spinner

Bauhaus goes Hong Kong

Welche Innovationen des Bauhauses waren so bedeutend, dass sie bis heute und sogar noch in Zukunft Relevanz in Design und Architektur haben?

Diesen Fragen widmete sich ein wissenschaftliches Symposium an der Fakultät Architektur der University of Hong Kong zum Thema „designing the future – 100 years of bauhaus“.

Eingeladen waren internationale Expertinnen und Experten aus den Forschungsbereichen Architektur- und Designtheorie sowie Designer und Architekten, die ihre eigenen gestalterischen Zukunftsentwürfe zur Diskussion stellten.

Prof. Dr. Petra Eisele (Institut Designlabor Gutenberg) war mit zwei Vorträgen vertreten: Zum einen analysierte sie die Strategien der gestalterischen Selbstdarstellung der heute so berühmten Schule, zum anderen zeigte sie auf, mit welchen typografischen Innovationen der ungarische Bauhaus-Meister László Moholy-Nagy unser mediales Erleben bis heute prägt.

Organisiert wurde das Symposium durch deutsche Kollegen von verschiedenen Universitäten in Hong Kong, dem DAAD und dem Goethe-Institut Hong Kong.

\ tidy

Die Linie ist ein Punkt, der spazieren geht
28.3.–1.6.2019

Zur Einstimmung auf das 100-jährige Jubiläum des Bauhauses 2019 eröffnet das bauhaus.labor am 27. März 2019 um 18 Uhr die Ausstellung »Die Linie ist ein Punkt, der spazieren geht«. Die Ausstellungseröffnung findet im Innenhof des Gutenberg-Museums statt.

Das Gestaltungsprojekt, das in Kooperation mit der Hochschule Mainz, Fachrichtung Kommunikationsdesign, entwickelt wurde, setzt die Reihe fort, die Arbeiten aus der Grundlehre präsentiert und weist voraus auf die Bauhaus-Ausstellung
»ABC. Avantgarde – Bauhaus – Corporate Design« des Gutenberg-Museums vom 6. September 2019 bis 2. Februar 2020.

Frei nach dem Zitat von Paul Klee gingen die Erstsemester bei einer Exkursion auf »Linien-Suche« im Stadtraum, um eine visuelle Sammlung zu erstellen. Daraus entstanden in einem ersten Projekt Hefte, die mit abstrakten Gestaltungsprinzipien experimentieren und Weißraum als gestalterisches Element einsetzen. Für die zweite Aufgabe wurden – inspiriert durch die legendäre »Bauhaus-Tapete« – aus den geometrischen Grundformen Kreis, Quadrat und Dreieck Muster entwickelt und animiert. Das dritte Projekt umfasst die Inszenierung der Ergebnisse im bauhaus.labor: Rauminstallation, Kostüme, kulinarische Kreationen und Klangelemente. Entwickelt wurde die Präsentation von Studierenden des 1. Semesters unter Leitung von Prof. Dr. Isabel Naegele.

Dem Thema entsprechend werden die Gäste gebeten, schwarz-weiße Kleidung zu tragen.

Entwickelt von Studierenden des 1. Semesters, Gestaltungsgrundlagen, Studiengang Kommunikationsdesign
unter Leitung von Prof. Dr. Isabel Naegele.
Tutor: Christopher von Zwehl
__

Die Linie ist ein Punkt, der spazieren geht
Laufzeit der Ausstellung: 28.3.–1.6.2019

Ort
bauhaus.labor
Gutenberg-Museum
Liebfrauenplatz 5

Fotos: Vanessa Liebler

\ tidy

Die Linie ist ein Punkt, der spazieren geht <br> 28.3.–1.6.2019

ROT GRÜN BLAU
30.1–15.3.2019

Das Gestaltungsprojekt, das in Kooperation mit der Hochschule Mainz, Fachrichtung Kommunikationsdesign, entwickelt wurde, schließt an die Präsentation »how to spell bauhaus: 100 jahre bauhaus – 100 karten«, an und weist voraus auf die Bauhaus-Ausstellung »ABC. Avantgarde – Bauhaus – Corporate Design«.

Rot, Gelb und Blau sind die Grundfarben im Farbkreis von Johannes Itten, der den Vorkurs am Bauhaus als pädagogische Neuerung ins Leben rief. Die Farbenlehre ist auch derzeit noch Teil der Gestaltungsgrundlagen für Designer. Mit der Veränderung der Medien haben sich allerdings auch die Farben verändert. Während Itten sein Farbsystem von der Malerei ableitete, gibt es heute »digitale Leinwände« – das Mischen physischer Farben wurde durch das Mischen von Lichtfarben ersetzt.

Rot, Grün und Blau sind heute die Grundfarben digitaler Gestaltungsgrundlagen, die in den experimentellen Versuchsanordnungen des bauhaus.labors nun dreidimensional gemischt werden: Drei Beamer geben jeweils nur einen Farbkanal aus, so dass sich die Farben erst auf der Oberfläche der speziell gefertigten geometrischen Objekte zu Mustern, Animationen und Grafiken verbinden.

Entwickelt wurde das Projekt von Studierenden der Gestaltungsgrundlagen, 2. Semester unter Leitung von Adrian Nießler.

Ort
bauhaus.labor
Gutenberg-Museum
30.1–15.3.2019

 

Fotos: Vanessa Liebler

\ tidy

ROT GRÜN BLAU <br> 30.1–15.3.2019

THE WORLD’S WRITING SYSTEMS Poster

Dieses Plakat zeigt je ein repräsentatives Zeichen für jedes bekannte Schriftsystem der Menschheit. Die Recherche im Rahmen des »Missing Scripts Project« lief über 18 Monate am Atelier National de Recherche Typographique (ANRT), Nancy, an der Hochschule Mainz und im Department of Linguistics, Berkeley, USA. Die Glpyhen wurden am ANRT entworfen.

Ein Farbcode unterscheidet lebende und historische Schriftsysteme sowie codierte und noch nicht in Unicode codierte Schriftsysteme. Aktuell gibt es 146 Schriftsysteme, die noch nicht in den Unicode Standard aufgenommen wurden.

Das Missing Scripts Project ist ein gemeinsames Projekt von:

  • Atelier National de Recherche Typographique (ANRT), Nancy, Frankreich;
  • Institut Designlabor Gutenberg (IDG), Hochschule Mainz, Deutschland und
  • Script Encoding Initiative (SEI), Department of Linguistics, UC Berkeley, USA.

Medium
4 Farben Siebdruck

Format
80 × 120 cm

Auflage
600 Exemplare

Jahr
2018

Preis
24,— Euro

Konzept: Johannes Bergerhausen, Hochschule Mainz, Germany

Recherche: Dr. Deborah Anderson, Department of Linguistics, UC Berkeley, USA

Schriftentwurf: Johannes Bergerhausen, Arthur Francietta, Jérôme Knebusch, Morgane Pierson, ANRT, Nancy, Frankreich

 Plakatgestaltung: Ilka Helmig, Johannes Bergerhausen, helmigbergerhausen.de Köln 2018

 Druck Lézard Graphique, Brumath, Frankreich, 2018

 

This poster presents one glyph for each of the world’s writing systems. Research was done by ANRT, Hochschule Mainz and Script Encoding Initiative (SEI), Department of Linguistics, Berkeley. The glyphs were drawn at ANRT, Nancy, France.

A four colour code indicates living / historical scripts and Unicode encoded / not yet encoded scripts. As of today, there are still 146 scripts not yet encoded in Unicode.

The missing Scripts Project is a joint effort of

  • Atelier National de Recherche Typographique (ANRT), Nancy, France;
  • Institut Designlabor Gutenberg (IDG), Hochschule Mainz, Germany and
  • Script Encoding Initiative (SEI), Department of Linguistics, UC Berkeley, USA.

Media
4 colour silk screen printing

dimensions
80 × 120 cm

print run
600 copies

Year
2018

price
24,— Euro

Concept: Johannes Bergerhausen, Hochschule Mainz, Germany

Research: Dr. Deborah Anderson, Department of Linguistics, UC Berkeley, USA 

Type Design: Johannes Bergerhausen, Arthur Francietta, Jérôme Knebusch, Morgane Pierson, ANRT, Nancy, France

Poster Design: Ilka Helmig, Johannes Bergerhausen, helmigbergerhausen.de Cologne 2018

Printed at Lézard Graphique, Brumath, France, 2018

First edition © Johannes Bergerhausen, 2018

 

Kategorien: News, Typografie

\ tidy

THE WORLD’S WRITING SYSTEMS Poster

THE WORLD’S WRITING SYSTEMS

Die Website www.worldswritingsystems.org gibt einen Überblick über die 292 Schriftsysteme der Welt.

Diese können chronologisch, alphabetisch und geografisch sortiert werden. Zudem kann man entdecken, welche Schriftsysteme lebend bzw. ausgestorben sind und wieviele bisher in den Unicode-Standard aufgenommen wurden.

Für dieses Projekt von Hochschule Mainz, ANRT Nancy und SEI Berkeley wurde im Rahmen eines 18-monatigen Post-Masters zu jedem der 292 Schriftsysteme ein typisches Zeichen recherchiert und dazu eine Glyphe entworfen.

Ein vierfarbiger Siebdruck präsentiert zudem alle Glyphen auf einem Plakat.

Das Projekt wurde initiiert von Prof. Johannes Bergerhausen, Hochschule Mainz.

The World’s Writing Systems ist ein gemeinsames Projekt von drei Institutionen:

  • Institut Designlabor Gutenberg (IDG)
    Hochschule Mainz, Deutschland
  • Atelier National de Recherche Typographique (ANRT),
    Nancy, Frankreich
  • Script Encoding Initiative (SEI) Department of Linguistics
    University of California, Berkeley, USA

Daten: Dr. Deborah Anderson, Berkeley, USA
Type-Design: Johannes Bergerhausen, Arthur Francietta, Jérôme Knebusch, Morgane Pierson;
ANRT, Nancy, Frankreich, 2016—2018
Design: Ilka Helmig, Johannes Bergerhausen, www.helmigbergerhausen.de, Köln, 2018
Design/Coding/UX: wysiwyg*, Düsseldorf, 2018
Copyright © Johannes Bergerhausen, 2018

 

www.worldswritingsystems.org

 

https://shop.designinmainz.de/produkt/the-worlds-writing-systems-poster/

Kategorien: Intermedia, News, Websites

\ tidy

THE WORLD’S WRITING SYSTEMS

type+code: ›bauhaus.labor‹

Mit dem Thema ›bauhaus.labor‹ startet im Wintersemester 2018/19 der Masterstudiengang ›Gutenberg-Intermedia‹ einen dreisemestrigen Diskurs über Bauhaus-Typografie und Medieninstallationen heute: 2019 jährt sich das 100jährige Bauhaus-Jubiläum – 1919 hatte der Unterricht an dieser weltweit einflussreichen Schule begonnen. Dies nehmen wir zum Anlass, um in kritischer Auseinandersetzung mit den typografischen und medialen Visionen der Vergangenheit zukunftsweisende gestalterische Positionen zu formulieren. Einen praktischen sowie theoretischen Ausgangspunkt stellen dabei die Medienutopien des ungarischen Künstlers und Designers László Moholy-Nagy dar, der als Meister am Bauhaus tätig war. Sie bieten die Projektionsfläche für Ihre ganz eigenen typografischen Experimente, Medieninstallationen und partizipativen Projekte im ›bauhaus.labor‹, in denen die faszinierende Vielfalt typografischer und digitaler Gestaltung zum Ausdruck kommt. Möglich sind freie spielerische Gestaltungsexperimente bis hin zu komplexen Exponaten, die realisiert und 2019 im Rahmen des ›Nationalen Bauhausjahres‹ präsentiert werden.

Leitung
Prof. Dr. Petra Eisele (Designgeschichte / Designtheorie)
Prof. Florian Jenett (Medieninformatik)
Prof. Dr. Isabel Naegele (Typografie)

Kooperationspartner
Gutenberg-Museum
Dr. Annette Ludwig (Leiterin Gutenberg-Museum)
Katharina Massing

www.gutenberg-intermedia.de
www.instagram.com/bauhaus.labor
www.facebook.com/bauhaus.labor

\ tidy

type+code: ›bauhaus.labor‹

ORDNUNG IN DER GESTALTUNG

»Ordnung in der Gestaltung« ist ein Lehrbuch für Designstudierende und behandelt den Umgang mit grafischen Rastern. Das Buch vermittelt die Prinzipien und Gesetzmäßigkeiten der visuellen Kommunikation als Einführung in die gestalterische Praxis.
Der Niggli-Verlag (CH) hat neben der deutschsprachigen Ausgabe (Erscheinungsjahr 2018) eine englischsprachige Version (Titel: »Structuring Design«, 2019) herausgegeben. Ausgaben in polnischer, japanischer und chinesischer Sprache werden 2020 erscheinen.

Autor: Ulysses Voelker
Gestaltung: Michael Schmitz, Ulysses Voelker
180 x 255 mm
35,— Euro
ISBN 978-3-7212-0995-2

DDC: Publishing Award 2019

 

Fotos: Christopher von Zwehl

www.niggli.ch

\ tidy

ORDNUNG IN DER GESTALTUNG

»IN ALPHABETICAL ORDER«.

Kleine Zeichen – aber eine unglaubliche kulturelle Errungenschaft. Denn mit der Schrift war nicht mehr nur die mündliche Überlieferung möglich, sondern Sprache fixierbar. Die Typografie sozusagen als »Kleine Schwester« der Sprache. Wie sonst hätten wir heute Kenntnisse über unsere eigene Geschichte oder die Ideen der Antike? Diesen Buchstaben zollt dieser Vortrag Tribut. Er gibt Einblick in ein Lebenswerk, das ganz der Schriftkunst gewidmet ist – dem Schriftentwurf für den Blei-, Foto- und digitalen Satz, der schönen Handschrift als künstlerisches Schmuckblatt und dem geprägten, artifiziell gebundenem Buchunikat.
Zum 100. Geburtstag von Gudrun Zapf von Hesse.

Band 3: Isabel Naegele: IN APLHABETICAL ORDER
Hrsg.: Petra Eisele und Isabel Naegele. Mainz
Gestaltung: Florian Schimanski
Institut Designlabor Gutenberg, Hochschule Mainz, 2018.
Klammerheftung, Hülle, Siebdruck

 

Fotos: Christopher von Zwehl

shop.designinmainz.de

\ tidy

»IN ALPHABETICAL ORDER«.