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TOUCH ME – What Inclusive Design Can Do
Do, 20.10.2022, 17:00 Uhr
»Auf Augenhöhe – Blindheit als Chance«

Do, 20.10.2022, 17:00 Uhr (Vortrag hybrid)
»Auf Augenhöhe – Blindheit als Chance«
»Blinder Aktivismus« und Social Entrepreneurship
Klara Kletzka, Dialogmuseum, Frankfurt
Sabriye Tenberken und Paul Kronenberg, Kenthari, Kerala

Sabriye Tenberken ist seit ihrem 12. Lebensjahr blind. Sie studierte Tibetologie an der Universität Bonn. Eine Himalayareise verdeutlichte ihr dann die besondere Stigmatisierung blinder Menschen insbesondere in der buddhistischen Kultur – eine Erfahrung, die sie dazu inspiriert hat, zusammen mit Paul Kronenberg die erste Blindenschule in Tibet zu gründen. Sie entwickelte dafür die tibetische Blindenschrift und das Projekt »Braille Without Borders«, für das sie bis heute mehrfach ausgezeichnet wurde. 2005 gründeten die beiden »kanthari« in Kerala, Südindien, ein Institut für Führungskräfte, die soziale Veränderungen bewirken wollen. Sabriye Tenberkens Buch »Mein Weg führt nach Tibet« wurde in 16 Sprachen übersetzt; beide sind auch zu sehen in den preisgekrönten Dokumentarfilmen BLINDSIGHT und KANTHARI – Veränderung von innen.

Paul Kronenberg bezeichnet sich selbst als »Social-Changineer«: Mit einem Abschluß in Maschinenbau, Informatik, Handelstechnologie und Datenkommunikationssystemen konzentriert er sich auf den Betrieb und das operative Management von »kanthari«.

»Braille Without Borders« und »kanthari« wurden 2005 für den Friedensnobelpreis nominiert und vielfach ausgezeichnet, u.a. durch den Maja Koene Friedenspreis, den Gandhi Darsan International Award, den Mutter-Theresa-Preis oder das Bundesverdienstkreuz.2003 wurden Sabriye und Paul von der holländischen Königin in den »Ritterstand im Orden von Oranje Nassau« erhoben. www.kanthari.org

EN

Sabriye Tenberken has been blind since the age of 12. She studied Tibetology at the University of Bonn. A trip to the Himalayas demonstrated to her the particular stigmatisation of blind people, especially in Buddhist culture – an experience that inspired her to found the first school for the blind in Tibet together with Paul Kronenberg. For this, she developed Tibetan Braille and the project »Braille Without Borders«, for which she has received several awards to date. In 2005, the two founded »kanthari« in Kerala, South India, an institute for leaders who want to bring about social change. Sabriye Tenberken’s book »My Path Leads to Tibet« has been translated into 16 languages; both can also be seen in the award-winning documentaries BLINDSIGHT and KANTHARI – Change from Within.

Paul Kronenberg describes himself as a »social changer«: with a degree in mechanical engineering, computer science, trade technology and data communication systems, he focuses on the operation and operational management of »kanthari.«

»Braille Without Borders« and »kanthari« were nominated for the Nobel Peace Prize in 2005 and have received many awards, including the Maja Koene Peace Prize, the Gandhi Darsan International Award, the Mother Theresa Award or the Order of Merit of the Federal Republic of Germany.In 2003, Sabriye and Paul were raised to the »Knighthood in the Order of Oranje Nassau« by the Queen of the Netherlands. www.kanthari.org

 

Youtube Video – Bilder hören–Die Blinden Kinder von Tibet:
https://www.youtube.com/watch?v=LTq7SwlTjaU&t=86s

TED Talks:
https://www.youtube.com/watch?v=yy4FvPAEtJ0
https://www.youtube.com/watch?v=m5C18qh48v8

Kategorien: Events, News, Symposien

TOUCH ME – What Inclusive Design Can Do<br>Do, 20.10.2022, 17:00 Uhr<br>»Auf Augenhöhe – Blindheit als Chance«

TOUCH ME –
What Inclusive Design Can Do.
Vortragsreihe 20.10.–7.12.2022 im LUX

    

Design kann helfen, die Welt ein wenig besser zu machen.
Universal Design und Normen sind zwar wertvoll für die Prüfung von Räumen und digitalen Diensten, berücksichtigen aber keine Emotionen. Im Gegensatz dazu verlegt Inklusives Design den Schwerpunkt auf den Prozess und stellt den Menschen mit seiner gesamten Vielfalt in den Mittelpunkt einer ganzheitlichen Designauffassung. Genau hier setzt die Vortragsreihe »Touch Me – What Inclusive Design Can Do« an: Sie hilft uns im Sinne eines Dialogs, menschliche Geschichten und Emotionen kennen-zulernen – die Grundlage gelebter Erfahrung und der Beginn, inklusive Aspekte in Zukunft selbstverständlich bei gestalterischen Konzeptionen zu berücksichtigen.

Die Vortragsreihe setzt auf Dialogvorträge und Gespräche zwischen verschiedenen Akteuren des Inklusiven Designs:
– Eine blinde Aktivistin und zwei Social Entrepreneurs,
– eine inklusive Szenografin und eine Kuratorin,
– eine Type-Designerin und eine Kinderbuchgestalterin,
– ein Interactive Designer, ein blinder Computerexperte und eine Museumsleiterin
tauschen ihre Erfahrungen aus und diskutieren zentrale Fragen, aber auch Aufgaben und Herausforderungen des Inklusiven Designs. Im Mittelpunkt stehen Fragen um visuelle und nicht-visuelle Wahrnehmung.

 

EN

Design can help make the world a little better.
Universal design and standards, while valuable for testing spaces and digital services, do not take emotions into account. In contrast Inclusive Design shifts the focus to the process and puts the human being with all its diversity at the centre of a holistic design approach. This is exactly where the lecture series »Touch Me – What Inclusive Design Can Do« comes in: In the sense of a dialogue, it helps us to get to know human stories and emotions. It helps us to get to know human stories and emotions – the basis of lived experience and the beginning of taking inclusive aspects into account in future design concepts as a matter of course.

The lecture series focuses on dialogue lectures and talks between different actors in inclusive design:
– A blind activist and two social entrepreneurs,
– an inclusive scenographer and a curator,
– a type designer and a children’s book designer,
– an interactive designer, a blind computer expert and a museum director
exchange their experiences and discuss central questions, but also tasks and challenges of tasks and challenges of inclusive design. The focus questions of visual and non-visual perception.

 

Veranstaltungsort:
LUX, Ludwigstrasse 2, Mainz. Eintritt frei.
https://lux.hs-mainz.de

Weitere Informationen unter:
www.designlabor-gutenberg.de
@designlabor.gutenberg

Projektleitung:
Prof. Dr. Isabel Naegele und Prof. Dr. Petra Eisele,
Hochschule Mainz
in Kooperation mit dem Dialogmuseum Frankfurt am Main.

 

Do 20. Oktober 2022, 17:00 Uhr – Vortrag hybrid
»Auf Augenhöhe – Blindheit als Chance«
Aktivismus und Social Entrepreneurship (Vortrag hybrid)

Klara Kletzka, Gründerin des Dialogmuseum Frankfurt und Kulturschaffende
www.dialogue-se.com/

Sabriye Tenberken, Autorin, blinde Aktivistin, Tibetologin und Gründerin, gemeinsam mit Paul Kronenberg, »Social-Changineer« der Organisationen »Braille Ohne Grenzen« und »Kanthari«, Indien
www.kanthari.org

Zoom-Link für 20.10.2022
https://hs-mainz-de.zoom.us/j/92528265198?pwd=N05waTRPZng5UGh3czJEcmtVRzc5UT09
Meeting-ID: 925 2826 5198
Kenncode: 847192

 

 

Mi 26. Oktober 2022, 17:00 Uhr
Inklusives Ausstellungsdesign

Alexandra Verdeil, Tactile Studio, Berlin
https://tactilestudio.co

 

Mi 30. November 2022, 17:00 Uhr
Type Design und taktile Kinderbücher

Victoriya Grabowska, Type-Designerin, Poznań, Polen
www.viktoriyagrabowska.com

Ellen Schweizer, schweizergestaltung, Berlin
www.schweizergestaltung.de

 

Mi 07. Dezember 2022, 17:00 Uhr
Inklusives Interactive Design / UX

Maureen Ekizoglu, Leiterin Dialogmuseum Frankfurt
www.dialogmuseum.de

Matthias Schäfer, blinder Computerexperte, Frankfurt

Max Wolf, Meso Digital Interiors, Frankfurt
https://meso.design/

 

© Marcel Backscheider

TOUCH ME –<br>What Inclusive Design Can Do.<br>Vortragsreihe 20.10.–7.12.2022 im LUX

Prof. Dr. Gerda Breuer

Schon immer haben mich die Gegen- und Nebenwege in der Designgeschichte mehr interessiert als der Königsweg, der Kanon. Ein Fokus war bislang die Modernekritik. Nun ist der Blick stärker auf die vielen historischen und aktuellen Initiativen gerichtet, die sich denjenigen Themen zuwenden, die an den Rand gedrängt wurden: die vielen gegenkulturellen Verlage, die ZINES, die Frauenkollektive in Selbstermächtigung, die politischen Ausrichtungen: Design und Demokratie, Diversity, etc. Seit 2022 assoziiertes Mitglied im Institut Designlabor Gutenberg..

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Prof. Dr. Gerda Breuer

Prof. Ulysses Voelker
Assoz. Mitglied

Fachautor, Designer und experimenteller Typograf. Lebt und arbeitet in Frankfurt, in Belgien und in den Niederlanden. Von 2000 bis 2019 Professor für Typografie und Editorial Design an der Hochschule Mainz; Gründungsmitglied und zeitweiliger Leiter des Instituts Designlabor Gutenberg/Hochschule Mainz. Seit 2022 assoziiertes Mitglied im IDG. Zu den derzeitigen Projekten gehört die Entwicklung eines neuen Grundlagenbuches (Autorschaft und Gestaltung). Die Themen: »Visuelle Kommunikation« und »Visuelle Rhetorik«.

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Prof. Ulysses Voelker<br>Assoz. Mitglied

Was ist Design?

Antworten aus: form Designmagazin 296.

Was ist Design?

»ZINES & WORKSHOPS«
VON PROF. DR. GERDA BREUER

EINLADUNG ZUM VORTRAG »ZINES & WORKSHOPS«
VON PROF. DR. GERDA BREUER
AM 3. JULI 2022, 17:30 UHR EIN

Zines, eine Kurzform für Magazine, sind kleine, oft im Eigendruck hergestellte Zeitschriften mit geringer Auflage. Meist werden sie von Amateur*innen publiziert und dienen der Kommunikation innerhalb bestimmter Gruppen und Subkulturen. In den 1960er und 70er Jahren erfreute sich diese Form der Selbstermächtigung besonderer Beliebtheit bei Frauenkollektiven, insbesondere in England, die ihre feministischen und politischen Ideen kommunizieren wollten. Im Vortrag werden neben den Inhalten und Kontextfaktoren die Gestaltungstechniken und -ästhetiken beschrieben. Solche Formate von Frauen für Frauen bestanden auch schon früher, sind dann in den 1980er Jahren besonders von der alternativen Musikszene angeregt worden und nehmen ab den 1990er Jahren bis heute eine Vielzahl von Gestaltungsweisen in europäischen Ländern an.Dr. Gerda Breuer, Professorin i.R. für Kunst- und Designgeschichte, Universität Wuppertal. Museumsleiterin von 3 Museen in NRW und Darmstadt. Vorsitzende des wiss. Beirates der Stiftung Bauhaus Dessau und Fellowship. Forschungsschwerpunkte: Designgeschichte, visuelle Kultur. Kuratorin von zahlreichen Ausstellungen und Autorin bzw. Herausgeberin von vielen Büchern zur Designgeschichte, Gender in Design, Fotografie und Architektur.

DESIGN(PLUS) – eine Veranstaltungsreihe zur Relevanz von Design heute.

Kategorien: Events, News, Workshops

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»ZINES & WORKSHOPS«<br>VON PROF. DR. GERDA BREUER

Verschiebung »ZINES & WORKSHOPS« VON PROF. DR. GERDA BREUER

Wegen Erkrankung muss der Vortrag von Gerda Breuer leider verschoben werden.
Wir melden uns mit neuem Datum. Gute Besserung!

Verschiebung »ZINES & WORKSHOPS« VON PROF. DR. GERDA BREUER

»ALL AROUND US«
VON PROF. ULYSSES VOELKER

Hiermit laden wir Sie herzlich zum Vortrag „ALL AROUND US“ im Institut Designlabor Gutenberg
von Prof. Ulysses Voelker am 11. Mai 2022, 17:30 Uhr ein.

Der Vortrag ruft die Prinzipien visueller Kommunikation in Erinnerung, die zeigen, dass visuelle Rhetorik ein Kernelement der Gestaltung ist – auch wenn das im designerischen Alltag oft vergessen wird. Mit Folgen für die Kommunikation und die visuelle Kultur. Folgendes erwartet Sie: Prinzipien, Konventionen, ein rotes Licht, rhetorische Prozesse, morphologische Tabellen, Beeinflussungen, das Bewährte, Zeitgeist, das Neue, Digitalität, Mut, Haltung, ein Bär und ein Topf Honig. 

Ulysses Voelker, Professor für Editorial Design und Typografie (2000–2019, Hochschule Mainz), Mitbegründer und assoziiertes Mitglied des Instituts Designlabor Gutenberg. Forschungsschwerpunkt: Visuelle Rhetorik in der grafischen Praxis. Autor von Fachbüchern zu visuellen Ordnungssystemen. 

11. Mai 2022, 17:30 Uhr
H.2.02
Hochschule Mainz
Holzstraße 36
55116 Mainz

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»ALL AROUND US« <br>VON PROF. ULYSSES VOELKER