Personen
Prof. Jean Ulysses Voelker
Institutsleiter »designlabor gutenberg«
Mitglied des Hochschulrates
Lehrgebiet: Typografie und Editorial Design
Prof. Jean Ulysses Voelker studierte Kommunikationsdesign an der Hochschule für Künste, Bremen. Danach Art Director in verschiedenen Agenturen. 1996 Gründung der Designagentur form 5 (Düsseldorf, Bremen, Regensburg) und Mitinhaber bis 2004. Schwerpunkte: Orientierungssysteme, Corporate Design und Editorial Design (Magazinentwicklung, Geschäftsberichte, Buchgestaltung). 2004 Mitinhaber der Agentur »Büro für Ideenreichtum« in Düsseldorf (bis 2007). Schwerpunkt: Entwicklung von Kommunikationskonzepten. Von 1995 bis 1998 Dozent für Typografie an der FH Düsseldorf und an der Universität Essen. Seit 2000 Professor für Typografie und Editorial Design an der FH Mainz.
Auszeichnungen:
Red dot (u.a. best of the best), Type Directors Club New York, Art Directors Club New York, Stiftung Buchkunst (die schönsten deutschen Bücher), Deutscher Plakat Grand Prix (Bronze), Die weltschönsten Bücher (Silber und Bronze), 100 beste Plakate.
Publikationen (u.a.):
›Ulysses Voelker (Hsg.)
Werkbericht No. 3
Titel: km 497 – die visuellen Sprachen längs des Rheins (2005)
›Johannes Bergerhausen, Ulysses Voelker (Hsg.)
Werkbericht No. 6
Titel: The Quick brown fox (2006)
›Ulysses Voelker (Hsg.)
Werkbericht No. 8
Titel: Eight views on dutch design education (2008)
›Dr. Petra Eisele, Dr. Isabel Naegele, Anna-Lisa Schönecker,
Ulysses Voelker (Hsg.)
Werkbericht No. 9
Titel: Translations 2 – ein Symposium über Identitäten im Design (2008)
›Ulysses Voelker (Hsg.)
Werkbericht No. 11
Titel: P – wie Papier (2009)
›Johannes Bergerhausen, Lukas Schneider, Ulysses Voelker (Hsg.)
Werkbericht No. 12
Titel: Exklusivschrift für die Supermarktkette Plus (2009)
›Ulysses Voelker, Peter Glaab (Hsg.)
Autor Ulysses Voelker
Titel: READ + PLAY – Einführung in die Typografie (2010)
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Prof. Dr. Isabel M. Naegele
Stellv. Institutsleiterin »designlabor gutenberg«
Leiterin des Studiengangs Design
Mitglied des Hochschulrats
Lehrgebiet: Gestaltungsgrundlagen und Typografie
Geboren in Plainfield NJ / USA. Im ersten Leben Studium der Humanmedizin in Frankfurt am Main, Promotion an der J.W. von Goethe-Universität,
Tätigkeit als Ärztin Innere Medizin am Ev. Krankenhaus Elisabethenstift Darmstadt. Studium der Visuellen Kommunikation an der HfG Offenbach, Abschluß als Diplom-Designerin. Arbeitsstationen bei Intégral Ruedi Baur, Paris und Studio Dumbar, Den Haag.
Seit 1989 im kulturellen Sektor (Theater, Tanz, Kunst, Ausstellungen) und Corporate Design als selbstständige Gestalterin tätig mit zusätzlichen freien Medienarbeiten. Seit 2000 intensive Zusammenarbeit mit dem Ausstellungskonzept “Dialog im Dunkeln” Hamburg und u.a. Betreuung des Corporate Design und barrierefreien Orientierungssystems des “Dialogmuseum” Frankfurt 2006.
Auszeichnungen u.a.:
Deutscher Design Preis (Gold), DDC / Die 100 besten Plakate / Deutscher Preis für Kommunkationsdesign, Design Center NRW, Type Directors Club NYC / AIGA National Design Center „America: Cult and Culture“
Publikationen u.a.:
›Naegele, Isabel / Baur, Ruedi; Scents of the City/Odeurs de Ville / Aroma der Stadt, Baden (CH) 2004
›Naegele, Isabel / Glaab, Peter (Hg.), Werkbericht #2 “translations – Deutungen im visuellen Sprachgewirr” Schriftenreihe der Fachhochschule Mainz 2004
›Naegele, Isabel (Hg.), Werkbericht #1 “Vom Zufall und anderen Verfahren”, Schriftenreihe der Fachhochschule Mainz 2003
›Naegele, Isabel (Hg.), Kiosk 01_temporäre Kiosk-Interventionen, Schriftenreihe der Fachhochschule Mainz 2003
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Prof. Johannes Bergerhausen
Stellv. Institutsleiter »designlabor gutenberg«
Lehrgebiet: Typografie
Prof. Johannes Bergerhausen, Jahrgang 1965, studierte Kommunikations-Design an der Fachhochschule Düsseldorf. 1993 bis 2000 arbeitete er in Paris, zunächst bei den Grapus-Gründern Gérard Paris-Clavel und Pierre Bernard, dann selbständig. 1998 Stipendiat des Französischen Centre National des Arts Plastiques mit einer typografischen Forschungsarbeit über den ASCII-Code. Gastvorträge in Amiens, Beirut, Berlin, Frankfurt, London, Paris, Prag, Rotterdam, Warschau, Weimar. Seit 2000 zurück in Deutschland, Büro in Köln. 2000 bis 2002 Lehrbeauftragter an der Fachhochschule Düsseldorf. Seit 2002 Professor für Typografie am Fachbereich Gestaltung der Fachhochschule Mainz. Seit 2004 arbeitet er am Forschungsprojekt www.decodeunicode.org über die Unicode-Zeichen, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).
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Prof. Philipp Pape
Stellv. Institutsleiter »designlabor gutenberg«
Lehrgebiet: Konzeptionelles Gestalten
Philipp Pape, Jahrgang 1966, studierte nach einer Ausbildung zum Verlagskaufmann/-hersteller im Berliner Rainer Verlag Visuelle Kommunikation in Berlin und London. Er arbeitet als Künstler und Designer an zahlreichen Projekten im Bereich Print und online-Kommunikation und seit 1998 als künstlerischer Assistent an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg. Dort gab er im material Verlag die Reihen ›edition zeichnung‹, ›edition fotografie‹ und ›edition digital‹ heraus. Seit 2001 ist er Professor für konzeptionelles Gestalten an der Fachhochschule Mainz.
Publikationen:
›Von der Un- und Veränderlichkeit der Dinge‹, Berlin 1997
›fortpflanzen‹, Berlin 1998
›Medienkunst@hdK‹, Berlin 1998
›… and all their variations‹ in ›Ähnlichkeit und Differenz‹, Berlin 1996
Herausgeber der Publikationen:
›edition zeichnung‹ Nr. 1–6, Hamburg 1998-2000
›edition fotografie‹ Nr. 1–5, Hamburg 1998-2000
›edition digital‹ Nr. 1–2, Hamburg 1998-2000
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Prof. Dr. Petra Eisele
Stellv. Institutsleiterin »designlabor gutenberg«
Lehrgebiet: Designgeschichte / Designtheorie
Prof. Dr. Petra Eisele studierte Kunstgeschichte und Germanistik an der Universität Trier. Während des Studiums Forschungsprojekt „bauhaus medial – zur medialen Rezeption des Bauhauses“ (Publ.: „bauhaus-ideen 1919-1994“ / 1994); im Anschluss interdisziplinäre Projektarbeit in der „Experimentellen Werkstatt“ am Bauhaus Dessau. In ihrer Magisterarbeit untersuchte sie die Bauhaus-Rezeption im postmodernen Design; ihre Promotion an der Berliner Universität der Künste analysierte postmoderne Designentwicklungen seit den sechziger Jahren (Publ.: „BRDesign“ / 2005). 2000 bis 2003 war sie Wissenschaftliche Mitarbeiterin für Geschichte und Theorie des Design an der Bauhaus-Universität Weimar; danach Forschungsaufenthalt in den „Archives of American Art“, Smithsonian Institution, Washington, DC. Seit 2006 Professorin für Designgeschichte und Designtheorie an der FH Mainz.
Neuere Publikationen (Auswahl):
›Design Anfang des. 21. Jhd., Diskurse und Perspektiven, hrsg. von Petra Eisele und Bernhard E. Bürdek. Ludwigsburg 2011, 272 S.
›Fallstudien „Globale Identität in Marketing und Werbung“ (S. 208-216) sowie „Hotels und Tourismus. Inside the bubble“ (S. 216-224). In: Global Design. Internationale Perspektiven und individuelle Konzepte, hrsg. von Angeli Sachs. Kat. Museum für Gestaltung Zürich. Baden/Schweiz: Lars Müller, 2010.
›László Moholy-Nagy und die „Neue Reklame“ der zwanziger Jahre. In: bauhauskommunikation. Innovative Strategien im Umgang mit Medien, interner und externer Öffentlichkeit, hrsg. vom Bauhaus-Archiv Berlin und Patrick Rössler (Neue Bauhausbücher Band 1). Berlin 2009, S. 239-256.
›Petra Eisele / Anna-Lisa Schönecker: fernweh. positionen zur identität im design. In: translations 02. fernweh. positionen zur identität im design. Tagungsband Studiengang Kommunikationsdesign, Mainz 2009.
›TechnoNaturen. Design & Styles (Schriften der Akademie der Bildenden Künste Wien, Bd. 8), hrsg. von Petra Eisele und Elke Gaugele. Wien 2008, 258 S.
›Beiträge zum Wörterbuch Design, Begriffliche Perspektiven im Design / Board of International Research in Design (BIRD), hrsg. von Michael Erlhoff und Timothy Marshall. Basel / Berlin / Boston 2008.
›Handmade. Autorschaft im Verhältnis von Hand, Technik und Design. In: Züricher Jahrbuch der Künste (Autorschaft in den Künsten), hrsg. von Carina Caduff und Tan Wälchli (Zürich), 2007, S. 166-179.
›Zwischen „Organic Design” und Nierentisch: Die „organische Form” im Wirtschaftswunderland. In: Das gute Leben. Der Deutsche Werkbund nach 1945, hrsg. von Gerda Breuer / Kunst- und Designgeschichte, Universität Wuppertal. Tübingen / Berlin 2007, S. 156-165.
›Strategien des Einfachen: Die IKEA-Regale IVAR und BILLY. In: Zeithistorische Forschungen / Studies in Contemporary History (Potsdam), 3. Jg / 2006, Themenheft “Die siebziger Jahre – Inventur einer Umbruchszeit”, hrsg. von Konrad H. Jarausch, Christoph Kleßmann und Martin Sabrow in Verbindung mit Zeitgeschichte-online, S. 439-448.
›Design goes digital: Über das Verhältnis von Idee und Form, Realität und Virtualität. In: Imaginäre Architekturen, hrsg. vom Annette Geiger. Berlin 2006, S. 41-59.
›Organisches Design heute: Thesen zu einem organischen Designverständnis aus designtheoretischer Sicht. In: Spielarten des Organischen in Architektur, Design und Kunst, hrsg. von Annette Geiger, Stefanie Hennecke und Christin Kempf. Berlin 2005, S. 200-217.
›BRDesign. Deutsches Design als Experiment seit den 1960er Jahren, Köln 2005, 313 S.
›Design ohne Ornament. Zur Ornament-Frage im Schweizer Design gestern und heute. In: K + A. Kunst und Architektur in der Schweiz, hrsg. vom Schweizerischen Institut für Kunstgeschichte (Bern), 55. Jg. Juni 2004, S. 15-22.
›Horst Michel – DDR-Design, hrsg. von Petra Eisele und Siegfried Gronert, Tagungsband zum Kolloquium. Weimar 2004, 150 S.
›Die Wandgestaltungen zur Bauhaus-Ausstellung 1923 von Joost Schmidt, Herbert Bayer und Oskar Schlemmer. In: van de Veldes Kunstschulbauten in Weimar, hrsg. von Silke Opitz anlässlich des 10jährigen Bestehens der Fakultät Gestaltung. Weimar 2004, S. 33-45.
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