Am vergangenen Freitag wurden die Publikation und das Forschungsprojekt »Moholy-Nagy und die Neue Typografie / Moholy-Nagy and the New Typography« des Instituts Designlabor Gutenberg in Frankfurt in der Kategorie »Publishing« mit dem DDC AWARD GUTE GESTALTUNG 2019 in Gold ausgezeichnet.
Das hat uns – am Abend selbst – komplett überrascht und riesig gefreut!
Aus der Pressemitteilung des DDC AWARD GUTE GESTALTUNG 2019:
In der Kategorie Publishing wird das Institut Designlabor Gutenberg der Hochschule Mainz für seine umfangreiche Publikation »Moholy-Nagy und die Neue Typografie« mit dem Gold-Award ausgezeichnet. Über 3 Jahre entstanden, dokumentiert das Buch anhand der wiederentdeckten Ausstellungstafeln der von László Moholy-Nagy kuratierten Ausstellung »Neue Typografie« von 1929 ein Forschungsprojekt zum nationalen Bauhaus-Jahr. Auf 256 aufwendig gestalteten Seiten macht die hochwertig gedruckte und gebundene Publikation, herausgegeben im Verlag Kettler, das Thema eindrucksvoll zugänglich.
gutegestaltung.ddc.de
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Im Rahmen der Sonderausstellung des Gutenberg-Museums »ABC. Avantgarde – Bauhaus – Corporate Design.« stellt Isabela Dimarco ihr für das bauhaus.labor des Gutenberg-Museums entwickeltes Projekt »The Poem Lab« vor.
»The Poem Lab« wurde auf der Grundlage der visuellen
und theoretischen Arbeiten des Bauhausmeisters
László Moholy-Nagy (1895-1946) konzipiert. Sowohl seine poetisch formulierten theoretischen Texte als auch seine mit sprachlichen Neuschöpfungen versehenen künstlerischen Innovationen wie »Typofoto« oder „Licht-Raum-Modulator« bilden den Ausgangspunkt. Darüber hinaus wurde der Kreis
– eines seiner unverwechselbaren Gestaltungselemente –
auf der grafischen Ebene neu interpretiert.
Ausgehend von experimentellen Versformen wählt ein Algorithmus zufällige Begriffe aus, die den designtheoretischen Texten von László Moholy-Nagy entnommen sind.
Diese wurden nach nach festgelegten syntaktischen Regeln in die Computersprache Python übersetzt. Die Begriffe sind auf monochrome, weiße Bücher projiziert. Durch das analoge Spiel mit den »Wort-Haltern« entstehen Variationen möglicher Gedichte. Damit wird das bauhaus.labor zum freien kollaborativen »Schreibraum für Lyrik«.
Die Installation verdeutlicht die aktuelle Situation des medialen Umbruchs vom Analogen zum Digitalen: Die analogen Bücher, die traditionell als »Gefäß« für Inhalte dienten, um Gedanken zu fixieren, werden ersetzt durch fluide Inhalte, die immer weniger materialhaft zu fassen sind. Derart befreit, kann »The Poem Lab« als Ausgangspunkt für eine kritische Reflektion über das zukünftige Zusammenspiel zwischen Mensch und Technik verstanden werden.
Ausstellung
bauhaus.labor
ABC – Avantgarde, Bauhaus, Corporate Design
Wann
23. November 2019–7. Januar 2020
Wo
Gutenberg-Museum Mainz
bauhaus.labor im Hof
Liebfrauenplatz 5
Mainz
www.bauhauslabor.de
www.bauhaus100.de
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One-day symposium about letters, scripts and languages. Organized in correlation with the exhibitions Missing Scripts (Alphabetum IV) & Laws of Form (Alphabetum III). Presented by West Den Haag in collaboration with the Institut Designlabor Gutenberg (Hochshule Mainz), Atelier National de Recherche Typographique (Nancy), SEI Departement of Linguistics (Univerisity of Berkekey, USA) and Type and Media (KABK Den Haag).
Talks & Presentations: 10:00 — 18:00
Buffet, drinks & music: 18:00 — 22:00
(detailed program & time-table coming soon)
Speakers & Contributors:
- Deborah Anderson (SEI University of Berkley, USA)
- Émely Audrat (ANRT, Nancy, FR)
- Alexandre Bassi (ANRT, Nancy, FR)
- Johannes Bergerhausen (IDG, Mainz, DE)
- Erik Van Blokland (Den Haag, NL)
- Michael Everson (Dundee, Scotland)
- Pierre Fournier (ANRT, Nancy, FR)
- Ilka Helmig (FH Aachen, DE)
- Akiem Helmling (Den Haag, NL)
- Thomas Huot-Marchand (ANRT, Nancy, FR)
- Morgane Pierson (ANRT, Nancy, FR)
- Typeradio (typeradio.org)
order tickets here: http://alphabetica.org
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Am 1. November 2019 feiert der Red Dot Award: Brands & Communication Design 2019 seinen krönenden Abschluss und damit die Jahresbesten. Während der Preisverleihung in Berlin wird die das Institut Designlabor Gutenberg und das Gutenberg-Museum die Urkunde in Empfang nehmen. Rund 1.400 internationale Gäste können die ausgezeichnete Publikation »FUTURA. DIE SCHRIFT.« im Rahmen der Designers’ Night im ewerk Berlin hautnah erleben. Dort wird die Siegerausstellung »Design on Stage« exklusiv eine Nacht lang die preisgekrönten Kommunikationsdesign-Arbeiten sowie Marken vorstellen. Mit dieser Auszeichnung hat FUTURA nach sechs internationalen und nationalen Designpreisen auch den bekanntesten deutschen Designpreis gewonnen. Wir danken allen Unterstützer*innen und Mitstreiter*innen.
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Mi | 28. August 2019 | 19 Uhr
Eine Ausstellung der Kunstbibliothek – Staatliche Museen zu Berlin in Kooperation mit dem Institut Designlabor Gutenberg der Hochschule Mainz
Im Jahr 1929 wagte die Kunstbibliothek mit der Ausstellung »Neue Typographie« im Martin Gropius-Bau den Blick auf die Zukunft der Schriftkommunikation. Im Mittelpunkt: der programmatische Ausstellungsraum »Wohin geht die typographische Entwicklung« des Bauhaus-Künstlers Laszlo Moholy-Nagy. Neunzig Jahre später – im Bauhaus-Jubiläumsjahr – wird dieser Raum erstmals rekonstruiert.
Sie und Ihre Freunde sind herzlich eingeladen. Es erwarten Sie
Moritz Wullen
Direktor der Kunstbibliothek, Staatliche Museen zu Berlin
Petra Eisele & Isabel Naegele
Institut Designlabor Gutenberg, Hochschule Mainz, Herausgeberinnen des Buches
Michael Lailach
Kurator der Ausstellung und Mitherausgeber des Buches
Die Ausstellung ist vom 29. August bis zum 15. September 2019 im Ausstellungsraum der Kunstbibliothek am Kulturforum zu sehen.
Kunstbibliothek, Staatliche Museen zu Berlin
Kulturforum | Matthäikirchplatz 6 | 10785 Berlin
http://www.smb.museum/kb
http://www.facebook.com/kunstbibliothek
Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich
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Auf dem 17. Wissenschaftsmarkt, der vom 8. und 9. September stattfand und sich dem Thema „Mensch und Kommunikation“ widmete, präsentierte das Institut Designlabor Gutenberg den Hidden Zoo.
Zum Projekt:
Flamingos auf dem Domplatz, Seekühe am Rheinufer, ein Drache im Drususstein … Mit der mobilen Webiste von Hidden Zoo können Spaziergänger im Mainzer Stadtraum Tieren begegnen, virtuellen Tieren aus Text und Linie, Farbe und Klang. Sie wohnen an den unterschiedlichsten Orten – auf Hauswänden, Gassen, Plätzen – und sie haben ihre je eigene Geschichte. Sichtbar werden sie mit einer Website, die die versteckten Geschöpfe zum Leben erweckt: hiddenzoo.hs-mainz.de
Das Besondere: Bestimmte Inhalte können nur vor Ort abgerufen werden. Man muss die Hidden-Zoo-Tiere also suchen gehen, mit dem Smartphone in der Hand. Belohnt wird man mit Augmented-Reality-Elementen, die die Grenzen zwischen Realität und Fiktion verschwimmen lassen. Auf dem Display erscheint dann plötzlich vor den Markthäusern ein goldener Vogel oder – im Selfiemodus – auf dem eigenen Kopf ein Einhorngeweih. Solche Bilder laden ein, geteilt zu werden – zum Beispiel unter dem Hashtag #hiddenzoo auf Instagram. Dabei lohnt es sich, zu unterschiedlichen Zeiten auf die Pirsch zu gehen; während manche Tiere nur tagsüber aktiv sind, kommen andere nur nach Einbruch der Dämmerung hervor.
Gestaltet haben diese Tiere Studierende des Studiengangs Kommunikationsdesign der Hochschule Mainz und der Schreibberatung PHILIS des Fachbereichs 05 der Johannes Gutenberg-Universität unter der Leitung von Anna-Lisa Schönecker (Hochschule Mainz), Holger Reckter (Hochschule Mainz) und Kerstin Rüther (JGU Mainz). In einem interdisziplinären Projektseminar setzten die Studierenden sich mit neueren Forschungen zum Mensch-Tier-Verhältnis auseinander und erkundeten zugleich den Mainzer Stadtraum und seine Geschichte. Entstanden ist so eine große Vielfalt von Illustrationen, Collagen, Animationen, Texten und Tönen, die gestalterisch durch das Corporate Design und das Interface von Ronja Butschbacher und Maurice Sam zusammengehalten wird. Letzteres ist als Splitscreen konzipiert und vereint eine Karten- und eine Listenansicht, die sich jeweils mit einer Auswahl an Kategorien und Icons filtern lassen. Tag- und Nachmodus sind dabei farblich differenziert.
Webseite: hiddenzoo.hs-mainz.de