spinner

Repost: The Daily Heller: 
The Futura is Now (Redux)

In 1927, typographer Paul Renner (1878–1956) designed one of the most commonly used and emblematic typefaces of the 20th century. Futura was hyped as the »typeface of the future,« and became the spiritual artifact of the 1920s »New Typography,« enjoying a long existence as a relevant type long after the pre–World War II modern movement collapsed under the weight of Nazi oppression (although even they maintained a bastardized version). Futura survives as an embodiment of the avant-garde. »Accordingly, it determined the ‚modern‘ appearance of many print media, also shaping the look of large brand names,« write Isabel Naegele and Petra Eisele in a letter from Mainz, where three years ago they mounted an exhibition and eponymous book, Futura. The Typeface. This letter included a »small documentary« of the Futura fest.

Those lucky enough to have been at the 2016/2017 exhibition at the Gutenberg-Museum Mainz, and at the Mainz University of Applied Sciences where Naegele and Eisele teach and research at Designlabor Gutenberg, hold that memory.  For the rest of us, there’s the website Futura. The Typeface, where you’ll find five symposium translations and excerpts from the catalog. Then visit Type-trap, an interactive experience, »the largest search for [the] Futura typeface« on everything around the world (click »start« on the right), and a forum to discuss the findings.

.
You can find the original post from the link below:
https://www.printmag.com/post/the-daily-heller-the-futura-is-now-redux
Kategorien: Ausstellungen, Events, News, Symposien

Repost: The Daily Heller: <br>The Futura is Now (Redux)

TYPE & CHAIRS DESIGN(GALLERY)

Ausstellungsdauer: 9.–21. April 2021

Eine Ausstellung im LUX – Pavillon der Hochschule Mainz.

Ludwigstraße 2, Mainz

Informationen zu Öffnungszeiten:

https://lux.hs-mainz.de/

https://typeandchairs.de/
.
.
Was haben Stühle und Schriftzeichen gemeinsam?
Sie begleiten uns ganz selbstverständlich im Alltag. Wir alle nutzen sie, ohne darüber nachzudenken.

Auf den ersten Blick definieren praktisch-funktionale Aspekte ihren Einsatz – Schriften sind zum Lesen da, Stühle zum Sitzen. Auf den zweiten Blick stellen wir eine enorm große Vielfalt an Formen fest: Es gibt unglaublich viele Schriften – geschätzt zehntausend und jeden Tag kommen neue hinzu. Vor allem für Produktgestalter, aber auch für Architekten stellte der Typus »Stuhl« eine reizvolle Gestaltungsaufgabe dar – entsprechend kommen ständig neue Stuhlmodelle auf den Markt.

Mit jeder Schrift, mit jedem Stuhl wird ein Kosmos unterschiedlicher Bedeutungen transportiert: Sie verkörpern den gestalterischen Anspruch einer Zeit, prägen unsere medialen und analogen Umwelten. Sie gestalten unsere Welt und damit die Wahrnehmung unserer Welt – werden Teil unseres Welterlebens und unserer persönlichen Erinnerung.

Die Ausstellung »TYPE & CHAIRS« fragt, warum es immer wieder neue Entwürfe für Stühle und Schriften geben muss, zeigt gestalterisch-konzeptionelle Gemeinsamkeiten auf und verdeutlicht kulturelle Kontexte.

»TYPE & CHAIRS« ist ein interdisziplinäres Semesterprojekt der Fachrichtungen Kommunikationsdesign und Innenarchitektur.

»TYPE & CHAIRS« ist ein Kooperationsprojekt des Fachbereichs Gestaltung der Hochschule Mainz und dem Institut für Neue Technische Form (INTeF) Darmstadt.

»TYPE & CHAIRS« ist ein Teilprojekt der interdisziplinären Veranstaltungsreihe DESIGN(PLUS). Zur gesellschaftlichen Relevanz von Design heute.

 

\Animation: Marcel Backscheider

 

Ausstellungsgestaltung & Medien:
Valeria Schriber, Jennifer Uschakov, Niklas Wolf
Grafik:
Valeria Schriber, Niklas Wolf
Texte & Recherche:
Studierende des Fachbereichs Gestaltung – Medya Bischoff, Jannis Blankenhagen, Anna Effenberger, Nadine Fauß, Julia Keller, Dominique Kirsch, Josephin Marcelina Köhnen, Monika Mildenberger, Lina Richel, Johanna Schreiber, Valeria Schriber, Jule Schwer, Jana Steinhauer, Céline Talaga, Kathina Terharn, Jennifer Uschakov, Robin Vetvicka, Niklas Wolf, Luca Zink
Kuratorinnen:
Prof. Dr. Petra Eisele, Prof. Dr. Isabel Naegele, Institut Designlabor Gutenberg / Hochschule Mainz und Ute Schauer, Geschäftsführerin INTeF.
Medienpartner:
Descom

Mit freundlicher Unterstützung durch den Innovationsfond der Hochschule Mainz.

 

 

 

Kategorien: Ausstellungen, Events, News, Typografie

\ tidy

TYPE & CHAIRS DESIGN(GALLERY)

DESIGN(PLUS)
Zur Relevanz von Design heute

Im Frühjahr startet an der Hochschule Mainz mit DESIGN(PLUS) eine neue Veranstaltungsreihe, in der die gesellschaftliche Relevanz von Design in ganz unterschiedlichen Formaten dargestellt und diskutiert wird.

Idee ist es, Design und Gesellschaft noch stärker zu vernetzen, indem Fragen des Designs im LUX – Pavillon der Hochschule Mainz facettenreich präsentiert und öffentlich diskutiert werden.

DESIGN(PLUS) soll zum einen innerhalb der Hochschule Mainz interdisziplinäre Diskurse über designrelevante Themen unterstützen, zum anderen mit designaffinen Akteuren vernetzen.

DESIGN(PLUS) wird unterstützt durch den Innovationsfond der Präsidentin der Hochschule Mainz und wurde initiiert von Prof. Dr. Petra Eisele, Prof. Dr. Isabel Naegele (FB Gestaltung, Kommunikationsdesign, Institut Designlabor Gutenberg) und Prof. Markus Pretnar (FB Gestaltung, Innenarchitektur).

Kooperationspartner: descom (Designforum Rheinland-Pfalz, Mainz) und INTEF (Institut für Neue Technische Form), Darmstadt.

 

 

\ Animation: Marcel Backscheider
Kategorien: Events, News

DESIGN(PLUS) <br> Zur Relevanz von Design heute

Kategorien:

Piktogramme, Ideogramme

Die Publikation »picto-, idep-« von Prof. Johannes Bergerhausen, Hochschule Mainz und Prof. Ilka Helmig, FH Aachen, erschienen anlässlich der Ausstellung »Piktogramme, Lebenszeichen, Emojis: Die Gesellschaft der Zeichen« im Leopold-Hoesch-Museum Düren 2020, ist jetzt im Online-Shop der Fachrichtung Kommunikationsdesign erhältlich:

 

picto-, ideo-

Kategorien: News, Publikationen

Piktogramme, Ideogramme

PRINT AWARDS 2020 New York

1980 startete der Wettbewerb als PRINT Regional Design Awards mit einem einfachen Ziel: zu zeigen, dass herausragendes Design nicht nur auf New York City beschränkt ist, sondern in jeder einzelnen Region der Vereinigten Staaten zu finden ist. Vierzig Jahre später ist der Wettbewerb aktualisiert und neu und international aufgelegt, um zu zeigen, dass herausragendes Design nicht auf die Vereinigten Staaten beschränkt ist – es kann in jeder Ecke der Welt gefunden werden. Unter den mehr als 1.300 Einreichungen aus 57 Ländern wurde das Buch »Moholy-Nagy and the New Typography« in der Kategorie Books mit dem 2. Platz ausgezeichnet.

Text: Print Awards 2020

\ tidy

PRINT AWARDS 2020 New York

Künstliche Intelligenz und Tanz – EU-Marie Skłodowska-Curie

Durch einen EU-Antrag (Marie Skłodowska-Curie Actions) des Motion Bank Partners Centre for Dance Research (C-DaRE) an der Coventry University (UK) wird Dr. Daniel Bisig (ZhdK, CH) ab Sommer 2020, unter anderem in Mainz, an Verbindungen von Tanz und künstlicher Intelligenz forschen können. Das Erfassen und Interpretieren von menschlicher Bewegung ist ein komplexes Problem und stellt sich in vielen Disziplinen, nicht nur dem Tanz. Daher gibt es bereits einige, durch maschinelles Lernen (ML) gestützte Verfahren, die für den Tanz fruchtbar gemacht werden können. Dr. Bisig kann hier an eigene und von Motion Bank gemachte Erfahrungen anknüpfen. Aus Sicht des Motion Bank Projekts an der Hochschule Mainz, stellt sich vor allem die Frage nach der Aufbereitung und automatischen Anreicherung von bereits erfassten Datensätzen.

Ein Statement von Dr. Daniel Bisig zu seinem Hintergrund und Plänen für das Fellowship können Sie in nachfolgendem Beitrag der ZHdK sehen.

Dr. Bisig wird von September–Dezember 2020 im Aufnahmestudio von Motion Bank, momentan installiert in der Werkstatt „iLab“ des Fachbereichs Gestaltung der Hochschule Mainz, zusammen mit den Tänzer*innen des Staatstheaters Mainz (tanzmainz) unterschiedliche Bewegungssequenzen erfassen. Diese dienen einerseits der Evaluation von Machine-Learning Modellen (ML), indem die Daten des dort vorhandenen Motion Capture Systems in Vergleich zu den Ergebnissen der Modelle gesetzt werden können. Zudem werden die Aufnahmen für ein Nachtraining existierender Modelle genutzt und dienen als Referenz für den Bewegungsspielraum und die Bewegungsdynamik von Zeitgenössischem Tanz.

Motion Bank kann an die zu erwartenden Ergebnisse in 2021 direkt mit zwei anstehenden Forschungsprojekten, erstens zur automatisierten Vor-Annotation und zweitens zum verteilten Arbeiten im Tanz (unter Corona), anschließen.

Kategorien: News

\ tidy

»Vom Typogramm zum modernen Werbeplakat: László Moholy-Nagy«

Wie kaum ein anderer hat der Bauhaus-Meister László Moholy-Nagy in den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts die ästhetischen Folgen technologischer Entwicklungen gestalterisch vorweg gedacht. Besonders durch die Kombination von Typografie und Fotografie erschloss er vollkommen neue Dimensionen für das Kommunikations-Design.

Der Vortrag zeigt die Genese dieser gestalterischen Innovationen und Moholy-Nagys design- und medientheoretische Überlegungen Schritt für Schritt – von ersten Typo-Fotogrammen und deren Einsatz im Werbefotogramm über seine Fotoplastiken und fotoplastische Typo-Foto-Montagen bis hin zu seinen Innovationen für moderne Reklame: Mit ihnen schuf er die Grundlage für unser heutiges Verständnis von Layout.

 

Es handelt sich um einen ins Deutsche übersetzten und überarbeiteten Vortrag, der unter dem Titel „László Moholy-Nagy: Photography and Typography at the Bauhaus“ anlässlich des Symposiums „100 Years of Bauhaus – Designing the Future“ in der Sektion „Bauhaus: Media and Art“ im April 2019 an der Hong Kong University in Hong Kong/China gehalten wurde – eine Veranstaltung des DAAD / Deutschen Akademischen Austauschdienstes und des Goethe-Instituts.

Band 4 der Reihe „Talks on Type“

Petra Eisele: VOM TYPOGRAMM ZUM MODERNEN WERBEPLAKAT: LÁSZLÓ MOHOLY-NAGY.
Hrsg.: Petra Eisele und Isabel Naegele
Gestaltung: Florian Schimanski
Institut Designlabor Gutenberg, Hochschule Mainz, 2020.
Klammerheftung, Hülle, Siebdruck

 

Fotos: Marcel Backscheider

Kategorien: News, Publikationen, Typografie

\ tidy

»Vom Typogramm zum modernen Werbeplakat: László Moholy-Nagy«