WOW! WHAT A BLAST!
Das »SEEN-Around the World Symposium« reiste in drei Tagen um den Globus, um mit Live-Vorträgen, Podiumsdiskussionen und aufgezeichneten Interviews die typografische Arbeit von Frauen und nicht-binären Menschen zu feiern. In der einladenden Atmosphäre von LUX Pavillon erhielten wir sehr persönliche Einblicke in die Projekte und das Berufsleben der 32 internationalen Designerinnen.
Die positive Resonanz und rege Beteiligung sowohl vor Ort als auch im Livestream zeugen von dem weltweiten Interesse am Thema. Dank des hybriden Formats konnten sich Zuschauer und Designerinnen aus unterschiedlichen Disziplinen, Generationen und Nationen vernetzen und gegenseitig inspirieren. Genau diesen Transfer und die Sichtbarkeit für die Erfolge und Herausforderungen von Grafikdesignerinnen wollen wir mit dem Projekt UN/SEEN schaffen!
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WOW! WHAT A BLAST!
The »SEEN-Around the World Symposium« traveled around the globe in three days to celebrate the typographic work of women and non-binary people with live lectures, panel discussions and recorded interviews. In the welcoming atmosphere of LUX Pavillon we gained very personal insights into the projects and professional lives of the 32 international female designers.
The positive response and lively participation both on site and in the livestream are evidence of the worldwide interest in the topic. Thanks to the hybrid format, viewers and designers from different disciplines, generations and nations were able to network and inspire each other. It is exactly this transfer and visibility for the successes and challenges of female graphic designers that we want to create with the UN/SEEN project!
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Das SEEN-Symposium ist Meilenstein des BMBF-Forschungsprojekts »UN/SEEN – INNOVATIVE FRAUEN IM GRAFIK-DESIGN 1865–1919 & HEUTE«
Projektleitung/project lead: Prof. Dr. Petra Eisele,
Prof. Dr. Isabel Naegele
Wissenschaftliche Mitarbeit/research & management:
Dr. Aliene Guggenberger, Dipl. des. Julia Neller
Fotos © Jan Vornholt und Carmen Kunz
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Nach den zwei Auszeichnungen – Designpreis Rheinland-Pfalz und »Gold« beim Annual Multimedia Award im letzten Jahr, freuen wir uns über zwei weitere renommierte internationale Designpreise: im Februar als »WINNER« beim German Design Award 2025 vom Rat für Formgebung ausgezeichnet und zuletzt in Wien – mit grandioser Preisverleihung und Ausstellung im MQ Wien – beim Joseph-Binder Award 2025 in der Kategorie Interface Design mit Bronze bedacht.
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Following two awards – the Rhineland-Palatinate Design Award and »Gold« at last year’s Annual Multimedia Award – we are delighted to have received two further prestigious international design awards: in February, we were named »WINNER« at the German Design Award 2025 by the German Design Council, and most recently in Vienna – with a magnificent award ceremony and exhibition at the MQ Vienna – we were awarded bronze at the Joseph Binder Award 2025 in the Interface Design category.
Foto © F. Madzigon-Fischer
@josephbinderaward
@gda 2025
@unseen.women.design
@isabel_naegele
@julia.neller
@a____cairns
@stefanie_lockwood
@petra_eisele
@alienaguggenberger
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14. Juni, ab 18.00 Uhr
Zur diesjährigen Museumsnacht Mainz gestalten Studierende der Innenarchitektur und des Kommunikationsdesigns gemeinsam eine interaktive Installation auf dem Vorplatz des LEIZA – dem Leibniz-Zentrum für Archäologie. Der mobile Kiosk »Night Market« lädt Besucher:innen ein, sich auf spielerische Weise mit Inhalten, Perspektiven und Fragen rund um das Museum und seinem Leitthema »LEIZA Dialogues for Democracy« auseinanderzusetzen.
In einem interdisziplinären Blockworkshop entwickeln und realisieren die Teilnehmenden ein Konzept, das gestalterisch wie baulich überzeugt – mit starken grafischen Elementen, klug eingesetzten Materialien (von Dachlatten bis Sprühkreide) und einer Mitmachstation, die zur aktiven Teilhabe anregt. Der Kiosk fungiert am Abend der Museumsnacht als sichtbarer Anziehungspunkt mit kommunikativer Strahlkraft und schafft einen Raum für Austausch, Reflexion und Kreativität.
Museumsnacht Mainz: Samstag, 14. Juni, ab 18.00 Uhr
Ludwig-Lindenschmit-Forum, 55116 Mainz
Zwischen Neutorschule und LEIZA
Der »Night Market« ist ein gemeinsames Projekt von Studierenden der Hochschule Mainz im Rahmen eines interdisziplinären Workshops unter der Leitung von Prof. Anna-Lisa Schönecker (Kommunikationsdesign) und Prof. Anja Soeder (Innenarchitektur).
© Anna-Lisa Schönecker
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Das »SEEN–Around the World-Symposium« feiert mit einem 3-tägigen Event das typografische Werk von Frauen* sowie non-binären Personen und reist einmal rund um die Welt. Live-Vorträge, Panel Discussions sowie aufgezeichnete Interviews mit mehr als 30 internationalen Typograf*innen und Type-Designer*innen versprechen einen tiefen Einblick in ihre gestalterische Praxis und die Zukunft des Designs.
Das »SEEN–Around the World-Symposium« findet vom 9. bis 11. April 2025 hybrid statt: Treffpunkt ist das LUX in der Mainzer Innenstadt. Die Konferenzsprache ist Englisch. Die kostenlosen Tickets sind hier (Link: https://www.unseen-women.design/symposium) ab dem 17. März 2025 buchbar.
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The »SEEN-Around the World-Symposium« celebrates the typographic work of women* and non-binary people as part of a three-day event that will travel once around the world. Live Lectures, panel discussions and previously recorded interviews with more than 30 international typographers and type designers exploring societal questions are sure to provide a deep insight into their respective creative practices as well as the future of design.
The »SEEN-Around the World-Symposium« will take place in a hybrid format from April 9 to 11, 2025: The venue is the LUX in the city center of Mainz. The conference language will be English. Free tickets, can be booked here (Link: https://www.unseen-women.design/symposium) starting on March 17, 2025.
Visual © Julia Neller
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Prof. Dr. Petra Eisele im Rahmen der Ausstellung
»PLAKATFRAUEN. FRAUENPLAKATE«
19 Uhr, Vortragssaal
Plakatgestaltung wird als Königsdisziplin des Grafik-Designs verstanden. Aber gab es auch Königinnen des Plakats? Gab es Frauen, die Plakate gestaltet haben? Werden einschlägige Überblicksdarstellungen zur Plakatgeschichte konsultiert, kommen Frauen darin überhaupt nicht oder kaum vor.
Warum? Gab es überhaupt Frauen im Grafik-Design? Seit wann? Der Vortrag gibt Antworten auf diese Fragen. Er nimmt die Ausstellung »Plakatfrauen. Frauenplakate« zum Ausgangspunkt, um über die Lebens- und Arbeitsbedingungen der frühen Grafik-Designerinnen in der Zeit vor dem Bauhaus zu sprechen und ihre Plakate vorzustellen. Denn: Es gab sie, die Königinnen des Plakats. Sie müssen nur wachgeküsst werden.
© Christa von Wahl: R. v. Oettingen Perser-Teppiche, Plakat, vor 1912, Sammlung Museum Wiesbaden
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Mainz –––––––– Paris
Anlässlich seines 20. Geburtstages hat das Instituts Designlabor Gutenberg seine vielfältigen Beziehungen zu den Hochschulen und Ateliers beim französischen Nachbarn in Paris vertieft und sich über zahlreiche Projekte ausgetauscht.
Nach einem Besuch bei Aktivist und Grapus-Legende Gérard Paris-Clavel in Ivry-sur-Seine ging es zu Laurent Ungerer, Prof. der École National des Arts Décoratifs mit Präsentation des neuen Erscheinungsbildes der Notre Dame und zuletzt zur Bureau-Est-Partnerin Ondine Pannet Unterwegs statteten wir noch der französischen Nationalbibliothek BnF einen Besuch ab.
Am nächsten Tag ging es zu Vera und Ruedi Baur mit ihren zahlreichen Aktivitäten im Rahmen von »civic city« und dem ongoing Projekt »Dix milliards humains« ins Atelier intègral. Ruedi Baur leitete jahrzehntelang das Designbüro intègral und war ebenfalls Professor an der École National des Arts Décoratifs.
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Zum 20-jährigen Jubiläum des Institut Designlabor Gutenberg erscheint die Festschrift »FORSCHUNG IM KOMMUNIKATIONSDESIGN / RESEARCH IN COMMUNICATION DESIGN«,
Die Schrift versteht sich als Diskussionsbeitrag zur Frage nach dem Selbstverständnis und den Methoden der Designforschung. Denn der aktuelle Diskurs über Designforschung mündet häufig in eine Dichotomisierung von Theorie und Praxis beziehungsweise künstlerisch-gestalterischer Praxis und akademischer Wissenschaft. Beide Grenzziehungen sind jedoch wenig produktiv, ist doch Designforschung meist transdisziplinär angelegt und setzt verschiedene Wissensformen und -gebiete zueinander in Beziehung.
FORSCHUNG IM KOMMUNIKATIONDESIGN / RESEARCH IN COMMUNICATION DESIGN
Hg.: Institut Designlabor Gutenberg
Broschur: 14 x 21 cm
90 Seiten, 2-farbig
Deutsch, Englisch
Fotos: Liselotte Dier, Jessica Bernard, Sophie Bachmann
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»Research in Communication Design«
Special Issue
The 20th anniversary of the Designlab Gutenberg Institute is marked by the publication of the anniversary publication »RESEARCH IN COMMUNICATION DESIGN«.
The publication is intended as a contribution to the discussion on the question of the self-image and methods of design research. This is because the current discourse on design research often results in a dichotomization of theory and practice, or artistic-creative practice and academic science. However, both demarcations are not very productive, since design research is usually transdisciplinary in nature and relates different forms and areas of knowledge to each other.
FORSCHUNG IM KOMMUNIKATIONDESIGN / RESEARCH IN COMMUNICATION DESIGN
Ed.: Institut Designlab Gutenberg
Softcover: 14 x 21 cm
90 pages, 2-color
German, English
Photography: Liselotte Dier, Jessica Bernard, Sophie Bachmann
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Pop-Up Ausstellung 10.000 Jahre Migrationsgeschichte LEIZA im LUX
Migration ist ein zentrales Thema der Menschheitsgeschichte und findet nicht nur aktuell in der globalisierten Welt von heute statt, sondern prägt alle Epochen seit der Ausbreitung der ersten Menschen. Noch nie waren so viele Menschen auf der Flucht vor Krieg, Gewalt, Verfolgung und Diskriminierung wie heute: Mitte 2022 waren laut »Mid-Year Trends Report« des UNHCR2 weltweit rund 103 Millionen Menschen auf der Flucht. Das entspricht mehr als einem Prozent der Weltbevölkerung.
Der Begriff Migration löst bei vielen Menschen Ängste und Unbehagen aus, obwohl der freiwillige oder durch äußere Umstände erzwungene Wechsel des Lebensortes eine wesentliche menschliche Erfahrung darstellt. Dabei war und ist Migration oft der Motor für wichtige Entwicklungsprozesse von Gemeinschaften und kann als eine Grundvoraussetzung für die Entwicklung und den Fortbestand des Lebens auf unserem Planeten und damit als Teil der Menschheitsgeschichte betrachtet werden.
Im Interdisziplinären Projekt »Aufbruch ins Unbekannte« wollen wir uns mit dieser zutiefst menschlichen Erfahrung auseinandersetzen und in engem inhaltlichem Austausch mit den Archäologie-Studierenden der Johannes Gutenberg-Universität (JGU) gemeinsam eine Ausstellung konzipieren und realisieren, in der uns der Blick zurück in die Menschheitsgeschichte helfen soll, die Gegenwart besser zu verstehen. Ausgehend von archäologischen Exponaten und ihren Geschichten wollen wir deren Themen und Überlebensstrategien auf die Gegenwart anwenden und in die Zukunft projizieren, um Mut zu machen, aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen aus neuen Perspektiven zu betrachten.
Die interdisziplinäre Kooperation bietet die große Chance, den praktischen Prozess einer Ausstellungsgestaltung in unserem Lehrkontext nachzuvollziehen und dank des großzügigen Budgets der JGU auch im LUX und weiteren Standorten (LEIZA) zu realisieren. Die Studierenden der Archäologie an der JGU haben bereits im Sommersemester 2024 in ihrer Lehrveranstaltung die Inhalte der Ausstellung erarbeitet, thematisch geclustert und zu einem Drehbuch zusammengefasst. Diese bilden die Ausgangsbasis für eine Interpretation und Übersetzung in eine gestalterische Sprache durch die Studierenden von IA und KD. Im IP / Raumentwurf werden wir uns regelmäßig mit den Archäologen austauschen, um das inhaltliche und gestalterische Konzept gemeinsam zu diskutieren und weiterzuentwickeln.
Jedes Thema wird an einer »Station« vermittelt. Darüber hinaus wird die Ausstellung mit einer Prolog-Station eingeleitet und mit einer Epilog-Station abgeschlossen. Zu jedem Themenschwerpunkt stehen Informationen und Exponate aus sechs verschiedenen historischen Epochen zur Verfügung, so dass eine zeitübergreifende (diachrone) Betrachtung möglich wird, an die mit gegenwärtigen und zukünftigen Fragestellungen thematisch angeknüpft werden soll.
Projektleitung: Prof. Anna-Lisa Schönecker & Prof. Anja Soeder
Das Projekt ist eine Kooperation mit der Johannes Gutenberg-Universität und dem LEIZA
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