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Gesellschaft der Zeichen: Vorträge online

Die Beiträge zum Vortragsabend der Ausstellung »Piktogramme, Lebenszeichen, Emojis: Die Gesellschaft der Zeichen« im Leopold-Hoesch-Museum Düren 2020 sind jetzt online:

 

gesellschaftderzeichen.de

 

Vorträge von:

  • Anja Dorn & Maxim Weirich,
  • Eva-Maria Offermann,
  • Edgar Walthert,
  • Juli Gudehus,
  • Ilka Helmig & Johannes Bergerhausen,
  • Timothée Ingen-Housz

Gesellschaft der Zeichen: Vorträge online

Piktogramme, Ideogramme

Die Publikation »picto-, idep-« von Prof. Johannes Bergerhausen, Hochschule Mainz und Prof. Ilka Helmig, FH Aachen, erschienen anlässlich der Ausstellung »Piktogramme, Lebenszeichen, Emojis: Die Gesellschaft der Zeichen« im Leopold-Hoesch-Museum Düren 2020, ist jetzt im Online-Shop der Fachrichtung Kommunikationsdesign erhältlich:

 

picto-, ideo-

Kategorien: News, Publikationen

Piktogramme, Ideogramme

PRINT AWARDS 2020 New York

1980 startete der Wettbewerb als PRINT Regional Design Awards mit einem einfachen Ziel: zu zeigen, dass herausragendes Design nicht nur auf New York City beschränkt ist, sondern in jeder einzelnen Region der Vereinigten Staaten zu finden ist. Vierzig Jahre später ist der Wettbewerb aktualisiert und neu und international aufgelegt, um zu zeigen, dass herausragendes Design nicht auf die Vereinigten Staaten beschränkt ist – es kann in jeder Ecke der Welt gefunden werden. Unter den mehr als 1.300 Einreichungen aus 57 Ländern wurde das Buch »Moholy-Nagy and the New Typography« in der Kategorie Books mit dem 2. Platz ausgezeichnet.

Text: Print Awards 2020

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PRINT AWARDS 2020 New York

#cotanz gefördert – Tanz, KI und Corona

Unter dem Akronym #cotanz wird Motion Bank in den kommenden 18 Monaten, gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz (MWWK), forschen. Das Projekt mit dem Antragstitel „Angewandte Forschung zum verteilten Arbeiten bewegungsintensiver Disziplinen: Corona, KI und Zeitgenössischer Tanz“ zielt auf eine Verbesserung der Zusammenarbeit in Zeiten von Homeoffice und Zoom ab, die gerade Austausch in körperbetonten Disziplinen erschweren. Dazu soll das existierende Motion Bank System zur Dokumentation, Vermittlung und Publikation von Zeitgenössischem Tanz durch eine bidirektionale Schnittstelle zwischen KI-Anwendungen und End-Nutzer*innen erweitert werden. Dies soll einerseits den mobilen Einsatz des Systems in verteilten Szenarien und als Reaktion auf die Pandemie-Situation verbessern. Andererseits sollen durch diese verfeinerten Einsatzmöglichkeiten Referenz-Datensätze für die zukünftige Verbesserung und Spezialisierung von KI-Modellen für den Zeitgenössischen Tanz und ganz allgemein für bewegungsintensive Disziplinen entstehen.

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#cotanz gefördert – Tanz, KI und Corona

Künstliche Intelligenz und Tanz – EU-Marie Skłodowska-Curie

Durch einen EU-Antrag (Marie Skłodowska-Curie Actions) des Motion Bank Partners Centre for Dance Research (C-DaRE) an der Coventry University (UK) wird Dr. Daniel Bisig (ZhdK, CH) ab Sommer 2020, unter anderem in Mainz, an Verbindungen von Tanz und künstlicher Intelligenz forschen können. Das Erfassen und Interpretieren von menschlicher Bewegung ist ein komplexes Problem und stellt sich in vielen Disziplinen, nicht nur dem Tanz. Daher gibt es bereits einige, durch maschinelles Lernen (ML) gestützte Verfahren, die für den Tanz fruchtbar gemacht werden können. Dr. Bisig kann hier an eigene und von Motion Bank gemachte Erfahrungen anknüpfen. Aus Sicht des Motion Bank Projekts an der Hochschule Mainz, stellt sich vor allem die Frage nach der Aufbereitung und automatischen Anreicherung von bereits erfassten Datensätzen.

Ein Statement von Dr. Daniel Bisig zu seinem Hintergrund und Plänen für das Fellowship können Sie in nachfolgendem Beitrag der ZHdK sehen.

Dr. Bisig wird von September–Dezember 2020 im Aufnahmestudio von Motion Bank, momentan installiert in der Werkstatt „iLab“ des Fachbereichs Gestaltung der Hochschule Mainz, zusammen mit den Tänzer*innen des Staatstheaters Mainz (tanzmainz) unterschiedliche Bewegungssequenzen erfassen. Diese dienen einerseits der Evaluation von Machine-Learning Modellen (ML), indem die Daten des dort vorhandenen Motion Capture Systems in Vergleich zu den Ergebnissen der Modelle gesetzt werden können. Zudem werden die Aufnahmen für ein Nachtraining existierender Modelle genutzt und dienen als Referenz für den Bewegungsspielraum und die Bewegungsdynamik von Zeitgenössischem Tanz.

Motion Bank kann an die zu erwartenden Ergebnisse in 2021 direkt mit zwei anstehenden Forschungsprojekten, erstens zur automatisierten Vor-Annotation und zweitens zum verteilten Arbeiten im Tanz (unter Corona), anschließen.

Kategorien: News

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»Vom Typogramm zum modernen Werbeplakat: László Moholy-Nagy«

Wie kaum ein anderer hat der Bauhaus-Meister László Moholy-Nagy in den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts die ästhetischen Folgen technologischer Entwicklungen gestalterisch vorweg gedacht. Besonders durch die Kombination von Typografie und Fotografie erschloss er vollkommen neue Dimensionen für das Kommunikations-Design.

Der Vortrag zeigt die Genese dieser gestalterischen Innovationen und Moholy-Nagys design- und medientheoretische Überlegungen Schritt für Schritt – von ersten Typo-Fotogrammen und deren Einsatz im Werbefotogramm über seine Fotoplastiken und fotoplastische Typo-Foto-Montagen bis hin zu seinen Innovationen für moderne Reklame: Mit ihnen schuf er die Grundlage für unser heutiges Verständnis von Layout.

 

Es handelt sich um einen ins Deutsche übersetzten und überarbeiteten Vortrag, der unter dem Titel „László Moholy-Nagy: Photography and Typography at the Bauhaus“ anlässlich des Symposiums „100 Years of Bauhaus – Designing the Future“ in der Sektion „Bauhaus: Media and Art“ im April 2019 an der Hong Kong University in Hong Kong/China gehalten wurde – eine Veranstaltung des DAAD / Deutschen Akademischen Austauschdienstes und des Goethe-Instituts.

Band 4 der Reihe „Talks on Type“

Petra Eisele: VOM TYPOGRAMM ZUM MODERNEN WERBEPLAKAT: LÁSZLÓ MOHOLY-NAGY.
Hrsg.: Petra Eisele und Isabel Naegele
Gestaltung: Florian Schimanski
Institut Designlabor Gutenberg, Hochschule Mainz, 2020.
Klammerheftung, Hülle, Siebdruck

 

Fotos: Marcel Backscheider

Kategorien: News, Publikationen, Typografie

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»Vom Typogramm zum modernen Werbeplakat: László Moholy-Nagy«

Designpreis Rheinland-Pfalz 2020 für M=N
Kategorie Professionals; Editorial Design

Die Dokumentation eines dreijährigen Forschungsprojekts zum Bauhausjahr lädt auf spannende Art und Weise zum Entdecken der inhaltlichen Auseinandersetzung des Künstlers, Gestalters und Regisseurs mit der Neuen Typografie ein. Es vereint die kürzlich in der Berliner Kunstbibliothek wiederentdeckten Ausstellungstafeln von László Moholy-Nagy, die anhand eines »Abcdariums« mit charakteristischen Stichworten von namhaften Autorinnen und Autoren beleuchtet werden.

Dabei zieht ein verkürztes Cover in Kombination mit einer Registerstanzung die Leserin oder den Leser sofort in einen Bann und die reduzierte Schwarzweiß-Gestaltung lässt den Bauhaus-Gedanken auf den ersten Blick wirken. Die Darstellung der dominanten Arbeiten Moholy-Nagys wird wiederum durch zahlreiche Details sowohl eingerahmt als auch aufgefangen – typografisch starke Akzente bilden hier das wohltuende Gegengewicht. Verdichtete Seiten folgen auf Flächen sowie großzügige Abbildungen und erzeugen auf diese Weise einen mitreißenden Spannungsbogen. Der fein austarierte Satz und das stimmige Gesamtkonzept ergeben in ihrer Gesamtheit eine so lebendige wie tiefgründige Publikation.

Juryurteil: Bettina Schulz

 

vimeo.com/485518684

Produktionsfirma Kontrastfilm

 

Fotos: Elisa Biscotti

Kategorien: Awards, News, Publikationen, Typografie

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Designpreis Rheinland-Pfalz 2020 für M=N <br> Kategorie Professionals; Editorial Design

»Winner« beim German Design Award 2021

Jetzt ist es offiziell:, »Moholy-Nagy und die Neue Typografie« ist »Winner« beim German Design Award 2021.

Wir freuen uns über diesen gewichtigen Designpreis des Rat für Formgebung und danken allen, die uns bei dem Projekt unterstützt haben, ganz besonders natürlich auch unserer Alumna und Ko-Gestalterin Julia Neller.

Der German Design Award ist der internationale Premiumpreis des Rat für Formgebung. Sein Ziel: einzigartige Gestaltungstrends zu entdecken, zu präsentieren und auszuzeichnen. Jährlich werden daher hochkarätige Einreichungen aus dem Produkt- und Kommunikationsdesign prämiert, die alle auf ihre Art wegweisend in der internationalen Designlandschaft sind. Der 2012 initiierte German Design Award zählt zu den anerkanntesten Design-Wettbewerben weltweit und genießt weit über die Fachkreise hinaus hohes Ansehen.

Prof. Dr. Petra Eisele, Prof. Dr. Isabel Naegele und Dr. Michael Lailach für die Hochschule Mainz und die Kunstbibliothek, Staatliche Museen zu Berlin

Gestaltung: Isabel Naegele, Julia Neller

Projektassistenz: Julia Neller

www.verlag-kettler.de/programm/moholy-nagy-und-die-neue-typografie

Kategorien: Awards, News, Publikationen, Typografie

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»Winner« beim German Design Award 2021