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»UNTER DRUCK – POLITISCHE PLAKATE«
6. Februar – 9. August 2026
Museum Wiesbaden und Hessischer Landtag

Die Ausstellung »Unter Druck – Politische Plakate« ist in Wiesbaden gleich an zwei bedeutenden Orten zu sehen: Im Museum Wiesbaden (1918 bis 1945) und im Hessischer-Landtag (1945 bis 1991).

Politische Plakate bilden Zeitgeschichte nicht einfach nur ab, sondern überspitzen Inhalte und Aussagen mit illustrativen und (typo-)grafischen Mitteln zu starken emotionalen Ansprachen, die der Meinungsbildung, oft aber auch der Polarisierung in (partei-)politischen Auseinandersetzung bis hin zur bewussten Manipulation dienen. So zeigt die Ausstellung »Unter Druck«, mit welchen Mitteln Plakatgestalter über Jahrzehnte hinweg Emotionen weckten, Feindbilder schufen und Meinungen prägten.

Der Lesart, dass und warum (bis heute) nahezu ausschließlich Männer politische Plakate gestalten, geht Petra Eiseles Aufsatz »Frauen gestalten. Politische Plakate« nach. Er fahndet nach plakativen Botschaften von Frauen, die nicht nur zum Teil erstmals gezeigt, sondern auch in ihren gestalterischen und gesellschaftspolitischen Entstehungszusammenhang eingeordnet werden. Damit werden bisher vernachlässigte Genderaspekte im Grafikdesign thematisiert.

Als zeitgenössisches Pendant dazu folgt im Juli das Ausstellungsprojekt »Women* & Type«, das mit einem »Call for Flags« sowohl im Museum Wiesbaden als auch auf der Wilhelmstraße aktuelle gestalterische Statements internationaler Grafikerinnen und Typedesignerinnen in Form großformatiger Fahnen in den öffentlichen Raum bringt. Diese Ausstellung wurde durch das Forschungsprojekt »UN/SEEN. Innovative Frauen im Grafik-Design 1865-1919 und heute« initiiert, das 2022 bis 2026 am Institut Designlabor Gutenberg (IDG) der Hochschule Mainz durchgeführt wurde.

Petra Eisele »Frauen gestalten. Frühe politische Plakate«, Beitrag zum Ausstellungskatalog »Unter Druck. Politische Plakate 1918-1991«, Museum Wiesbaden und Hessischer Landtag, hrsg. von der Präsidentin des Hessischen Landtages Astrid Wallmann, Berlin: Deutscher Kunstverlag ([2026]), S. 70-81.

Die Sonderausstellung »Unter Druck« basiert auf der Plakatsammlung Maximilian Karagöz. Sie wurde im Museum Wiesbaden am 6. Februar eröffnet und ist bis zum 9. August 2026 zu sehen. Die Ausstellung im Hessischen Landtag wurde am 18. März 2026 zum parlamentarischen Abend der Kultur eröffnet und war bis zum 12. April zu sehen, spezielle Sonderführungen fanden statt anlässlich der »Kurzen Nacht der Galerien und Museen« und dem »Tag der Demokratiegeschichte«; die Ausstellungen ist Teil des WDC – World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026 zum Thema »Atmospheres for a better life«.

© Museum Wiesbaden

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»UNTER DRUCK – POLITISCHE PLAKATE« <br> 6. Februar – 9. August 2026 <br> Museum Wiesbaden und Hessischer Landtag

»NIGHT MARKET« Werkbericht
zur Mainzer Museumsnacht

Diese Publikation dokumentiert »Night Market – Connecting Communities«, einen partizipativen Kiosk zur Mainzer Museumsnacht im Leibniz-Zentrum für Archäologie (LEIZA). Realisiert von Studierenden der Innenarchitektur und des Kommunikationsdesigns an der Hochschule Mainz, untersucht das Projekt, wie Gestaltung Gemeinschaft nicht nur thematisieren, sondern als Erfahrung erzeugen kann: durch Begegnung, Austausch und kollektive Autorschaft.

Im Zentrum steht ein mobiler, modularer Kiosk aus einfachen, reversiblen Materialien, ergänzt durch eine prägnante visuelle Sprache und Bodengrafiken. Statt fertiger Exponate setzt die Installation auf Prozess und Mitwirkung: Besucher:innen werden zu Beteiligten, und das Werk wächst durch ihre Beiträge. Drei Stationen übersetzen das Leitmotiv in konkrete Teilhabe. »Sag doch mal!« sammelt Stimmen zu den Eigenheiten von Communities – Rituale, Werte, Geschichten – und bildet ein vielstimmiges Archiv, das in den Tipis gelesen und reflektiert werden kann. »Zeig doch mal!« lädt dazu ein, bedeutungsvolle Orte zu markieren und verdichtet diese in einem raumhohen Netz zu einer subjektiven Karte gemeinschaftlicher Verankerung. »Bau doch mal!« macht Gemeinschaft als Form erfahrbar: Aus Collagen, Bildmaterialien und Pappmodulen entsteht eine kollektive Skulptur, die Vielfalt und Zusammenhalt zugleich verkörpert.

Der Werkbericht zeichnet den Weg vom interdisziplinären Workshop über Modellstudien und iterative Entscheidungen bis zur realisierten Rauminstallation nach. Er zeigt, wie partizipatives Design als offener Aushandlungsprozess gemeinsame Bedeutung stiften kann – und wie eine temporäre Architektur zu Bühne, Werkstatt und sozialem Treffpunkt wird.

Herausgeberinnen: Anna-Lisa Schönecker und Anja Soeder (Institut Designlabor Gutenberg, Hochschule Mainz).
Gestaltung Werkbericht: Carmen Kunz und Anna-Lisa Schönecker.

Broschur: 17 × 24 cm / 84 Seiten Bildteil, 20 Seiten Textteil
Deutsch, 2026

Gestaltung & Umsetzung: Carmen Kunz
Betreuung: Prof. Anna-Lisa Schönecker
Werkstatt Druck & Papier
Buchbinderei Schulz, Carmen Schulz

Hg.: Anna-Lisa Schönecker, Anja Soeder, Institut Designlabor Gutenberg

Fotos © Carmen Kunz

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Drei weiße Kartons mit blauen Klebestreifen, auf einem Karton liegt ein weißes Softcover mit blassem Text 'NIGHT MARKET'

»SPEAKERS CATALOGUE«
Werkbericht zum Symposium
»SEEN – Around the World«

Ein Special des »SEEN – Around the World« Symposiums war unser »Speakers Catalogue« – zum DIY-Zusammenstellen!
Mit kurzen Einblicken in die Arbeit all der großartigen Sprecherinnen. Nach dem ersten Tag waren bereits alle Exemplare vergriffen! Hier nun der vollständige Werkbericht.

Vielen Dank an Julia Neller und Marcel Backscheider und alle helfenden Hände! 

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A special feature of the »SEEN – Around the World« symposium was our »Speakers Catalogue« – for DIY compilation! With short insights into the work of all the great speakers. After the first day, all copies were already sold out! Here the complete project report!

Thanks go to Julia Neller and Marcel Backscheider and all helping hands!

Film © Philine König

Kategorien: News, Publikationen, Symposien

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»SPEAKERS CATALOGUE« <br> Werkbericht zum Symposium <br> »SEEN – Around the World«

HOT OF THE PRESS!
»MYKOÄSTHETIK. PILZE, KUNST
UND KINO« VON ILKA BECKER
Berlin: b_books 2025

Gibt es eine strukturelle Verwandtschaft zwischen den zersetzenden, vernetzenden und symbiotischen Eigenschaften, die Pilzen zugeschrieben werden, und den sich wandelnden Kunstauffassungen und -praktiken der Moderne und Gegenwart?

Pilze sind ein verbreitetes Phänomen der zeitgenössischen Kunst. Die Entstehungsweisen und Genealogien lassen sich in verschiedenen kulturellen Kontexten bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts zurückverfolgen. Wie ist es dazu gekommen?
Gibt es eine strukturelle Verwandtschaft zwischen den zersetzenden, vernetzenden und symbiotischen Eigenschaften, die Pilzen zugeschrieben werden, und den sich wandelnden Kunstauffassungen und -praktiken der Moderne und Gegenwart? Und welche Ökologien, Mächte und Agencies werden in populären und wissenschaftlichen Bildern, in Kunstwerken und Texten sichtbar?

Unter dem Begriff der Mykoästhetik versammelt das Buch kritische Studien zu historischen und aktuellen Schauplätzen der Kunst und des Kinos, auf denen sich Pilze tummeln und vermehren. Sie reichen von der Buchillustration des 19.Jahrhunderts, Comic, Anime und Film, über Surrealismus und die künstlerischen Neoavantgarden bis in die zeitgenössische Kunst. Dabei treffen Realien, Metaphern, Allegorien und Vernetzungsfiguren auf postkoloniale, (queer-)feministische, (welt-)ökologische, postanthro- pozentrische sowie agentielle Lesarten der Gegenwart.

© Ilka Becker, b_books Verlag

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HOT OF THE PRESS! <br> »MYKOÄSTHETIK. PILZE, KUNST <br> UND KINO« VON ILKA BECKER <br> Berlin: b_books 2025

»PLAKATFRAUEN. FRAUENPLAKATE«
Ausstellung im Museum Wiesbaden,
Laufzeit aufgrund des großen Interesses bis Januar 2026 verlängert

Thema der Ausstellung »Plakatfrauen. Frauenplakate« und der begleitenden Publikation ist das wechselvolle Verhältnis zwischen dem Plakat als künstlerisch-gestalterisches Medium und der gesellschaftlichen Rolle von Frauen. Dabei geht es nicht nur um Frauen, die auf Plakaten in Erscheinung treten, sondern insbesondere auch um grafische Entwerferinnen und deren neues Selbstbewusstsein.

Eine Auswahl aus den Sammlungen F. W. Neess und Maximilian Karagöz’ zeigt die vielfältigen Rollen von Frauen, wie sie auf Plakaten in der Öffentlichkeit dargestellt wurden. Diese Arbeiten aus der ersten Hochphase deutscher Plakatgestaltung (1905—1921) setzen verschiedene Rollen des Weiblichen gestalterisch gekonnt in Szene und vermitteln sie so an die Gesellschaft: Sie verdeutlichen, welches Verhalten sozial erwünscht, welche Freiräume denkbar, aber auch, welche Grenzen nicht verhandelbar waren. Für den männlichen Plakatentwerfer ist die Frau das Modell, das vielfältig eingesetzt wird.

Aber auch Frauen gestalteten professionell Plakate und dies zu einer Zeit, in der sie noch stark mit Vorurteilen gegen ihr Geschlecht zu kämpfen hatten. Ihre Plakate zeigen das wachsende Selbstbewusstsein von Frauen, sich von kunsthandwerklichen Unikaten ebenso wie von kleinen Formaten zu verabschieden und stattdessen mit großformatigen und in hoher Auflage reproduzierbaren Werbemitteln in die Öffentlichkeit zu treten: Emanzipation durch Plakatgestaltung.

Das Ausstellungsprojekt »Plakatfrauen. Frauenplakate« schließt inhaltlich an Erkenntnisse des BMFTR-Forschungsprojekts »UN/SEEN. Innovative Frauen im Grafik-Design 1865-1919 und heute« an.

www.unseen-women.design
@unseen.women.design

Ausstellung

Museum Wiesbaden.
Hessisches Landesmuseum für Kunst & Natur
Friedrich-Ebert-Allee 2
65185 Wiesbaden

Öffnungszeiten

Di, Mi, Fr, Sa und So 10—17 Uhr,
Do 10—21 Uhr,
Mo geschlossen

museum-wiesbaden.de/plakatfrauen-frauenplakat

Kuratorisches Team
Prof. Dr. Petra Eisele
(Projektleitung UN/SEEN, Hochschule Mainz)
Dr. Peter Forster
(Kurator Museum Wiesbaden)

Katalog
Peter Forster / Petra Eisele: Plakatfrauen. Frauenplakate (Jugendstil! Schriftenreihe Ferdinand Wolfgang und Danielle Neess), hrsg. von Peter Forster, Museum Wiesbaden. Berlin: Deutscher Kunstverlag, 2024, 128 S.
ISBN: 978-3-422-80259-9 

EUR 28.00

Abbildung 1 & 2

Plakate, gestaltet von Frauen: Anna von Wahl, Dora Brandenburg-Polster, Dore-Mönkemeyer-Corty, Frieda Weinberg-Röhl, Rosa Bruntsch, Margarete Friedlaender, Christa von Wahl und Änne Koken, in der Vitrine grafische Arbeiten von Clara Möller-Coburg, Dore Mönkemeyer-Corty, Änne Koken und Lina von Schauroth (Abb. 1); Käthe Kollwitz und Wera von Bartels (Abb. 2). 

Plakatsammlung Maximilian Karagöz, Wiesbaden

Foto: UN/SEEN, 2024

Abb. 3 & 4

Der männliche Blick: Plakate visualisieren die vielfältigen gesellschaftlichen Rollenbilder von Frauen.

Plakatsammlung Maximilian Karagöz, Wiesbaden

Foto: UN/SEEN, 2024

Kategorien: News

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»PLAKATFRAUEN. FRAUENPLAKATE« <br> Ausstellung im Museum Wiesbaden, <br> Laufzeit aufgrund des großen Interesses bis Januar 2026 verlängert

»NIGHT MARKET«
– CONNECTING COMMUNITIES«
Rückblick Museumsnacht 2025, LEIZA

Ein partizipativer Kiosk zur Museumsnacht von Studierenden der Hochschule Mainz.

Zur Museumsnacht 2025 realisierten IA- und KD-Studierende der Hochschule Mainz eine interaktive Installation im Forum des LEIZA – dem Leibniz-Zentrum für Archäologie in Mainz. Der mobile Kiosk »Night Market« versteht sich als partizipativer Begegnungsraum: Er lädt Besucher:innen dazu ein, sich auf spielerische Weise mit dem Leitthema »LEIZA Dialogues for Democracy« auseinanderzusetzen – über Fragen des Miteinanders, des Zusammenlebens und der Teilhabe in unserer Gesellschaft.

Im Rahmen eines interdisziplinären Workshops entwickelten die Studierenden ein Konzept, das baulich und grafisch überzeugt: Mit einfachen Materialien wie Dachlatten, Pappe, Klebeband, Netz und Bändern entstand ein modularer Kiosk, der zur aktiven Beteiligung auffordert und über drei Stationen unterschiedliche Zugänge zum Thema Gemeinschaft ermöglicht.

Was bedeutet Community? Wer gehört dazu? Und wie zeigt sich Zugehörigkeit im Alltag? Connecting Communities ist ein offenes Format, das Gemeinschaft sichtbar macht – individuell und kollektiv, ernst und spielerisch.

»Night Market« versteht sich als Einladung: zum Mitmachen, zum Nachdenken, zum Miteinander.

Mitmachstation 1: Sag doch mal!

Was macht deine Community besonders?

Was verbindet dich mit deiner Familie, deinen Freund:innen, Kolleg:innen, Vereinsmitgliedern oder deiner WG? Jede Gemeinschaft hat ihren ganz eigenen Charakter – manchmal sind es kleine Dinge: ein Insider-Witz, ein Lieblingsgericht, ein gemeinsames Ritual oder ein bestimmter Ausdruck, den nur ihr versteht.

An dieser Station bist du eingeladen, genau solche Eigenheiten festzuhalten. Auf vorbereiteten Fragekarten kannst du in kurzen Statements etwas über deine Community erzählen: Was macht euch aus? Welche Werte, Geschichten oder Marotten teilt ihr? Was bedeutet euch diese Gemeinschaft?

Fülle eine oder mehrere Karten aus und hänge sie in eines unserer Tipis. So entsteht ein wachsendes, vielstimmiges Archiv ganz persönlicher Perspektiven auf das, was Gemeinschaft für die Besucher:innen der Museumsnacht bedeutet.

Mitmachstation 2: Zeig doch mal!

Welche Orte verbindest du mit deiner Community?

Jede Gemeinschaft hat ihre Orte: Treffpunkte, Lieblingsplätze, vertraute Räume.

Welche Orte in Mainz und Umgebung gehören für dich dazu? Gibt es versteckte Orte, die mehr Aufmerksamkeit verdienen? Orte voller Erinnerungen, Geschichte oder Gemeinschaftsgefühl?

Schreib deinen Ort auf einen der vorbereiteten Papierstreifen, ergänze eine kurze Beschreibung und den Stadtteil – und hänge ihn in unser offenes Stadtplan-Netz. So entsteht eine lebendige Karte mit den persönlichen Orten der LEIZA-Besucher:innen: vielstimmig, vielfältig, verbunden.

Mitmachstation 3: Bau doch mal!

Was macht Deine Community besonders?

Gemeinschaft ist nicht nur das, was wir haben, sondern auch das, was wir gestalten können. In dieser Station darf gesteckt, collagiert, gestempelt und erzählt werden.

Aus vorbereiteten Pappformen – Steckkreisen und Bildmaterial – entsteht eine Community-Skulptur, die du mit anderen zusammen entwickelst.

Was zeichnet eure Gruppe aus? Welche Formen, Farben, Bilder oder Muster passen dazu? Wenn dir der Einstieg schwerfällt: Wirf die Fragewürfel. Sie helfen dir, auf eine Idee zu kommen.

Lasst eure Skulptur wachsen: Jeder Beitrag zählt, jedes Teil findet seinen Platz.

Ein gemeinsames Projekt der Studiengänge Innenarchitektur und Kommunikationsdesign unter der Leitung von Prof. Anna-Lisa Schönecker und Prof. Anja Soeder gefördert durch den Preis für Innovative Lehre der Hochschule Mainz.

Team
Benita Carl
Hannah Eggerath
Maria Etzler
Leonie Heine
Lily Heinritz
Mathilda Hartmann
Julia-Elisa Immel
Emilia Malesic
Lisa-Marie Parvanta
Amelie Patt
Johanna Pollok
Leonie Poch
Fatemeh Rostami Sarabi
Isabella Staudt
Diego Terrasa Saez
Lucas Terburg
Sophie Welter
Michael Bensch
Matthias Ewald
Marco Moll
David Arnold
Anna-Lisa Schönecker
Anja Soeder

© Dieter Schwer, Astrid Garth,
Anna-Lisa Schönecker, Anja Soeder

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»NIGHT MARKET« <br> – CONNECTING COMMUNITIES« <br> Rückblick Museumsnacht 2025, LEIZA

»FLAGS WITH A MESSAGE«
Rückblick Ausstellung LUX,
9. – 21. April 2025

Im Rahmen des »SEEN-Around the World-Symposiums« zeigte die Ausstellung »Flags with a Message« insgesamt 18 engagierte typografische Statements von Studierenden des Studiengangs Kommunikationsdesign der Hochschule Mainz mit eindringlichen feministischen Forderungen und Botschaften. Dabei wirkt Typografie umfassend und eindringlich: Schrift, Farbe und grafische Kompositionen erzeugen eine gestalterische Einheit, die mehr ist als die bloße Addition einzelner Teile.

Sie sind Botschaften an uns alle, Flagge zu zeigen, denn:
all designers should be feminists. 

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As part of the »SEEN-Around the World-Symposiums« the exhibition »Flags with a Message« showcased a total of 18 powerful typographic statements by students of communication design at Mainz University of Applied Sciences, featuring compelling feminist demands and messages. Typography has a comprehensive and powerful effect: font, color, and graphic compositions create a design unity that is more than the mere sum of its parts. They are messages to all of us to show our colors, because: all designers should be feminists.

 

Projektleitung / project lead:

Prof. Dr. Isabel Naegele, Prof. Dr. Petra Eisele,

Studierende / students:

Fabian Bähner, Tim Bauer, Jessica Berngard, Melda Erden, Ellinor Gockel, Laura Hennig, Mümine Karabat, Soojeong Kim, Sophie Kunle, Julja Mall, Linda Maltry, Sarah Mößle, Clara Nohlen, Nico Rode, Ivan Scharif, Annika Staudt

 

Fotos © Jan Vornholt, Julia Kahl, Andreas Spamer

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»FLAGS WITH A MESSAGE« <br> Rückblick Ausstellung LUX, <br> 9. – 21. April 2025

SEEN – AROUND THE WORLD SYMPOSIUM
Rückblick 9.–11. April 2025, LUX

WOW! WHAT A BLAST!
Das »SEEN-Around the World Symposium« reiste in drei Tagen um den Globus, um mit Live-Vorträgen, Podiumsdiskussionen und aufgezeichneten Interviews die typografische Arbeit von Frauen und nicht-binären Menschen zu feiern. In der einladenden Atmosphäre von LUX Pavillon erhielten wir sehr persönliche Einblicke in die Projekte und das Berufsleben der 32 internationalen Designerinnen.

Die positive Resonanz und rege Beteiligung sowohl vor Ort als auch im Livestream zeugen von dem weltweiten Interesse am Thema. Dank des hybriden Formats konnten sich Zuschauer und Designerinnen aus unterschiedlichen Disziplinen, Generationen und Nationen vernetzen und gegenseitig inspirieren. Genau diesen Transfer und die Sichtbarkeit für die Erfolge und Herausforderungen von Grafikdesignerinnen wollen wir mit dem Projekt UN/SEEN schaffen!

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WOW! WHAT A BLAST!
The »SEEN-Around the World Symposium« traveled around the globe in three days to celebrate the typographic work of women and non-binary people with live lectures, panel discussions and recorded interviews. In the welcoming atmosphere of LUX Pavillon we gained very personal insights into the projects and professional lives of the 32 international female designers.

The positive response and lively participation both on site and in the livestream are evidence of the worldwide interest in the topic. Thanks to the hybrid format, viewers and designers from different disciplines, generations and nations were able to network and inspire each other. It is exactly this transfer and visibility for the successes and challenges of female graphic designers that we want to create with the UN/SEEN project!

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Das SEEN-Symposium ist Meilenstein des BMBF-Forschungsprojekts »UN/SEEN – INNOVATIVE FRAUEN IM GRAFIK-DESIGN 1865–1919 & HEUTE«
Projektleitung/project lead: Prof. Dr. Petra Eisele,
Prof. Dr. Isabel Naegele
Wissenschaftliche Mitarbeit/research & management:
Dr. Aliene Guggenberger, Dipl. des. Julia Neller

Fotos © Jan Vornholt und Carmen Kunz

Kategorien: Events, News, Symposien

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SEEN – AROUND THE WORLD SYMPOSIUM <br> Rückblick 9.–11. April 2025, LUX