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»RAUM-LICHT«: ANIKA ROSCHE
im bauhaus.labor 26.02.2020

Im Rahmen der Sonderausstellung des Gutenberg-Museums »ABC. Avantgarde — Bauhaus — Corporate Design.« stellt Anika Rosche ihr für das ›bauhaus.labor‹ konzipiertes Projekt »Raum-Licht« vor.

Ausgehend von László Moholy-Nagys »Licht-Raum-Modulator«, den er über sieben Jahre lang entwickelt hat, reflektiert die Installation die Wechselbeziehungen zwischen Mensch, Material und Raum. Ziel ist es, die Wechselbeziehung zwischen Material, Licht und Bewegung im Raum auf eine neue Art und Weise medial erlebbar zu machen: Aus Moholy-Nagys »Lichtmaschine«, mit der er abstrakte Bildprojektionen in schwarz-weiß schuf, wird ein räumlich erlebbarer farbiger Licht-Raum. Dabei können auch Moholy-Nagys zentrale elementare theoretische Parameter »Faktur« und »Struktur« zum Ausgangspunkt für Reflexionen über die individuelle Wahrnehmung zum Verhältnis von Material, Licht und Bewegung im Raum werden.

 

Ausstellung

bauhaus.labor
ABC – Avantgarde, Bauhaus, Corporate Design

Wann

26. Februar 2020

Wo

Gutenberg-Museum Mainz
bauhaus.labor im Hof
Liebfrauenplatz 5
Mainz

 

www.bauhauslabor.de

www.bauhaus100.de

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»RAUM-LICHT«: ANIKA ROSCHE <br> im bauhaus.labor 26.02.2020

bauhaus.labor Master-Ausstellung im Gutleut 30.1.2020

Im Mittelpunkt der Master-Ausstellung stehen die Projekte
von sieben Studierenden des Master-Studiengangs
»Gutenberg-Intermedia« der Hochschule Mainz aus dem Jahr 2019, die auf Gestaltungs- und Medienutopien des historischen Bauhauses reagieren und dabei eine Symbiose mit aktuellen Medientechnologien eingehen.

Seit Herbst 2019 waren im Wechsel fünf visuelle Experimente im ›bauhaus.labor‹, einem Ausstellungsraum, der aus der Kooperation des Gutenberg-Museums mit dem Fachbereich Gestaltung der Hochschule Mainz hervorgegangen ist, zu sehen. Besucherinnen und Besucher konnten in vier der gezeigten Installationen durch Partizipation und Interaktion zu einem Teil des jeweiligen Gestaltungsprojektes werden. Die beiden verbleibenden, bisher nicht gezeigten Projekte sind im Rahmen der Master-Ausstellung erstmals einem öffentlichen Publikum zugänglich. Das Projekt ›bauhaus.labor‹ war Beitrag zum Nationalen Bauhausjahr und der Ausstellung „ABC“ im Gutenberg-Museum.

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Vernissage:
30.01.2020, 20Uhr

Ausstellungsdauer:
31.01. – 08.02.2020

Öffnungszeiten der Ausstellung:
19 bis 22 Uhr

Ort:
Gutleut
Ludwigstaße 4
55116 Mainz

Kategorien: Ausstellungen, Events, Intermedia, News

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bauhaus.labor Master-Ausstellung im Gutleut 30.1.2020

DAS IRREALE BALLETT: LUKAS RUDIG
im bauhaus.labor 15.01.2020

Im Rahmen der Sonderausstellung des Gutenberg-Museums »ABC. Avantgarde — Bauhaus — Corporate Design.« stellt der Master-Student Lukas Rudig sein für das ›bauhaus.labor‹ des Gutenberg-Museums entwickeltes Projekt »Das Irreale Ballett« vor.

In Experimenten und theoretischen Auseinandersetzungen untersuchte Oskar Schlemmer das Verhältnis zwischen Mensch, Raum und den physikalischen Gegebenheiten und findet so Mittel zur Verwirklichung von Teilaspekten der Kunstfigur: optische und physikalische Eigenschaften von Materialien, geometrische Abstraktion, implizierte Körperlichkeit. Bewegungsdaten der Besucher*innen werden im ›bauhaus.labor‹ mittels Motion-Capture-Technologie an je 25 Körperpunkten aufgenommen, analysiert und dienen als Parameter der Komposition von abstrakten Objekten im digitalen Diorama.

Das irreale Ballet versteht sich als zeitgenössische Interpretation von Oskar Schlemmers Visionen. Es reflektiert die Besucher*innen als Kunstfigur, gestalterisch frei von Restriktionen des menschlichen Körpers und lädt ein,
die Erkenntnis des Unmechanisierbaren auf subjektiver Ebene zu suchen.

Sieben ausstellungsbegleitende Projekte im ›bauhaus.labor‹ des Gutenberg-Museums, das seit Herbst 2018 mit temporären Präsentationen auf die Ausstellung ABC. verweist, zeigen innovative zeitgenössische Ansätze der Gestaltung, die im Masterstudiengang Gutenberg-Intermedia der Fachrichtung Kommunikationsdesign konzipiert wurden.

 

Ausstellung

bauhaus.labor
ABC – Avantgarde, Bauhaus, Corporate Design

Wann

15. Januar 2020–2. Februar 2020

Wo

Gutenberg-Museum Mainz
bauhaus.labor im Hof
Liebfrauenplatz 5
Mainz

 

www.bauhauslabor.de

www.bauhaus100.de

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DAS IRREALE BALLETT: LUKAS RUDIG <br> im bauhaus.labor 15.01.2020

PLAY TYPE: ANNA WEIRICH
im bauhaus.labor 22.10.2019

Im Rahmen der Sonderausstellung des Gutenberg-Museums »ABC. Avantgarde – Bauhaus – Corporate Design.« stellt Anna Weirich ihr für das bauhaus.labor des Gutenberg-Museums entwickeltes Projekt »Play Type« vor.

Ein interaktiver »Typo-Montagetisch« bildet den Mittelpunkt der Typo-Mitmach-Ausstellung im bauhaus.labor: Hier können die Besucherinnen und Besucher modulare Schriftelemente, ähnlich wie sie am Bauhaus mit den Kombinations- und Schablonenschriften von Josef Albers und Joost Schmidt entworfen wurden, zu neuen Schriftformen zusammensetzen.
In der partizipativen Installation werden, inspiriert von der »Uhertype« (einem in den 1920er Jahren entwickelten Vorläufer des Fotosatzes) deren grafische und typografische Effekte neu interpretiert.

Mit analogen Formelementen, die mit digitalen Markern versehen sind, können individuelle Experimente durchgeführt werden. Aus dem Zeichensatz können typografische, aber auch figürliche oder abstrakte Formen zusammengefügt werden. Diese werden über eine Kamera erfasst und mittels digitaler Technologien in überraschend neue grafische und typografische Effekte übersetzt, die simultan in den Raum des bauhaus.labors projiziert werden.

 

Ausstellung

bauhaus.labor
ABC – Avantgarde, Bauhaus, Corporate Design

Wann

23. Oktober 2019–7. Januar 2020

Wo

Gutenberg-Museum Mainz
bauhaus.labor im Hof
Liebfrauenplatz 5
Mainz

 

www.bauhauslabor.de

www.bauhaus100.de

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PLAY TYPE: ANNA WEIRICH <br> im bauhaus.labor 22.10.2019

THE POEM LAB: ISABELLA DIMARCO
im bauhaus.labor 23.11.2019

Im Rahmen der Sonderausstellung des Gutenberg-Museums »ABC. Avantgarde – Bauhaus – Corporate Design.« stellt Isabela Dimarco ihr für das bauhaus.labor des Gutenberg-Museums entwickeltes Projekt »The Poem Lab« vor.

»The Poem Lab« wurde auf der Grundlage der visuellen
und theoretischen Arbeiten des Bauhausmeisters
László Moholy-Nagy (1895-1946) konzipiert. Sowohl seine poetisch formulierten theoretischen Texte als auch seine mit sprachlichen Neuschöpfungen versehenen künstlerischen Innovationen wie »Typofoto« oder „Licht-Raum-Modulator« bilden den Ausgangspunkt. Darüber hinaus wurde der Kreis
– eines seiner unverwechselbaren Gestaltungselemente –
auf der grafischen Ebene neu interpretiert.

Ausgehend von experimentellen Versformen wählt ein Algorithmus zufällige Begriffe aus, die den designtheoretischen Texten von László Moholy-Nagy entnommen sind.
Diese wurden nach nach festgelegten syntaktischen Regeln in die Computersprache Python übersetzt. Die Begriffe sind auf monochrome, weiße Bücher projiziert. Durch das analoge Spiel mit den »Wort-Haltern« entstehen Variationen möglicher Gedichte. Damit wird das bauhaus.labor zum freien kollaborativen »Schreibraum für Lyrik«.

Die Installation verdeutlicht die aktuelle Situation des medialen Umbruchs vom Analogen zum Digitalen: Die analogen Bücher, die traditionell als »Gefäß« für Inhalte dienten, um Gedanken zu fixieren, werden ersetzt durch fluide Inhalte, die immer weniger materialhaft zu fassen sind. Derart befreit, kann »The Poem Lab« als Ausgangspunkt für eine kritische Reflektion über das zukünftige Zusammenspiel zwischen Mensch und Technik verstanden werden.

 

Ausstellung

bauhaus.labor
ABC – Avantgarde, Bauhaus, Corporate Design

Wann

23. November 2019–7. Januar 2020

Wo

Gutenberg-Museum Mainz
bauhaus.labor im Hof
Liebfrauenplatz 5
Mainz

 

www.bauhauslabor.de

www.bauhaus100.de

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THE POEM LAB: ISABELLA DIMARCO <br> im bauhaus.labor 23.11.2019

Überreichung von Codekindy an die Staatsministerin Dr. Stefanie Hubig

Ein Projekt, das Kinder auf das Programmieren vorbereitet

Am 16.9. hat der „Runde Tisch MINT“ zum 4. Mal an der Hochschule Mainz getagt. In Anwesenheit von Staatsministerin Dr. Stefanie Hubig und Vizepräsidentin Prof. Dr. Regina Stephan stellte Prof. Anna-Lisa Schönecker dort das Projekt „Codekindy“ vor, das Kinder im Alter zwischen 4 und 8 Jahren an die Grundlagen des Programmierens heranführt und anhand spielerischer Workshops Computational Thinking vermittelt.

„Programmierkenntnisse zu erwerben, bedeutet, dass wir unsere Zukunft mitgestalten können. Jetzt können auch Vor- und Frühschulkinder Grundkenntnisse dafür erwerben. Codekindy ermöglicht es Erziehern und Lehrern, die wichtigen Basiskenntnisse spielerisch, ohne Bildschirm und Lesekompetenz zu vermitteln. Der Einstieg ist ab vier bis fünf Jahren sinnvoll“, so Anna-Lisa Schönecker, die an der Hochschule Mainz Informationsdesign lehrt und Mitglied des Instituts Designlabor Gutenberg ist. Prinzipien des Computerzentrierten Denkens zu lehren ist ein komplexer Prozess, denn neben der Programmiersprache und ihrer Syntax müssen auch fundamentale Konzepte von Abstraktion, Logik und Mathematik vermittelt werden. Mit der Ausgliederung der Denkfähigkeiten durch die Lehrmittel von Codekindy können diese Fähigkeiten auch von Laien gelehrt werden. Die Lehrmittel und weitere Informationen zum Projekt sind auf der Website codekindy.com zusammengefasst.

Zum Abschluss überreichte Anna-Lisa Schönecker der Ministerin, die sich sehr interessiert zeigte, ein Buch mit Lehrmaterialien zu Codekindy sowie den Forschungs- und Dokumentationsbericht, den sie zu dem Projekt erstellt hat.

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Überreichung von Codekindy an die Staatsministerin Dr. Stefanie Hubig

Hidden Zoo – Ein virtueller Tiergarten für Mainz

Auf dem 17. Wissenschaftsmarkt, der vom 8. und 9. September stattfand und sich dem Thema „Mensch und Kommunikation“ widmete, präsentierte das Institut Designlabor Gutenberg den Hidden Zoo.

Zum Projekt:
Flamingos auf dem Domplatz, Seekühe am Rheinufer, ein Drache im Drususstein … Mit der mobilen Webiste von Hidden Zoo können Spaziergänger im Mainzer Stadtraum Tieren begegnen, virtuellen Tieren aus Text und Linie, Farbe und Klang. Sie wohnen an den unterschiedlichsten Orten – auf Hauswänden, Gassen, Plätzen – und sie haben ihre je eigene Geschichte. Sichtbar werden sie mit einer Website, die die versteckten Geschöpfe zum Leben erweckt: hiddenzoo.hs-mainz.de

Das Besondere: Bestimmte Inhalte können nur vor Ort abgerufen werden. Man muss die Hidden-Zoo-Tiere also suchen gehen, mit dem Smartphone in der Hand. Belohnt wird man mit Augmented-Reality-Elementen, die die Grenzen zwischen Realität und Fiktion verschwimmen lassen. Auf dem Display erscheint dann plötzlich vor den Markthäusern ein goldener Vogel oder – im Selfiemodus – auf dem eigenen Kopf ein Einhorngeweih. Solche Bilder laden ein, geteilt zu werden – zum Beispiel unter dem Hashtag #hiddenzoo auf Instagram. Dabei lohnt es sich, zu unterschiedlichen Zeiten auf die Pirsch zu gehen; während manche Tiere nur tagsüber aktiv sind, kommen andere nur nach Einbruch der Dämmerung hervor.

Gestaltet haben diese Tiere Studierende des Studiengangs Kommunikationsdesign der Hochschule Mainz und der Schreibberatung PHILIS des Fachbereichs 05 der Johannes Gutenberg-Universität unter der Leitung von Anna-Lisa Schönecker (Hochschule Mainz), Holger Reckter (Hochschule Mainz) und Kerstin Rüther (JGU Mainz). In einem interdisziplinären Projektseminar setzten die Studierenden sich mit neueren Forschungen zum Mensch-Tier-Verhältnis auseinander und erkundeten zugleich den Mainzer Stadtraum und seine Geschichte. Entstanden ist so eine große Vielfalt von Illustrationen, Collagen, Animationen, Texten und Tönen, die gestalterisch durch das Corporate Design und das Interface von Ronja Butschbacher und Maurice Sam zusammengehalten wird. Letzteres ist als Splitscreen konzipiert und vereint eine Karten- und eine Listenansicht, die sich jeweils mit einer Auswahl an Kategorien und Icons filtern lassen. Tag- und Nachmodus sind dabei farblich differenziert.

Webseite: hiddenzoo.hs-mainz.de

Kategorien: Intermedia, News, Websites

Hidden Zoo – Ein virtueller Tiergarten für Mainz

»OTF: OPEN TYPE FONT«: JEAN BÖHM
im bauhaus.labor 23.10.2019

Im Rahmen der Sonderausstellung des Gutenberg-Museums »ABC. Avantgarde – Bauhaus – Corporate Design.« stellt Jean Böhm sein für das »bauhaus.labor« des Gutenberg-Museums entwickeltes Projekt »OTF« vor.

Am Bauhaus war die Systematisierung und Vereinfachung von Schrift ein wichtiges Thema. Schriften wie Herbert Bayers »Universal« und andere Grotesk-Schriften revolutionierten den Schriftgebrauch bis heute. Aktuell steht die Idee der Generalisierung dem immer stärker werdenden Streben nach Individualisierung entgegen. Viele Unternehmen verwenden mittlerweile eigene Corporate-Fonts. Inspiriert von dieser Tendenz hin zum Individuellen entstand das Projekt »OTF«.

Um eine personenbezogene Schrift zu erstellen, werden »Daten« von Besucherinnen und Besuchern erhoben. Grundsätzlich hat jeder Mensch individuelle Merkmale, wie z.B. Gesichtszüge, Körpergröße, Gewicht, Geschlecht, Alter etc. Das Projekt »OTF« kombiniert diese Merkmale zu einem individuellen Datensatz, der als Grundlage für die Generierung einer personenbezogenen Schrift dient.

Das Publikum erhält im »bauhaus.labor« die Möglichkeit, durch eigene Interaktion – z.B. Mimik und Gestik – den Gestaltungsprozess ihrer Schrift zu beeinflussen. Mittels einer Kamera werden die Gesichtszüge durch Machine Learning erfasst und in Echtzeit analysiert. Ist für die Besucherinnern und Besucher ein optimales Ergebnis erreicht, wird ein individuelles Type-Specimen generiert, das mitgenommen werden kann. Zudem steht eine Otf-Datei zum Download bereit.

Über jeden von uns gibt es personenbezogene Daten, die meist zu Marketingzwecken genutzt werden. Dieses Datenschutz rechtliche Thema wirft zurecht kontroverse Diskussionen auf. Nutzt man dieses Prinzip jedoch für künstlerische oder gestalterische Projekte, können neue Perspektiven eröffnet werden.

 

Ausstellung

bauhaus.labor
ABC – Avantgarde, Bauhaus, Corporate Design

Wann

2. Oktober 2019–20. Oktober 2019

Wo

Gutenberg-Museum Mainz
bauhaus.labor im Hof
Liebfrauenplatz 5
Mainz

 

www.bauhauslabor.de

www.bauhaus100.de

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»OTF: OPEN TYPE FONT«: JEAN BÖHM <br> im bauhaus.labor 23.10.2019