Das Projekt UN/SEEN ist Teil der Förderlinie »Innovative Frauen im Fokus« das Bundesministeriums für Bildung und Forschung. UN/SEEN steht für die Sichtbarkeit von Frauen im Grafikdesign und in Typografie. Den Weltfrauentag nehmen wir zum Startpunkt, unsere Forschungsergebnisse hier und auf dem Instagram account (@unseen.women.design) zu teilen und kommunizieren.
The project UN/SEEN is part of the »Innovative Women in Focus« funding line of the German Federal Ministry of Education and Research. UN/SEEN stands for visibility of women in graphic design and typography. We take International Women’s Day as an opportunity to share and communicate our research findings here and on the instagram account (@unseen.women.design) from now on.
Kategorien:
News,
Typografie \ tidy
Aktuell faszinieren mich die enormen Möglichkeiten des Designs, unsere Gesellschaft zum Positiven zu verändern: Gerade Kommunikationsdesign gestaltet Vorstellungen und Werte, die unsere Gesellschaft prägen – gegen Rassismus, Sexismus und Ableismus (»Behindertenfeindlichkeit«), aber auch gegen in Deutschland noch weniger stark wahrgenommene Diskriminierungsformen wie Klassismus, Ageismus oder Lookismus. Ein zweites, für mich sehr wichtiges Thema ist der Klimawandel und die aktuellen Tendenzen im Design, durch ein neues phyto-zentriertes (»pflanzenzentriertes«) Design neue Ansätze und einen Perspektivwechsel nicht nur für das Design erreichen zu können.
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Wir wünschen allen unseren Partner*innen und Freund*innen ein friedliches, gesundes und inspirierendes 2023!
We wish all our partners and friends a peaceful, healthy and inspiring 2023!
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Gratulation an Valeria Schriber, Jennifer Uschakov und Niklas Wolf.
Betreut durch Prof. Dr. Isabel Naegele und Prof. Dr. Petra Eisele
Hochschule Mainz, Fachbereich Kommunikationsdesign.
Das Projekt »TYPE & CHAIRS« ist ein interdisziplinäres Ausstellungsprojekt des Fachbereichs Kommunikationsdesign zur Relevanz von Design heute in Kooperation mit Ute Schauer vom INTeF Darmstadt.
Was haben Stühle und Schriftzeichen gemeinsam? Sie begleiten uns ganz selbstverständlich im Alltag. Wir alle nutzen sie, ohne darüber nachzudenken. Unterstützt wird das Ausstellungskonzept durch zahlreiche interaktive Inhalte und Printmedien.
„Studierende des Kommunikationsdesigns mit ihrem Wissen über Typographie und Studierende der Innenarchitektur mit ihrem Wissen über Stühle entwickeln eine gemeinsame Ausstellung. So selbstverständlich Buchstaben und Stühle genutzt werden, so selbstverständlich sind sie aus den unterschiedlichsten Motivationen unterschiedlich gestaltet worden. Die Ausstellung führt versteckte und offensichtliche Gemeinsamkeiten zwischen Buchstabenformen und Stuhlformen zusammen, arbeitet ihre Eigenheiten heraus und stellt offensichtliche, überraschende und oft auch humorvolle Bezüge zwischen ihnen her. Den Architekturinteressierten macht sie Lust auf Typographie, den Schriftinteressierten Lust auf Möbeldesign.“ – Juror Sebastian Oschatz.
Fotos ©️ @billian_photography
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Maureen Ekizoglu ist seit August 2022 Gesellschafterin und Geschäftsführerin des Dialogmuseum. Seit 2020 engagierte sie sich als pädagogische Leitung vorwiegend dem Prozeß der Neueröffnung und inhaltlichen Neuausrichtung. 2012 bis 2018 war sie als wissenschaftliche Assistenz des Sammlungsleiters „Kunst der Moderne“ an zahlreichen Ausstellungen und Publikationen des Städel Museums beteiligt. 2019 war Ekizoglu wissenschaftliche Mitarbeitende am Deutschen Ledermuseum in Offenbach und für die Neukonzeption des Hauses und als Kuratorin beschäftigt. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Inklusion, Museumspädagogik und Szenografie. www.dialogmuseum.de
Matthias Schäfer ist studierter Sozialpädagoge, langjähriger leitender Mitarbeiter im Dialogmuseum Frankfurt und seit 2022 Jobcoach beim Reha-Beratungs- und Schulungszentrum blista Frankfurt. Als blinder Computerexperte ist er ein sehr gefragter Consultant im Bereich inklusive Ausstellungsgestaltung und spezialisiert auf „Inklusion durch Digitalisierung“.
Max Wolf hat sich auf innovative und überraschende Lösungen für virtuelle wie analoge Räume spezialisiert. Mit der von ihm mitgegründeten Firma MESO Digital Interiors arbeitet Wolf an der Schnittstelle von Technologie und Design. Auf dem Feld des Mediensystemdesigns konzentriert er sich auf ausgeklügelte Lösungen für die Interaktion zwischen Mensch und Maschine sowie den neuartigen Einsatz von softwaregestützten Technologien wie Projektion, LEDs und Sensorik. www.meso.design
Foto ©Felix Leffrang
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Wir freuen uns auf den Dialog mit:
Maureen Ekizoglu, Dialogmuseum Frankfurt
Matthias Schäfer, Frankfurt
Max Wolf, Meso Digital Interiors, Frankfurt
Veranstaltungsort:
LUX, Ludwigstrasse 2, Mainz. Eintritt frei.
https://lux.hs-mainz.de
Zoom-Link für 7.12.2022:
https://hs-mainz-de.zoom.us/j/97279662173?pwd=bXVQL2JCUHZvMlg3K1ZIcHFVWTlzdz09#success
Veranstalter: Prof. Dr. Isabel Naegele & Prof. Dr. Petra Eisele @designlabor.gutenberg in Kooperation mit dem Dialogmuseum Frankfurt @dialogmuseum
Gestaltung: © Marcel Backscheider
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Victoriya Grabowska unterrichtet seit 2010 Type Design an der Universität der Künste in Poznań, Polen. In ihrem Vortrag stellt sie Maria Theresia vor, ein pädagogisches Schriftsystem für blinde und sehbehinderte Leser, das sie 2016 entwickelt hat. Darüber hinaus verschreibt sich die polnische Type Designerin in ihren Projekten lateinischen und kyrillischen Schriftsystemen. Einige ihrer Schriften sind bei der Schweizer Schriftgießerei Lineto und dem New Yorker Darden Studio erhältlich, dem sie seit 2017 angehört. Ihre Arbeit wurde mit dem Certificate of Typographic Excellence des Type Directors Club, NY (2020) und beim Granshan Non-Latin Type Design Competition (2022) ausgezeichnet. www.viktoriyagrabowska.com, @viktoriya_grabowska
Veranstaltungsort:
LUX, Ludwigstrasse 2, Mainz. Eintritt frei.
https://lux.hs-mainz.de
© Victoriya Grabowska
How many writing systems are there in the world? What is their relation to the languages of the world and the individual linguistic sounds? Why are only half of them available on computers and smartphones? What are the aerodynamics of the pronunciation of human sounds? Why do pictograms always function simultaneously as ideograms? Who invented »writing« ? And what would a complete family tree of writing systems look like?
In a visual lecture, the artist Ilka Helmig and the designer Johannes Bergerhausen present aspects of their typographic or artistic research and their projects on writing systems, Unicode, languages and the visual aspects of the aerodynamics of human sounds.
Afterwards, there will be enough time for a lively discussion over drinks at the counter.
Talk will be in German, slides in English.
Thursday 08/12/22, 19:00
Ilka Helmig (*1971) studied visual communication and fine arts in Nuremberg and Bonn. Since 2007 professor for visual conception and drawing at FH Aachen. Her work has been shown, among others, at the National Museum of Nairobi, Ludwig Forum Aachen, Bienal de la Pintura Ecuador, Karst Gallery Plymouth, Leopold-Hoesch Museum Düren, Museum für Neue Kunst Freiburg. 2018 Artist in Residence Graz, Steiermark. 2019 West Museum for contemporary art, The Hague. 2020 Artist in Lab fellow of Fraunhofer Gesellschaft. Since 2018 board member of »And She Was Like: BÄM!«.
Johannes Bergerhausen (*1965) studied visual communication at FH Düsseldorf. From 1993 to 2000, he lived and worked in Paris. 1998 research grant of CNAP, Paris. Since 2002 Professor of Typography at HS Mainz. 2004 decodeunicode.org. 2011 »Die Schriftzeichen der Welt«. 2014 »Digital Cuneiform«. Since 2014 visiting professor at ANRT in Nancy, France. Since 2016 Missing Scripts Project, since 2018 worldswritingsystems.org 2019 »Missing Scripts«, West Museum for contemporary art, The Hague. 2020 »Picto-, Ideo-«.
For further information on the lecture, please visit the link below:
https://a-z-presents.com/#contact