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Typologien des Alltags No. 2
CORONA – Portrait eines Virus

Die persönliche Sammlung startet am 29. Januar 2020, einen Tag, nachdem der erste bestätigte Fall einer Corona Infektionin Deutschland publik wurde. Ein Mann aus dem oberbayerischen Landkreis Starnberg hatte sich bei einer chinesischen Kollegin angesteckt. Die Regierung beschließt daraufhin Kontakt-
beschränkungen, den sogenannten ersten Lockdown.
Am 6. Mai 2020 kündigt die Bundeskanzlerin Angela Merkel nach einem Gespräch mit den Ministerpräsidenten der Länder Lockerungen der Corona-Beschränkungen an. Zwischen diesen willkürlich gesetzten Terminen bewegt sich die höchst eigenwillige Sammlung der Bilder.

Herausgeber/Gestaltung: Isabel Naegele

Texte: Gerad Breuer, Isabel Naegele
2-sprachig (deutsch/englisch),
4/4c, 156 Seiten
ISBN 978-3-936723-42-7

Jetzt erhältlich:
https://shop.designinmainz.de/

Kategorien: News, Publikationen, Typografie

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Typologien des Alltags No. 2<br>CORONA – Portrait eines Virus

Kontexte. Ein Beitrag zur Vorgeschichte des »Offenbacher Ansatzes«

Die Theorie der Produktsprache stellte einen Paradigmen-
wechsel in der Designtheorie dar. An der Hochschule für Gestaltung (HfG) Offenbach in den 1970er und 1980er Jahren entwickelt, erweiterte sie das funktionalistische Verständnis
von Produkten hinsichtlich ihrer Zeichenhaftigkeit und Bedeutungsdimension.

In ihrem Beitrag stellt Petra Eisele nicht nur die design-
historischen Kontexte dar, sondern gibt auch einen Überblick über die designtheoretischen Diskurse: Konsum- und funktionalismuskritische Impulse in Frankreich, Großbritannien und den USA sowie die Integration semiotischer Analysemodelle hatten auch in der Bundesrepublik zu einer Revision tradierter designtheoretischer Überzeugungen geführt. Anhand zahlreicher Beispiele verdeutlicht der Artikel, wie ein »Erweiterter Funktionalismus« zunächst an der Ulmer Hochschule für Gestaltung entwickelt und dann im Kontext einer international zunehmend radikalisierten Designszene
an der Offenbacher HfG weiter aktualisiert wurde.

Der Offenbacher Ansatz.
Zur Theorie der Produktsprache, hrsg. von Thilo Schwer und
Kai Vöckler. Bielefeld: transcript, 2021.

Der Sammelband ist Open Access verfügbar:
https://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-5569-8/der-offenbacher-ansatz/

Kategorien: News, Publikationen, Typografie

Kontexte. Ein Beitrag zur Vorgeschichte des »Offenbacher Ansatzes«

Design im doppelten Deutschland:
Neues zu den siebziger und achtziger Jahren

Mehr als 30 Jahre nach dem Fall der Mauer präsentiert das Vitra Design Museum noch bis zum 5. September die erste
große Gesamtschau über das deutsch-deutsche Design der Nachkriegszeit. Die Ausstellung »Deutsches Design 1949–1989. Zwei Länder, eine Geschichte« stellt das Design der damaligen DDR und BRD vergleichend gegenüber und verdeutlicht dabei ideologische und gestalterische Unterschiede ebenso wie Parallelen und Querbezüge, die Ost und West verbanden.
Die Exponate reichen von ikonischen Möbeln und Leuchten über Grafik, Industriedesign und Inneneinrichtung bis hin zu Mode, Textilien und Schmuck. Gefördert wird die Ausstellung durch das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland.

Im Katalog beschreibt Petra Eisele die designhistorisch relevanten inhaltlichen Diskurse im westdeutschen Design
der siebziger und achtziger Jahre als »Alternativ-Design und Design-Alternativen«.

Der Katalog ist in deutsch und englisch erhältlich:
Deutsches Design 1949–1989. Zwei Länder, eine Geschichte
/ German Design 1949-1989. Two Countries, One History. Ausstellung Weil am Rhein vom 20.03.2021 bis 05.09.2021.
Ab dem 15. Oktober wird die Ausstellung in der Staatlichen Kunstsammlung Dresden zu sehen sein.

Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie unter folgendem Link:
https://www.design-museum.de/de/ausstellungen/aktuelle-ausstellungen.html

Kategorien: Ausstellungen, News, Publikationen, Typografie

Design im doppelten Deutschland: <br>Neues zu den siebziger und achtziger Jahren

Fedrigoni Top Award 2021:
shortlist of finalists for June 2021
»Moholy-Nagy and the New Typography«

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Verona, 2021 – From refined boxes of tea to perfume packaging and high-fashion shopper bags; from labels that are veritable works of art for artisan beers, fine wines, spirits and gourmet preserves, to premium illustrated catalogues, calendars, art books and branded company accessories. This is the world of Fedrigoni materials, used by the 17 finalists for their designs, who are now gearing up for the final challenge before the Fedrigoni Top Award ceremony in Paris, in June 2021.
Brazil, China, Portugal, Spain, France, Great Britain, Germany, Czech Republic and Italy are the countries selected by a jury of experts for their most interesting and innovative creations. The finalists have reached the last stage of the twelfth edition of Fedrigoni’s international competition, which highlights the best designs using Fedrigoni and Fabriano special papers, and Manter and Ritrama adhesive label materials. Any technique could be used for printing and the entries come from the worlds of packaging, graphics, brand communication and publishing. The Fedrigoni Top Award showcases ideas that can inspire new perspectives and is an opportunity to celebrate the value of paper in the planning and production of all types of products. More than 1000 designs, produced between July 2018 and the end of June 2020, were entered. A panel of well-known international experts in the world of design and communication made up the jury, which carefully analysed the entries according to originality, expertise and appropriate use of Fedrigoni papers.

Fedrigoni Top Award 2021:<br>shortlist of finalists for June 2021<br> »Moholy-Nagy and the New Typography«

Repost: The Daily Heller: 
The Futura is Now (Redux)

In 1927, typographer Paul Renner (1878–1956) designed one of the most commonly used and emblematic typefaces of the 20th century. Futura was hyped as the »typeface of the future,« and became the spiritual artifact of the 1920s »New Typography,« enjoying a long existence as a relevant type long after the pre–World War II modern movement collapsed under the weight of Nazi oppression (although even they maintained a bastardized version). Futura survives as an embodiment of the avant-garde. »Accordingly, it determined the ‚modern‘ appearance of many print media, also shaping the look of large brand names,« write Isabel Naegele and Petra Eisele in a letter from Mainz, where three years ago they mounted an exhibition and eponymous book, Futura. The Typeface. This letter included a »small documentary« of the Futura fest.

Those lucky enough to have been at the 2016/2017 exhibition at the Gutenberg-Museum Mainz, and at the Mainz University of Applied Sciences where Naegele and Eisele teach and research at Designlabor Gutenberg, hold that memory.  For the rest of us, there’s the website Futura. The Typeface, where you’ll find five symposium translations and excerpts from the catalog. Then visit Type-trap, an interactive experience, »the largest search for [the] Futura typeface« on everything around the world (click »start« on the right), and a forum to discuss the findings.

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You can find the original post from the link below:
https://www.printmag.com/post/the-daily-heller-the-futura-is-now-redux
Kategorien: Ausstellungen, Events, News, Symposien

Repost: The Daily Heller: <br>The Futura is Now (Redux)

TYPE & CHAIRS DESIGN(GALLERY)

Ausstellungsdauer: 9.–21. April 2021

Eine Ausstellung im LUX – Pavillon der Hochschule Mainz.

Ludwigstraße 2, Mainz

Informationen zu Öffnungszeiten:

https://lux.hs-mainz.de/

https://typeandchairs.de/
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Was haben Stühle und Schriftzeichen gemeinsam?
Sie begleiten uns ganz selbstverständlich im Alltag. Wir alle nutzen sie, ohne darüber nachzudenken.

Auf den ersten Blick definieren praktisch-funktionale Aspekte ihren Einsatz – Schriften sind zum Lesen da, Stühle zum Sitzen. Auf den zweiten Blick stellen wir eine enorm große Vielfalt an Formen fest: Es gibt unglaublich viele Schriften – geschätzt zehntausend und jeden Tag kommen neue hinzu. Vor allem für Produktgestalter, aber auch für Architekten stellte der Typus »Stuhl« eine reizvolle Gestaltungsaufgabe dar – entsprechend kommen ständig neue Stuhlmodelle auf den Markt.

Mit jeder Schrift, mit jedem Stuhl wird ein Kosmos unterschiedlicher Bedeutungen transportiert: Sie verkörpern den gestalterischen Anspruch einer Zeit, prägen unsere medialen und analogen Umwelten. Sie gestalten unsere Welt und damit die Wahrnehmung unserer Welt – werden Teil unseres Welterlebens und unserer persönlichen Erinnerung.

Die Ausstellung »TYPE & CHAIRS« fragt, warum es immer wieder neue Entwürfe für Stühle und Schriften geben muss, zeigt gestalterisch-konzeptionelle Gemeinsamkeiten auf und verdeutlicht kulturelle Kontexte.

»TYPE & CHAIRS« ist ein interdisziplinäres Semesterprojekt der Fachrichtungen Kommunikationsdesign und Innenarchitektur.

»TYPE & CHAIRS« ist ein Kooperationsprojekt des Fachbereichs Gestaltung der Hochschule Mainz und dem Institut für Neue Technische Form (INTeF) Darmstadt.

»TYPE & CHAIRS« ist ein Teilprojekt der interdisziplinären Veranstaltungsreihe DESIGN(PLUS). Zur gesellschaftlichen Relevanz von Design heute.

 

\Animation: Marcel Backscheider

 

Ausstellungsgestaltung & Medien:
Valeria Schriber, Jennifer Uschakov, Niklas Wolf
Grafik:
Valeria Schriber, Niklas Wolf
Texte & Recherche:
Studierende des Fachbereichs Gestaltung – Medya Bischoff, Jannis Blankenhagen, Anna Effenberger, Nadine Fauß, Julia Keller, Dominique Kirsch, Josephin Marcelina Köhnen, Monika Mildenberger, Lina Richel, Johanna Schreiber, Valeria Schriber, Jule Schwer, Jana Steinhauer, Céline Talaga, Kathina Terharn, Jennifer Uschakov, Robin Vetvicka, Niklas Wolf, Luca Zink
Kuratorinnen:
Prof. Dr. Petra Eisele, Prof. Dr. Isabel Naegele, Institut Designlabor Gutenberg / Hochschule Mainz und Ute Schauer, Geschäftsführerin INTeF.
Medienpartner:
Descom

Mit freundlicher Unterstützung durch den Innovationsfond der Hochschule Mainz.

 

 

 

Kategorien: Ausstellungen, Events, News, Typografie

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TYPE & CHAIRS DESIGN(GALLERY)

DESIGN(PLUS)
Zur Relevanz von Design heute

Im Frühjahr startet an der Hochschule Mainz mit DESIGN(PLUS) eine neue Veranstaltungsreihe, in der die gesellschaftliche Relevanz von Design in ganz unterschiedlichen Formaten dargestellt und diskutiert wird.

Idee ist es, Design und Gesellschaft noch stärker zu vernetzen, indem Fragen des Designs im LUX – Pavillon der Hochschule Mainz facettenreich präsentiert und öffentlich diskutiert werden.

DESIGN(PLUS) soll zum einen innerhalb der Hochschule Mainz interdisziplinäre Diskurse über designrelevante Themen unterstützen, zum anderen mit designaffinen Akteuren vernetzen.

DESIGN(PLUS) wird unterstützt durch den Innovationsfond der Präsidentin der Hochschule Mainz und wurde initiiert von Prof. Dr. Petra Eisele, Prof. Dr. Isabel Naegele (FB Gestaltung, Kommunikationsdesign, Institut Designlabor Gutenberg) und Prof. Markus Pretnar (FB Gestaltung, Innenarchitektur).

Kooperationspartner: descom (Designforum Rheinland-Pfalz, Mainz) und INTEF (Institut für Neue Technische Form), Darmstadt.

 

 

\ Animation: Marcel Backscheider
Kategorien: Events, News

DESIGN(PLUS) <br> Zur Relevanz von Design heute

Gesellschaft der Zeichen: Vorträge online

Die Beiträge zum Vortragsabend der Ausstellung »Piktogramme, Lebenszeichen, Emojis: Die Gesellschaft der Zeichen« im Leopold-Hoesch-Museum Düren 2020 sind jetzt online:

 

gesellschaftderzeichen.de

 

Vorträge von:

  • Anja Dorn & Maxim Weirich,
  • Eva-Maria Offermann,
  • Edgar Walthert,
  • Juli Gudehus,
  • Ilka Helmig & Johannes Bergerhausen,
  • Timothée Ingen-Housz

Gesellschaft der Zeichen: Vorträge online