FUTURA. DIE SCHRIFT. DER KATALOG.

Wie keine andere Schrift hat Paul Renners FUTURA Vorstellungen von Modernität und Zukunft geprägt. Sie war die einzige Groteskschrift, die in allen Figuren, Graden und Garnituren geschnitten und produziert wurde. Geschaffen in der zweiten Hälfte der 1920er Jahre, trat die Schrift zunächst in Deutschland, dann aber schnell international einen wahren Siegeszug an.

Was war und ist das Erfolgsgeheimnis dieser Schrift, die, in unterschiedlichen Zeiten und unterschiedlichen – auch politischen – Kulturen immer wieder neu adaptiert, bis heute weit verbreitet und bekannt ist? Antworten auf diese Fragen geben:

  •  CHRISTOPHER BURKE
  • UTE BRÜNING
  • CARINA DANZER
  • PETRA EISELE
  • STEVEN HELLER
  • KLAUS KLEMP
  • IVA KNOBLOCH
  • ANDREAS KOOP
  • ANNETTE LUDWIG
  • ISABEL NAEGELE
  • MICHEL WLASSIKOFF
  • ERIK SPIEKERMANN &
  • FERDINAND ULRICH

 

FUTURA. DIE SCHRIFT.

Hrsg. von Petra Eisele, Annette Ludwig und Isabel Naegele.
Gestaltung: Stephanie Kaplan, Isabel Naegele
520 Seiten mit unzähligen farbigen Abbildungen und Schriftproben,
Format 17,3 x 24 cm
Fadengehefteter Festeinband mit Folienprägung und silbernem Kopfschnitt
Verlag Hermann Schmidt Mainz

Euro 50,-
ISBN 978-3-87439-893-0

Weitere Informationen unter:
www.futura-typeface.de

www.typografie.de

Kategorien: News, Publikationen, Typografie

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Designpreis Rheinland-Pfalz und DDC Gute Gestaltung für Master-Absolventen

Mit dem Designpreis Rheinland-Pfalz und dem Preis des Deutschen Designer Clubs DDC Gute Gestaltung 17 wurden Alexander Bothe und Stefan Valerio Meister, Absolventen des Masterstudiengang Gutenberg Intermedia »Future Spaces«, für ihr Master-Projekt »devio – Demenz-Emphatie-Workshop-Kit« 2016 ausgezeichnet

Sowohl für Angehörige als auch für professionelle Pflegende kann sich der Umgang mit Menschen mit Demenz als schwierig gestalten und verlangt ein hohes Maß an Empathie, Verständnis und Wissen für die Erkrankung. Dabei zeigt sich als eine der größten Herausforderungen, den Perspektivwechsel in eine demenziell veränderte Gefühlswelt zu schaffen, um somit den Betroffenen besser erreichen und verstehen zu können.

Dieser Problematik gingen Alexander Bothe und Stefan Valerio Meister im Gutenberg-Intermedia Masterstudiengan “Future-Spaces”, an der Hochschule Mainz in 2016 als Kommunikationsdesigner nach und es entstand das Projekt: devio Demenzworkshop-Kit.

Das devio Demenzworkshop-Kit wurde in Zusammenarbeit mit Sozialpädagogen und Demenzexperten entwickelt und ist ein mobiles Empathietraining, welches Teilnehmern ermöglicht, sich der Erlebnis- und Gefühlswelt von Menschen mit Demenz zu nähern und diese am eigenen Leib zu erfahren. Hierfür wurde eine Augmented Reality Anwendung konzipiert, welche die Wahrnehmung live, demenziell verändert und in Kombination mit demenzspezifischen Rollenspielen einen Workshop bildet, der die Empathiekompetenzen der Teilnehmer im Umgang mit Menschen mit Demenz schulen und verbessern soll. Das Kit ist dabei ein in sich geschlossenes Produkt mit aufeinander abgestimmten Utensilien und einem vorgegebenen Ablauf. Somit kann es autark genutzt werden und individuell in den Lehrplan intigriert werden können.

Webseite und Einführungsvideo unter: www.devio.me

Mit Unterstützung von: Landes-Netz-Werk Demenz Rheinland Pfalz, Inverso Mainz
Technisches Sponsoring durch: SAMSUNG

Die Master-Thesis „Devio“ wurde von Prof. Katja Davar, Prof. Petra Eisele, Prof. Holger Reckter und Prof. Anna-Lisa Schönecker für den Masterstudiengang Gutenberg Intermedia betreut.

Fotos: Stefan Valerio Meister und Alexander Bothe

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„Talks on Type“. Neue Schriftenreihe dokumentiert Vorträge über Typografie

Licht aus, Beamer an. Das Format der Schriftenreihe „Talks on Type“ ist denkbar einfach. Ein 60-Minuten-Vortrag über Typografie wird in Text und Bild möglichst authentisch dokumentiert: Der Text folgt immer der Sprache des Vortrags; die enge Verschränkung von Text und Bild zielt auf leichte Verständlichkeit der theoretischen Argumentation. Die Beiträge der Vortragsreihe „Talks on Type“ behandeln beispielhaft aktuelle typografische Gestaltungsprojekte und Fragestellungen, aber auch typografiehistorische und -theoretische Reflexionen sowie technische und gestalterische Fragen zum Type Design.

Band 1: Gerard Unger: Reading Echoes from the Romans and the Middle Ages, hrsg. von Petra Eisele und Isabel Naegele, Mainz: Institut Designlabor Gutenberg, Hochschule Mainz, 2016.

Band 2: Ute Brüning: Die fette Venus und ihre universalen Nachfolgerinnen vom Bauhaus, hrsg. von Petra Eisele und Isabel Naegele. Mainz: Institut Designlabor Gutenberg, Hochschule Mainz, 2016.

Die auf 300 Stück limitierten und nummerierten Auflagen sind im Shop des Studiengangs Kommunikationsdesign erhältlich: http://shop.designinmainz.de

Das Gestaltungskonzept für die Schriftenreihe entstand im Rahmen eines Studienprojekts des Studiengangs Kommunikationsdesign im Sommersemester 2015, betreut von Prof. Dr. Isabel Naegele.

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Type-Design Workshop

Zwischen dem 31. Mai und dem 9. Juni 2016 fand ein 4-tägiger Workshop von Jérôme Knebusch im Rahmen des Masters Deep Typography statt, welcher von Prof. Ulysses Voelker und
Prof. Johannes Bergerhausen geleitet wird. In kurzer, intensiver Zeit wurde die Durandus-Schrift von Gutenbergs Mitarbeiter Peter Schöffer wiederbelebt. Anhand der Studie verschiedener Originaldrucke von Fust & Schöffer (Lateinische Bibel, 1462; Hieronymus’ Epistolae, 1470; Cicero’s De officiis, 1466) wurde die Type analysiert und digital gezeichnet.

Ein Workshop in Kooperation mit dem Gutenberg-Museum Mainz und dem Forschungsprojekt »Gotico-Antiqua« des Staatlichen Institutes für Typografische Forschung (ANRT), Nancy, Frankreich.

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Der Renner.
Plakatworkshop mit Marcel Häusler.

12 Siebe x 8 Farben = 54 Plakate von 10 Gestaltern.
Ratz fatz  – und die Ergebnisse können sich sehen lassen!

Am  13. und  14. April fand im Rahmen des interdisziplinären Seminars „Der Renner“ ein 48-Stunden-Plakat-Workshop mit unserem Alumni Marcel Häusler statt: Am ersten Tag wurde mit Typo-Material und Texten von Paul Renner experimentiert. Am folgenden Tag wurde in der Siebdruckerei mit Unterstützung durch Volker Pape und seinen Tutoren Sieb um Sieb belichtet und in wechselnden Kombinationen und Farben kollaborativ gedruckt.
Klasse Aktion!

Nach 48 Stunden und zwei Kisten Bier wurde gemeinsam eine erste Auswahl kuratiert und im Foyer der Hochschule ausgestellt.

Das interdisziplinäre Projekt „Der Renner“ wird geleitet von Prof. Dr. Isabel Naegele (Typografie) und Prof. Dr. Petra Eisele (Designgeschichte / Designtheorie), Hochschule Mainz, Fachbereich Gestaltung, BA-Studiengang Kommunikationsdesign.

Kategorien: Ausstellungen, News, Typografie

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Zehn Jahre nach ihrer Gründung stellt die Typografie-Plattform decodeunicode eine neue, komplett überarbeitete Website vor.

decodeunicode.org

Die Plattform der Hochschule Mainz, gegründet 2005, finanziert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), erleichtert über vielfältige Publikationen den Zugang zu den Unicode-Zeichen und beleuchtet ihre typografische Seite.Die vielfach ausgezeichnete Website hat mehr als 1 Mio. Unique Visitors pro Monat. Die neuen Features des Updates im Einzelnen:

109.242 Zeichen als SVG-Datei
Zu jedem Unicode 6.0 Zeichen wird eine frei verwendbare Abbildung vorgestellt. Sie ist vektorbasiert, kann also in allen Größen eingesetzt werden.
Sprachen
Erstmals werden zu jedem Zeichen die Sprachen angegeben, in denen es verwendet wird.
Schriftsysteme
Alle 129 Scripts werden mit einem wissenschaftlichen Text von Dr. Deborah Anderson von der Script Encoding Initiative (SEI) der Universität Berkeley, Kalifornien, USA, vorgestellt.
Confusables
Zu jedem Zeichen werden ähnliche Zeichen angezeigt, mit denen es nicht verwechselt werden sollte.
Most viewed characters
Auf der Startseite werden die meist besuchten Zeichen in einer TOP 40 (großer Screen) bzw. einer TOP 10 (Smartphone) angezeigt.Gestaltung: Johannes Bergerhausen, Ilka Helmig, Siri Poarangan Software-Entwicklung, Programmierung, Database: meso.net, Frankfurt am Main

Geplant ist ein Update auf Unicode 9.0 (Juni 2016) für Herbst 2016.

Unicode Standard

Der internationale Unicode Standard sorgt seit 1991 dafür, dass die Schriftzeichen der Welt auf Computern, Smartphones und Tablets einsetzbar sind. Heute können mit Unicode 6.0 insgesamt 129 Schriftsysteme zuverlässig dargestellt werden.

Jedes Jahr werden neue Zeichen aufgenommen. In den letzten Jahren wurde der Unicode Standard besonders durch die Aufnahme der Emojis weltweit bekannt.

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Deep Typography

Master Vorträge

 

Mittwoch, 13. April 2016, 18 Uhr
Jérôme Knebusch
Atelier National de Recherche Typographique (ANRT), Nancy, FR
Halbgotische, Gotico-Antiqua, Fere-Humanistica:
between blackletter and roman

Mittwoch, 20. April 2016, 18 Uhr
Prof. Indra Kupferschmid
Hochschule der Bildenden Künste Saar, Saarbrücken, DE
Hardcore-Schriftklassifikation

Mittwoch, 27. April 2016, 18 Uhr
Prof. Onur Yazıcıgil
Sabancı Universitesi, Istanbul, TR
Notes on the Meaning of Two Scripts in Turkey

Raum H 2.02

Im Rahmen des Masters Deep Typography
betreut von Prof. Johannes Bergerhausen und Prof. Ulysses Voelker

Hochschule Mainz
Kommunikationsdesign
Holzstraße 36

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»Design for Participation«

Werkbericht erschienen

Was ist eigentlich »Design for Participation«?
Welche Vorläufer und welche aktuellen Vertreter gibt es? Welche speziellen gestalterischen Aufgaben stellen sich, um Adressaten sinnvoll einbinden zu können? Und wie kann ich meine Themen und Ideen mit partizipatorischen Konzepten umsetzen? Diese und ähnliche Fragen rund um das Thema »Design for Participation« wurden im Masterstudiengang Gutenberg-Intermedia an der Hochschule Mainz ab dem Wintersemester 2013 – 2015 mit elf Master-Studierenden für drei Semester theoretisch erörtert und gestalterisch forschend bearbeitet und durchdrungen.

Nun liegt der Werkbericht des Masterstudiengangs vor und ist im designinmainz-Shop erhältlich:

Design for Participation

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Auszug aus der Presse »Grotesk – Schrift der Zukunft«

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» (…) Dass es allerhand zu bereden, überlegen und diskutieren gibt in Bezug auf moderne Schriften, davon konnte man sich bei zahlreichen Vorträgen überzeugen lassen. Ein Highlight der Veranstaltungsreihe war sicherlich die Eröffnungsrede Erik Spiekermanns. (…) Dank dieser Koryphäe in Sachen Schrift verließ auch der Laie das Gutenberg-Museum an diesem Abend mit zahlreichen gewonnen Informationen und Eindrücken und vor allem mit vor Lachen schmerzenden Bauch (…).
Davon abgesehen sind es tatsächlich hochspannende Fragen, die auf dieser Tagung in den Raum geworfen und diskutiert wurden. (…) dank hochkarätiger Teilnehmer waren die vielen Vorträge und Gespräche auch für ein Laienpublikum verständlich und interessant.«
(Ronja Merkel, Journal Frankfurt)

»Dass die Karten für das Typographie-Symposium, das von der Hochschule Mainz und dem Gutenberg-Museum veranstaltet wurde, innerhalb von drei Tagen ausverkauft waren, spricht für die Veranstaltung. Das ist ein großer Erfolg auch im Hinblick auf die im Juni 2016 im Gutenberg-Museum stattfindende Sonderausstellung „Futura“. (…) Eine tolle Veranstaltung mit interessanten Vorträgen zum Thema Schrift. Gratulation!«
(Julia Kahl, Slanted)

»Grotesk ist die Schrift der Zukunft, so Spiekermanns Fazit.«
(Mariann Hofmann, AZ)

Kategorien: News, Typografie

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