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WISSENSCHAFTSMARKT MAINZ
Rückblick zum 6.–8. September 2024

Das Designlabor war im September auf dem Wissenschaftsmarkt in Mainz vertreten. Neben unseren vielfältigen Publikationen haben wir dort »Mycelial Space« vorgestellt, eine Kooperation zwischen dem Designlabor Gutenberg und der Kunstuniversität Linz.Die transdisziplinäre Netzwerkplattform für Forschung und Praxis widmet sich den ästhetischen, ökologischen und theoretischen Potenzialen von Pilzen. Akteur:innen aus Design, Kunst, Film, Okologie, Citizen Science, Psychologie und Architektur präsentieren auf der Plattform ihre Aktivitaten und denken in Workshops über mögliche gemeinsame Wissensproduktion und Methodologien nach.

Fotografien: Aylin Fetzer, Julian Sowka
Plakat und Sticker: Sophie Bachmann

<br>WISSENSCHAFTSMARKT MAINZ<br>Rückblick zum 6.–8. September 2024

LARPING A DESIGNSCHOOL – WORKSHOP NOAM YOUNGRAK SON
Rückblick vom 12. Juni 2024

Recap  von »LARPing a Design School — Collective Speculation Toward an Emancipatory Educational Institution«
mit Workshop von Noam Youngrak Son am 12.06.2024.

Wie können wir uns eine gleichberechtigte Designausbildung vorstellen, ohne uns auf einen einzelnen, heldenartigen Geschichtenerzähler zu verlassen? In diesem Workshop wurde durch die Teilnehmenden eine Designschule gestaltet, über diese spekuliert und diese gemeinsam performt. Es ist eine Schule entstanden, wie sie sich die Teilnehmenden wünschten — Frei nach dem Zitat der Künstlerin Andrea Fraser »Wir sind die Institution«.

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How can we imagine an emancipatory design education without relying on a singular, heroic storyteller? In that workshop session, the group collectively embodied, performed, and speculated on the design school they wanted to become, as artist Andrea Fraser had reminded us, »We are the institution«.

Kategorien: Events, News, Workshops

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LARPING A DESIGNSCHOOL – WORKSHOP NOAM YOUNGRAK SON <br> Rückblick vom 12. Juni 2024<br>

INTERPOSED MAINZ
Rückblick 14./28. Mai und 11. Juni 2024

Interposed II — Lecture Series, Summer 2024
Repost von Interposed Mainz

Im Sommersemester 2024 luden wir zu drei Abendveranstaltungen des Studiengangs Kommunikationsdesign ein. Im Mittelpunkt standen Vorträge und Diskussionen rund um den Wandel des Designs. Schwerpunkte der Veranstaltungsreihe waren die Potenziale von Post- und Transdisziplinarität in Bezug auf Design, die Diversifizierung des Arbeitsfeldes sowie die Aktualisierung der Berufsethik. Eingeladen waren Positionen aus den Bereichen Journalismus, Designkritik, Spekulative Gestaltung, Designgeschichte und Gestaltungslehre. Als Gäste freuten wir uns Nina Sieverding, Matthias Görlich, Johanna Mehl, Silvio Lorusso, Noam Youngrak Son und Claudia Doms in Mainz begrüßen zu dürfen.

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In the summer semester 2024, we invited people to three evening events hosted by the communication design program. The focus was on lectures and discussions about the transformation of design.

The series of events focused on the potential of post- and transdisciplinarity in relation to design, the diversification of the field of work, and the updating of professional ethics. Invited were positions from the fields of journalism, design criticism, speculative design, design history and design theory. We were pleased to welcome Nina Sieverding, Matthias Görlich, Johanna Mehl, Silvio Lorusso, Noam Youngrak Son and Claudia Doms in Mainz as guests.

 

Fotos von: Lena Schäfer, Elena Westiner, Nicole Schäfer

Kategorien: News, Symposien, Workshops

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INTERPOSED MAINZ <br> Rückblick 14./28. Mai und 11. Juni 2024<br>

RELAUNCH DER UN/SEEN-WEBSITE

Wir relaunchen unsere Website!
Gemeinsam mit dem Team von @bureaun (BUREAU N) haben wir die letzten Monate intensiv an der konzeptuellen und grafischen Neugestaltung der UN/SEEN-Seite gearbeitet. Hauptbestandteil werden die rund 270 Biografien und Arbeitsbeispiele unserer historischen Gestalterinnen sein. Selbst nach intensiver Recherche gibt es hier allerdings noch Lücken – wir möchten daher alle diejenigen, die weitere Infos zu den Designerinnen haben, dazu aufrufen, sich bei uns zu melden. Zudem wird die Website bald detailliert über das Symposium im Frühjahr 2025 informieren und weitere Einblicke in unser Projekt und Fundstücke geben.
Klickt unbedingt vorbei!

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We are relaunching our website!
Together with the @bureaun team ((BUREAU N), we have spent the last few months working intensively on the conceptual and graphic redesign of the UN/SEEN website. The main component will be the 270 biographies and work examples of our historical designers. Even after intensive research, however, there are still gaps here – we would therefore like to call on anyone who has further information on the designers to get in touch with us. The website will also provide detailed information about the symposium in spring 2024 soon and give further insights into our project and finds.
Be sure to click over

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RELAUNCH DER UN/SEEN-WEBSITE

Prof. Dipl.-Des.
JOHANNES BERGERHAUSEN

Die Menschheit spricht heute mehr als 7.100 Sprachen — weltweit. Um diese Vielfalt typografisch abzubilden, brauchen wir viele Schriftsysteme. Nach unserer Rechnung gibt es genau 292 Scripts — lebende und ausgestorbene. Nur 57 % dieser Schriftsysteme kann man heute auf dem Rechner (und Smartphone) verwenden.

Es gibt immer noch 128 »Missing Scripts«. Ohne digitale Typografie können diese Kulturen ihr Wissen weder speichern, noch verbreiten — noch weiterentwickeln. Das muss sich ändern.

Das Missing Scripts Project, gegründet 2016, ist eine Langzeit-Initiative für typografische und linguistische Recherche zu den noch nicht digitalisierten Schriftsystemen. 

Es ist ein gemeinsames Projekt von

ANRT, Nancy, Frankreich

IDG, Hochschule Mainz, Deutschland

SEI, Department of Linguistics, UC Berkeley, USA.

worldswritingsystems.org

 

//en

Humanity currently speaks more than 7,100 languages — around the globe. 

To represent these languages we need many scripts. As of today, there are 292 known living and historical writing systems. Only 57 % of these writing systems are available on the computer today. There are still 128 »missing scripts« not yet digitally available.

We need to change this in order to give these writing cultures access to the digital world.

The Missing Scripts Project is a long-term initiative that aims to identify writing systems which are not yet encoded in the Unicode standard.

It is a joint effort of

— ANRT, Nancy, France;

— IDG, Hochschule Mainz, Germany and

— SEI, Department of Linguistics, UC Berkeley, USA.

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Prof. Dipl.-Des. <br>JOHANNES BERGERHAUSEN<br>

Prof.
DAVID VOSS

Im Mittelpunkt meiner Forschung steht für mich die Frage nach den erweiterten Fähigkeiten von Designer:innen. Neben der vorherrschenden Wahrnehmung von Design als Tätigkeit im Bereich der Ästhetik sehe ich in der Disziplin weitere Qualitäten, die es noch deutlicher herauszuarbeiten gilt.

Diese Thematik war auch Gegenstand des von mir organisierten Symposiums »interposed — Die Gestaltung von Kommunikation aus interdisziplinärer Perspektive«, welches im Oktober 2023 im LUX Pavillon der Hochschule Mainz stattfand. Mehr als 200 Teilnehmende wohnten digital oder vor Ort dieser Veranstaltung bei. Neben vielen Studierenden konnten auch zahlreiche Gäste von anderen Hochschulen begrüßt werden.

Die Veranstaltungsreihe wird im Sommer 2024 als Lecture Series fortgesetzt. Diese sind für den 14. Mai, 28. Mai und 11. Juni im LUX geplant. Als Schwerpunkte der Einzelveranstaltungen sind Themen wie Potenziale von Post- und Transdisziplinärität, Diversifizierung des Arbeitsfelds sowie Aktualisierung der Berufsethik angedacht. Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen.

 

 

Kategorien: News, Publikationen

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Paper
»THE MISSING SCRIPTS PROJECT«
jetzt online

Die Proceedings zur Tagung »Grapholinguistics in the 21st Century«, herausgegeben von Prof. Yannis Haralambous, sind jetzt komplett online hier verfügbar.

Darunter das Paper von Prof. Johannes Bergerhausen (IDG Mainz) und Prof. Thomas Huot-Marchand (ANRT Nancy) »The Missing Scripts Project«.

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Prof.
ANNA-LISA SCHÖNECKER
M.A. RCA

Mich interessieren die zwei Gesichter der digitalen Technologien in der Gestaltung.

Einerseits ermöglichen sie Menschen und Communities über digitale Medien zu neuen Tribes zusammen zu finden, andererseits tragen digitale Designwerkzeuge dazu bei, die Gesellschaft zu teilen. Wie passt das zusammen, wir stehen wir Designer dazu?

In meiner Forschung verknüpfe ich Themen digitaler Gestaltung mit deren Auswirkung auf die Gesellschaft. »Codekindy« analysiert die Fertigkeiten, die wir benötigen, um Probleme durch digitale Technologien zu lösen. In spielerischen Workshops werden Prinzipien des Computational Thinking Kindern im Vorschulalter vermittelt.

»Transparent Tech« befasst sich mit der Frage, wie ein Kennzeichnungssystem für die Verwendung digitaler Technologien in der Gestaltung aussehen könnte. Anhand eines Frameworks werden mögliche Labels, Darstellungen oder Angaben zum Kontext der Medien vorgeschlagen und Creators wie Konsumenten gleichermaßen informiert.

Instagram:

@li_beaulieu
@codekindy/

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Prof. <br>ANNA-LISA SCHÖNECKER<br>M.A. RCA