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GOLD für Moholy

Das Forschungs- und Publikationsprojekt
»Moholy-Nagy und die Neue Typografie«/
»Moholy-Nagy and the New Typography« des Institut Designlabor Gutenberg wurde erneut beim European Design Award mit GOLD ausgezeichnet.

 

Coronabedingt wurde in diesem Jahr die feierliche Preisverleihung des »European Design Award 2020« nicht
wie geplant in Valencia veranstaltet. Stattdessen stellten
die Juroren rund um den Globus alle Preisträgerinnen und
ihre ausgezeichneten Design-Projekte online vor.

 

Nach der Auszeichnung 2018 für die Publikation »FUTURA« wurde das Institut Designlabor Gutenberg nun in diesem Jahr erneut mit GOLD  ausgezeichnet in der Kategorie »Kunstkataloge« für die Publikationen »Moholy-Nagy und die Neue Typografie« / »Moholy-Nagy and the New Typography«, erschienen im Verlag Kettler.

 

Nach den Auszeichnungen »Certificates of Excellence« beim »Type Directors Club New York 2020«, dem »Type Directors Club Tokyo 2020« und dem »DDC-Award« in GOLD freuen sich Petra Eisele, Isabel Naegele und die Alumna Julia Neller nun bereits über den vierten Design-Preis. Gefeiert wurde mit großer Freude, aber in der gebotenen sozialen Distanz.

 

 

Herausgeber:

Prof. Dr. Petra Eisele, Prof. Dr. Isabel Naegele für das Institut Designlabor Gutenberg, Hochschule Mainz und Dr. Michael Lailach für die Hochschule Mainz und die Kunstbibliothek, Staatliche Museen zu Berlin

 

Gestaltung: Isabel Naegele, Julia Neller, Berlin

Sprache: deutsch / englisch

 

ISBN: 978-3-86206-753-4 / 978-3-86206-754-1

Seiten: 256

Format: 24 × 30 cm

 

www.verlag-kettler.de

Kategorien: Awards, News, Publikationen, Typografie

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GOLD für Moholy

Grapholinguistics 2020

Thomas Huot-Marchand, Direktor des ANRT in Nancy, und Johannes Bergerhausen vom IDG der Hochschule Mainz haben im Juni 2020 das Projekt Missing Scripts der weltweiten Linguistischen Fachwelt vorgestellt.

Die Konferenz »Grapholinguistics in the 21st Century« fand diesmal virtuell in Paris statt und versammelte verschiedene Disziplinen, die sich mit Schriftsystemen und schriftlicher Kommunikation befassen.

 

Das Video der Konferenz kann man sich hier ansehen:

Hier ein Überblick über das Programm der dreitägigen Veranstaltung mit allen Videolinks:

grafematik2020.sciencesconf.org

Kategorien: Events, News, Typografie

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Grapholinguistics 2020

Between Us – Tanz trifft Forschung trifft Kunst

Im Projekt „Between Us“ der Kooperationspartner Staatstheater Mainz (tanzmainz), Kunsthalle Mainz und Hochschule Mainz (Motion Bank) geht es um die Kommunikation zwischen unterschiedlichen Disziplinen. Tanz trifft auf Forschung trifft auf Kunst. Den Anfang macht das Stück „Effect“, das vom finnischen Choreographen Taneli Törmä mit tanzmainz in 2018 entwickelt wurde. Seine gesamte Entstehung wurde durch das Team von Motion Bank dokumentarisch begleitet und die finale Version anschließend digital erfasst. Der so entstandene Datensatz (Video-Dokumentation, Annotationen, Sound-Aufnahmen, 3D-Motion Capture, …) ging an durch die Kunsthalle Mainz ausgewählte Künstler: Tim Etchells, Sissel Tolaas, Tamara Grcic, Søren Lyngsø Knudsen, Žilvinas Kempinas, Isabel Lewis. Diese übersetzten, reflektierten und experimentierten mit dem erhaltenen Material im Kontext ihres eigenen Schaffens. Die so entstandenen Arbeiten wurden zwischen März und Juni 2019 in einer Ausstellung zusammen mit 12 Aufführungen des Tanzes und vermittelnden Beiträgen von Motion Bank in der Kunsthalle Mainz gezeigt.

Im Rahmen der Kooperation fanden zwei Choreographic Coding Labs  (CCL) statt, ein Format bei dem Tanz auf Programmierung trifft und das Motion Bank 2013 entwickelt hat und seither weltweit etabliert. Das erste Between-Us CCL fand in der Hochschule Mainz als Auftakt für das Projekt statt, das zweite in der Kunsthalle Mainz, eingebettet in die Ausstellung.

Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen.

Das Projekt wurde gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes.

Kategorien: Ausstellungen, Events, News, Publikationen, Websites, Workshops

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Between Us – Tanz trifft Forschung trifft Kunst

11. und 12. Choreographic Coding Lab

Im Rahmen der Kooperation „Between Us“ zwischen Staatstheater Mainz (tanzmainz), der Kunsthalle Mainz und der Hochschule Mainz (Motion Bank), wurden 2018 und 2019 zwei Choreographic Coding Labs durchgeführt. Das Erste im September 2018 in den Räumen des iLabs der Hochschule Mainz und das Zweite im Mai 2019 im Rahmen der „Between Us“ Ausstellung in der Kunsthalle Mainz.

Das Choreographic Coding Lab Format unseres Forschungsprojekts Motion Bank (Prof. Jenett) ist der Versuch eine Umgebung zu schaffen, die zur Auseinandersetzung mit dem zeitgenössischen Tanz und dem darin existierenden Wissen anregt. Dies geschieht, indem in den Labs choreographisches Wissen, Methoden, Technologie und Daten von Experten an die Teilnehmer weiter gegeben werden. In einer einwöchigen Labor-Situation vermischen sich solche Eingaben mit Austausch und längeren Arbeitsphasen und werden mit einer öffentlichen Präsentation der Ergebnisse am Ende abgerundet.

Die Labs 11 und 12 im Rahmen von Between Us standen auch unter dem Vorzeichen der Präsenz im virtuellen Raum. Das (live) Tracking-System der Hochschule Mainz und Technologie zur Erfassung (ZED Kameras) und Ausgabe (Vive Pros) von 3D Daten bildeten hierfür die nötigen Voraussetzungen. Marc Downie von der Open Ended Group (US) konnte an seine jahrelange Auseinandersetzung mit der Darstellung und Vermittlung des menschlichen Körpers und dessen Bewegung im virtuellen Raum ansetzen. Er entwickelte verschiedene Prototypen, die es möglich machten in die Daten des im Rahmen von Between Us erfassten Stücks „Effect“ (Taneli Törmä) einzutauchen. Mária Júdová erarbeitete zusammen mit Constantine Nisidis (3D), Liam Blackburn (aka Ancestral Voices, Sound) die Grundlagen für ein neues VR-Stück namens Kykeon, das sich dem Transzendenten mittels Anlehnung an Riten und Schamanismus nähert. Kykeons Fertigstellung ist, dank der Unterstützung durch das Goethe Institut, für 2020/21 geplant.

Weitere Informationen und die Ankündigung kommender Labs finden Sie auf der Projekt-Internetseite choreographiccoding.org.

Die Choreographic Coding Labs 11 und 12 wurden möglich durch die Unterstützung der Kulturstiftung des Bundes für das Between Us Kooperationsprojekt.

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11. und 12. Choreographic Coding Lab

News from TDC New York

»Your entry Moholy-Nagy and the New Typography / Moholy-Nagy und die Neue Typografie in the TDC Communication Design Competition has been selected by the judges to receive the ›Certificate of Typographic Excellence‹. It will be included in the Annual of the Type Directors Club, The World’s Best Typography, and will also be shown at the 66th Awards Exhibition (TDC66) in New York City.«

This year 251 winners were selected from over 1800 entries from 55 countries. Besides being exhibited in New York City, the winners will also be included in 8 identical exhibitions that will tour dozens of cities in the United States, Canada, China, England, France, Germany, Japan, Poland, South Korea, Spain, Taiwan, Thailand, and Vietnam.“

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News from TDC New York

»RAUM-LICHT«: ANIKA ROSCHE
im bauhaus.labor 26.02.2020

Im Rahmen der Sonderausstellung des Gutenberg-Museums »ABC. Avantgarde — Bauhaus — Corporate Design.« stellt Anika Rosche ihr für das ›bauhaus.labor‹ konzipiertes Projekt »Raum-Licht« vor.

Ausgehend von László Moholy-Nagys »Licht-Raum-Modulator«, den er über sieben Jahre lang entwickelt hat, reflektiert die Installation die Wechselbeziehungen zwischen Mensch, Material und Raum. Ziel ist es, die Wechselbeziehung zwischen Material, Licht und Bewegung im Raum auf eine neue Art und Weise medial erlebbar zu machen: Aus Moholy-Nagys »Lichtmaschine«, mit der er abstrakte Bildprojektionen in schwarz-weiß schuf, wird ein räumlich erlebbarer farbiger Licht-Raum. Dabei können auch Moholy-Nagys zentrale elementare theoretische Parameter »Faktur« und »Struktur« zum Ausgangspunkt für Reflexionen über die individuelle Wahrnehmung zum Verhältnis von Material, Licht und Bewegung im Raum werden.

 

Ausstellung

bauhaus.labor
ABC – Avantgarde, Bauhaus, Corporate Design

Wann

26. Februar 2020

Wo

Gutenberg-Museum Mainz
bauhaus.labor im Hof
Liebfrauenplatz 5
Mainz

 

www.bauhauslabor.de

www.bauhaus100.de

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»RAUM-LICHT«: ANIKA ROSCHE <br> im bauhaus.labor 26.02.2020

Die Zweite: Klassiker des Produktdesign

Der Band »Klassiker des Produktdesign« ist nun in einer durchgesehenen und aktualisierten Ausgabe erhältlich.

Reclams »gelbe Reihe“ steht nicht nur für Klassiker der Weltliteratur; sie steht auch für fundierte Überblickswerke,
die, gründlich recherchiert und redigiert, einen guten Einstieg
in die unterschiedlichsten Wissensgebiete bieten – so auch in die Geschichte des Produktdesign.

In der bekannten Universal-Bibliothek von Reclam stellt Petra Eisele die 150 wichtigsten Werke des Produktdesigns vor.
Dabei schlägt sie den Bogen von der Schinkel´schen Gartenbank in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts über den
Wassily-Chair bis zum aktuellen Hartz-IV Möbel; vom Schweizer Offiziersmesser bis hin zu Philipp Starcks Zitronenpresse »Juicy Salif«:

Möbel und Produkte für den Alltag haben nicht nur praktischen Nutzen. Sie repräsentieren auch immer den Geschmack und Geist ihrer Entstehungszeit. Entsprechend fasst die Publikation nicht nur die wichtigsten Informationen zum Entstehungszusammenhang einzelner Produkte oder Möbel in kurzen Essays zusammen, sondern bettet sie auch in einen größeren zeit- und ideengeschichtlichen Zusammenhang ein.
So liefert das Buch interessante Hintergrundinformationen zu den einzelnen Objekten und erlaubt gleichzeitig einen guten Einstieg in die Designgeschichte.

 

Eisele, Petra: Klassiker des Produktdesign

Durchges. und aktual. Ausg.
Klappenbroschur
406 S. 300 Abb.
14,80 Euro (D)
ISBN: 978-3-15-019643-4

Kategorien: News, Publikationen

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Die Zweite: Klassiker des Produktdesign

IDG bei der Gwangju Design Biennale 2019, Korea

Das Institut Designlabor Gutenberg war mit zwei Beiträgen von Johannes Bergerhausen/Ilka Helmig und Isabel Naegele auf der Design Biennale in Gwanju, Südkorea präsent. Die Entwürfe für eine neue gemeinsame Fahne Nord- und Südkoreas waren einem Aufruf an 63 Gestalter*innen aus 32 Nationen gefolgt.

Aus der Ankündigung des Kurators Kang Chull: »Wie tragen Designer zur Entwicklung der Geschichte bei? Nichts übt im Bereich der visuellen Gestaltung einen so starken Einfluss aus wie die Fahne. Sie symbolisiert nicht nur die Identität, das Image und die Kultur einer Nation, sondern schafft auch ein Gefühl der Einheit unter den  Menschen des Landes. Diese Ausstellung zeigt ein neues Design für die Vereinigungsfahne Nord- und Südkoreas.«

 

Das Flaggenprojekt ist eine Trilogie.

2013: (mit südkoreanischen Designer*innen),
2019: (mit Internationalen Designer*innen),
2025: (mit Nordkoreanische Designer*innen) in Planung.

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IDG bei der Gwangju Design Biennale 2019, Korea