mainz: Samstag, 14. Juni, ab 18.00 Uhr
Ludwig-Lindenschmit-Forum, 55116 Mainz
Zwischen Neutorschule und LEIZA

Der »Night Market« ist ein gemeinsames Projekt von Studierenden der Hochschule Mainz im Rahmen eines interdisziplinären Workshops unter der Leitung von Prof. Anna-Lisa Schönecker (Kommunikationsdesign) und Prof. Anja Soeder (Innenarchitektur).

© Anna-Lisa Schönecker

Kategorien: Events, News, Workshops

\ tidy

KÖNIGINNEN DES PLAKATS
Vortrag im Museum Wiesbaden
20. März 2025

Prof. Dr. Petra Eisele im Rahmen der Ausstellung
»PLAKATFRAUEN. FRAUENPLAKATE«
19 Uhr, Vortragssaal

Plakatgestaltung wird als Königsdisziplin des Grafik-Designs verstanden. Aber gab es auch Königinnen des Plakats? Gab es Frauen, die Plakate gestaltet haben? Werden einschlägige Überblicksdarstellungen zur Plakatgeschichte konsultiert, kommen Frauen darin überhaupt nicht oder kaum vor.

Warum? Gab es überhaupt Frauen im Grafik-Design? Seit wann? Der Vortrag gibt Antworten auf diese Fragen. Er nimmt die Ausstellung »Plakatfrauen. Frauenplakate« zum Ausgangspunkt, um über die Lebens- und Arbeitsbedingungen der frühen Grafik-Designerinnen in der Zeit vor dem Bauhaus zu sprechen und ihre Plakate vorzustellen. Denn: Es gab sie, die Königinnen des Plakats. Sie müssen nur wachgeküsst werden.

© Christa von Wahl: R. v. Oettingen Perser-Teppiche, Plakat, vor 1912, Sammlung Museum Wiesbaden

Kategorien: Ausstellungen, Events, News

\ tidy

KÖNIGINNEN DES PLAKATS <br> Vortrag im Museum Wiesbaden  <br> 20. März 2025