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TOUCH ME – What Inclusive Design Can Do
Do, 20.10.2022, 17:00 Uhr
»Auf Augenhöhe – Blindheit als Chance«

Blinder Aktivismus und Social Entrepreneurship
(Vortrag hybrid)

Wir freuen uns auf den Dialog mit:
Klara Kletzka, Dialogue Social Enterprise, Frankfurt und
Sabriye Tenberken und Paul Kronenberg, Kenthari, Kerala

Veranstaltungsort:
LUX, Ludwigstrasse 2, Mainz. Eintritt frei.
https://lux.hs-mainz.de

Zoom-Link für 20.10.2022:
https://hs-mainz-de.zoom.us/j/92528265198?pwd=N05waTRPZng5UGh3czJEcmtVRzc5UT09

Meeting-ID: 925 2826 5198
Kenncode: 847192

© Marcel Backscheider

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TOUCH ME – What Inclusive Design Can Do<br>Do, 20.10.2022, 17:00 Uhr<br>»Auf Augenhöhe – Blindheit als Chance«

Stellenausschreibung

An der Hochschule Mainz – University of Applied Sciences – ist im Institut Designlabor Gutenberg Fachbereich Gestaltung, für das vom BMBF-geförderte Forschungsprojekt »UN/SEEN: Für die Sichtbarkeit. Innovative Frauen im Grafik-Design 1865–1919 und heute« zum 01.01.2023 eine Stelle zu besetzen als

Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (m/w/d)

Teilzeitbeschäftigung 50% (z.Zt. 19,5 h/Woche); Vergütung bis zu Entgeltgruppe 13 TV-L Die Stelle ist für 2 Jahre befristet.

Ihre Aufgaben umfassen insbesondere:
– Konzeption, Vorbereitung und Durchführung wissenschaftlicher Recherchen in bundesdeutschen Grafik-Design-Sammlungen und Archiven (auch online)
– Etablierung und inhaltliche Betreuung einer Publikationsplattform im Bereich Open Science
– Konzeption und Umsetzung von öffentlichen Diskussionsformaten
– Mitwirkung bei der Umsetzung und Kommunikation von Forschungsergebnissen (Publikation u. Website)

Die vollständige Stellenausschreibung finden Sie
unter folgendem Link:
https://www.hs-mainz.de/fileadmin/Hochschule/Stellenangebote/2022_-_89_FB_G_Wiss._Mitarbeiter-in_UN_SEEN.pdf

Kategorien: News

Stellenausschreibung

TOUCH ME – What Inclusive Design Can Do
Do, 20.10.2022, 17:00 Uhr
»Auf Augenhöhe – Blindheit als Chance«

Klara Kletzka gründete 2005 das Dialogmuseum in Frankfurt a.M. und war dort bis August 2022 geschäftsführende Gesellschafterin. Sie studierte Romanistik und Politik an der Goethe-Universität Frankfurt und absolvierte gleichzeitig eine Ausbildung als Buchhändlerin. Nach verschiedenen beruflichen Etappen in Frankfurter Kultureinrichtungen war sie 1988 Gründungsmitglied des Künstlerhauses Mousonturm. 2008 war sie Gründungsmitglied der »Dialogue Social Enterprise GmbH«, der sie bis heute als Partnerin angehört. Sie verfügt über langjährige Erfahrung als soziale Unternehmerin im internationalen Kontext und ist beratende Expertin, Herausgeberin und Autorin in den Bereichen Social Entrepreneurship und Inklusion mit dem Schwerpunkt Sinnesbehinderungen. 

www.dialogue-se.com

TOUCH ME – What Inclusive Design Can Do<br>Do, 20.10.2022, 17:00 Uhr<br>»Auf Augenhöhe – Blindheit als Chance«

TOUCH ME – What Inclusive Design Can Do
Do, 20.10.2022, 17:00 Uhr
»Auf Augenhöhe – Blindheit als Chance«

Do, 20.10.2022, 17:00 Uhr (Vortrag hybrid)
»Auf Augenhöhe – Blindheit als Chance«
»Blinder Aktivismus« und Social Entrepreneurship
Klara Kletzka, Dialogmuseum, Frankfurt
Sabriye Tenberken und Paul Kronenberg, Kenthari, Kerala

Sabriye Tenberken ist seit ihrem 12. Lebensjahr blind. Sie studierte Tibetologie an der Universität Bonn. Eine Himalayareise verdeutlichte ihr dann die besondere Stigmatisierung blinder Menschen insbesondere in der buddhistischen Kultur – eine Erfahrung, die sie dazu inspiriert hat, zusammen mit Paul Kronenberg die erste Blindenschule in Tibet zu gründen. Sie entwickelte dafür die tibetische Blindenschrift und das Projekt »Braille Without Borders«, für das sie bis heute mehrfach ausgezeichnet wurde. 2005 gründeten die beiden »kanthari« in Kerala, Südindien, ein Institut für Führungskräfte, die soziale Veränderungen bewirken wollen. Sabriye Tenberkens Buch »Mein Weg führt nach Tibet« wurde in 16 Sprachen übersetzt; beide sind auch zu sehen in den preisgekrönten Dokumentarfilmen BLINDSIGHT und KANTHARI – Veränderung von innen.

Paul Kronenberg bezeichnet sich selbst als »Social-Changineer«: Mit einem Abschluß in Maschinenbau, Informatik, Handelstechnologie und Datenkommunikationssystemen konzentriert er sich auf den Betrieb und das operative Management von »kanthari«.

»Braille Without Borders« und »kanthari« wurden 2005 für den Friedensnobelpreis nominiert und vielfach ausgezeichnet, u.a. durch den Maja Koene Friedenspreis, den Gandhi Darsan International Award, den Mutter-Theresa-Preis oder das Bundesverdienstkreuz.2003 wurden Sabriye und Paul von der holländischen Königin in den »Ritterstand im Orden von Oranje Nassau« erhoben. www.kanthari.org

EN

Sabriye Tenberken has been blind since the age of 12. She studied Tibetology at the University of Bonn. A trip to the Himalayas demonstrated to her the particular stigmatisation of blind people, especially in Buddhist culture – an experience that inspired her to found the first school for the blind in Tibet together with Paul Kronenberg. For this, she developed Tibetan Braille and the project »Braille Without Borders«, for which she has received several awards to date. In 2005, the two founded »kanthari« in Kerala, South India, an institute for leaders who want to bring about social change. Sabriye Tenberken’s book »My Path Leads to Tibet« has been translated into 16 languages; both can also be seen in the award-winning documentaries BLINDSIGHT and KANTHARI – Change from Within.

Paul Kronenberg describes himself as a »social changer«: with a degree in mechanical engineering, computer science, trade technology and data communication systems, he focuses on the operation and operational management of »kanthari.«

»Braille Without Borders« and »kanthari« were nominated for the Nobel Peace Prize in 2005 and have received many awards, including the Maja Koene Peace Prize, the Gandhi Darsan International Award, the Mother Theresa Award or the Order of Merit of the Federal Republic of Germany.In 2003, Sabriye and Paul were raised to the »Knighthood in the Order of Oranje Nassau« by the Queen of the Netherlands. www.kanthari.org

 

Youtube Video – Bilder hören–Die Blinden Kinder von Tibet:
https://www.youtube.com/watch?v=LTq7SwlTjaU&t=86s

TED Talks:
https://www.youtube.com/watch?v=yy4FvPAEtJ0
https://www.youtube.com/watch?v=m5C18qh48v8

Kategorien: Events, News, Symposien

TOUCH ME – What Inclusive Design Can Do<br>Do, 20.10.2022, 17:00 Uhr<br>»Auf Augenhöhe – Blindheit als Chance«

TOUCH ME –
What Inclusive Design Can Do.
Vortragsreihe 20.10.–7.12.2022 im LUX

    

Design kann helfen, die Welt ein wenig besser zu machen.
Universal Design und Normen sind zwar wertvoll für die Prüfung von Räumen und digitalen Diensten, berücksichtigen aber keine Emotionen. Im Gegensatz dazu verlegt Inklusives Design den Schwerpunkt auf den Prozess und stellt den Menschen mit seiner gesamten Vielfalt in den Mittelpunkt einer ganzheitlichen Designauffassung. Genau hier setzt die Vortragsreihe »Touch Me – What Inclusive Design Can Do« an: Sie hilft uns im Sinne eines Dialogs, menschliche Geschichten und Emotionen kennen-zulernen – die Grundlage gelebter Erfahrung und der Beginn, inklusive Aspekte in Zukunft selbstverständlich bei gestalterischen Konzeptionen zu berücksichtigen.

Die Vortragsreihe setzt auf Dialogvorträge und Gespräche zwischen verschiedenen Akteuren des Inklusiven Designs:
– Eine blinde Aktivistin und zwei Social Entrepreneurs,
– eine inklusive Szenografin und eine Kuratorin,
– eine Type-Designerin und eine Kinderbuchgestalterin,
– ein Interactive Designer, ein blinder Computerexperte und eine Museumsleiterin
tauschen ihre Erfahrungen aus und diskutieren zentrale Fragen, aber auch Aufgaben und Herausforderungen des Inklusiven Designs. Im Mittelpunkt stehen Fragen um visuelle und nicht-visuelle Wahrnehmung.

 

EN

Design can help make the world a little better.
Universal design and standards, while valuable for testing spaces and digital services, do not take emotions into account. In contrast Inclusive Design shifts the focus to the process and puts the human being with all its diversity at the centre of a holistic design approach. This is exactly where the lecture series »Touch Me – What Inclusive Design Can Do« comes in: In the sense of a dialogue, it helps us to get to know human stories and emotions. It helps us to get to know human stories and emotions – the basis of lived experience and the beginning of taking inclusive aspects into account in future design concepts as a matter of course.

The lecture series focuses on dialogue lectures and talks between different actors in inclusive design:
– A blind activist and two social entrepreneurs,
– an inclusive scenographer and a curator,
– a type designer and a children’s book designer,
– an interactive designer, a blind computer expert and a museum director
exchange their experiences and discuss central questions, but also tasks and challenges of tasks and challenges of inclusive design. The focus questions of visual and non-visual perception.

 

Veranstaltungsort:
LUX, Ludwigstrasse 2, Mainz. Eintritt frei.
https://lux.hs-mainz.de

Weitere Informationen unter:
www.designlabor-gutenberg.de
@designlabor.gutenberg

Projektleitung:
Prof. Dr. Isabel Naegele und Prof. Dr. Petra Eisele,
Hochschule Mainz
in Kooperation mit dem Dialogmuseum Frankfurt am Main.

 

Do 20. Oktober 2022, 17:00 Uhr – Vortrag hybrid
»Auf Augenhöhe – Blindheit als Chance«
Aktivismus und Social Entrepreneurship (Vortrag hybrid)

Klara Kletzka, Gründerin des Dialogmuseum Frankfurt und Kulturschaffende
www.dialogue-se.com/

Sabriye Tenberken, Autorin, blinde Aktivistin, Tibetologin und Gründerin, gemeinsam mit Paul Kronenberg, »Social-Changineer« der Organisationen »Braille Ohne Grenzen« und »Kanthari«, Indien
www.kanthari.org

Zoom-Link für 20.10.2022
https://hs-mainz-de.zoom.us/j/92528265198?pwd=N05waTRPZng5UGh3czJEcmtVRzc5UT09
Meeting-ID: 925 2826 5198
Kenncode: 847192

 

 

Mi 26. Oktober 2022, 17:00 Uhr
Inklusives Ausstellungsdesign

Alexandra Verdeil, Tactile Studio, Berlin
https://tactilestudio.co

 

Mi 30. November 2022, 17:00 Uhr
Type Design und taktile Kinderbücher

Victoriya Grabowska, Type-Designerin, Poznań, Polen
www.viktoriyagrabowska.com

Ellen Schweizer, schweizergestaltung, Berlin
www.schweizergestaltung.de

 

Mi 07. Dezember 2022, 17:00 Uhr
Inklusives Interactive Design / UX

Maureen Ekizoglu, Leiterin Dialogmuseum Frankfurt
www.dialogmuseum.de

Matthias Schäfer, blinder Computerexperte, Frankfurt

Max Wolf, Meso Digital Interiors, Frankfurt
https://meso.design/

 

© Marcel Backscheider

TOUCH ME –<br>What Inclusive Design Can Do.<br>Vortragsreihe 20.10.–7.12.2022 im LUX

Prof. Dr. Gerda Breuer

Schon immer haben mich die Gegen- und Nebenwege in der Designgeschichte mehr interessiert als der Königsweg, der Kanon. Ein Fokus war bislang die Modernekritik. Nun ist der Blick stärker auf die vielen historischen und aktuellen Initiativen gerichtet, die sich denjenigen Themen zuwenden, die an den Rand gedrängt wurden: die vielen gegenkulturellen Verlage, die ZINES, die Frauenkollektive in Selbstermächtigung, die politischen Ausrichtungen: Design und Demokratie, Diversity, etc. Seit 2022 assoziiertes Mitglied im Institut Designlabor Gutenberg..

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Prof. Dr. Gerda Breuer

Prof. Ulysses Voelker
Assoz. Mitglied

Fachautor, Designer und experimenteller Typograf. Lebt und arbeitet in Frankfurt, in Belgien und in den Niederlanden. Von 2000 bis 2019 Professor für Typografie und Editorial Design an der Hochschule Mainz; Gründungsmitglied und zeitweiliger Leiter des Instituts Designlabor Gutenberg/Hochschule Mainz. Seit 2022 assoziiertes Mitglied im IDG. Zu den derzeitigen Projekten gehört die Entwicklung eines neuen Grundlagenbuches (Autorschaft und Gestaltung). Die Themen: »Visuelle Kommunikation« und »Visuelle Rhetorik«.

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Prof. Ulysses Voelker<br>Assoz. Mitglied

Was ist Design?

Antworten aus: form Designmagazin 296.

Was ist Design?