Die mit sorgfältigen Einführungen versehene Sammlung bietet, angeordnet nach Themenfeldern, die wichtigsten Texte von John Ruskin bis Richard Sennett.
Aus der Zeitschrift NOVUM:
»Wer irgendwelche Traumata bezüglich gelber Reclam-Bücher aus der eigenen Schulzeit pflegt, hat nun die Chance, diese zu bewältigen. Und das kleine Format entspricht durchaus der Tatsache, dass Design eine vergleichsweise junge Disziplin ist, der sich demzufolge auch die Wissenschaft noch nicht allzu lange annimmt. Die beiden Herausgeberinnen präsentieren nach der Einführung eine sorgfältig zusammengestellte Sammlung designtheoretischer Texte von John Ruskin über Walter Gropius, Marcel Breuer und Dieter Rams bis zu Richard Sennett oder Richard Buckminster Fuller. Fazit: klein im Format, ganz groß im Inhalt – eine konzentrierte Zusammenfassung ungeschriebener Gesetze, fundierter Erkenntnisse und kluger Schlussfolgerungen. Und so wie einst die empfehlenswerte Pflichtlektüre für das Designstudium, selbst wenn das Diplom schon eine Weile her sein sollte … «
DESIGN. TEXTE ZUR GESCHICHTE UND THEORIE.
Hrsg.: Gerda Breuer, Petra Eisele
Ditzingen, Verlag Philipp Reclam jun., 2018
223 S., 17 Abb.
11,80 Euro
ISBN 978-3-15-019539-0
Fotos: Christopher von Zwehl
www.reclam.de
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Zum 100. Geburtstag der international bekannten Schrift- und Buchkünstlerin Gudrun Zapf von Hesse widmet ihr das wieder eröffnete Institut für Neue Technische Form im neuen Domizil am Friedensplatz in Darmstadt eine kleine aber sehr feine Ausstellung.
Frau Zapf gehört zu den Pionierinnen der Typografie; denn der Schriftentwurf selbst war immer eine männliche Domäne, auch wenn schon Anfang des 20. Jahrhunderts es meist Frauen waren, die sogenannten »office girls« die die Schriftentwürfe der »Type-Directors« für die Matrizenerstellung übertrugen. Die Diotima war als ihre erste veröffentlichte Druckschrift 1952 – bereits ein großer Erfolg und wird bis heute bei Monotype vertrieben. Zum 100. Geburtstag, erschien bei Monotype ein Alphabet, das Frau Zapf schon vor 70 Jahren entworfen hat: die Hesse Antiqua™.
Gudrun Zapf von Hesse —
Der Schriftkünstlerin zum 100sten
20.3.–15.4.2018
Institut für Neue Technische Form
Darmstadt
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Like no other typeface, Paul Renner’s FUTURA has shaped ideas of modernity and the future. It was the only sans serif typeface that was cut and produced in all figures, degrees and sets. Created in the second half of the 1920s, the typeface began its international success, first in Germany and then rapidly internationally.
What was and is the secret of the success of this typeface, which, in different times and different – also political – cultures, has been adapted again and again, is still widely used and known today? With contributions from:
- CHRISTOPHER BURKE
- UTE BRÜNING
- CARINA DANZER
- PETRA EISELE
- STEVEN BRIGHTER
- KLAUS KLEMP
- IVA KNOBLOCH
- ANDREAS COOP
- ANNETTE LUDWIG
- ISABEL NAEGELE
- MICHEL WLASSIKOFF
- ERIK SPIEKERMANN &
- FERDINAND ULRICH
FUTURA. THE TYPEFACE.
Edited by Petra Eisele, Annette Ludwig and Isabel Naegele.
Design: Stephanie Kaplan, Isabel Naegele
520 pages with countless color illustrations and font samples,
size 17,3 x 24 cm
Thread-stitched hardcover with foil embossing
and silver head cut
Laurence King Publishing London
ISBN 978-1-78627-093-1
Awards:
- Certificate of Typographic Excellence Type Directors Club Tokyo 2018
Fotos: Christopher von Zwehl
Further information is available at:
www.laurenceking.com
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»Futura. Die Schrift.« zum dritten Mal ausgezeichnet
Die Publikation »Futura. Die Schrift.« ist vom Deutschen Designer Club (DDC) mit dem Silber Trophy in der Kategorie Excellent Arts ausgezeichnet worden. Das Publikationsprojekt, das in Kooperation zwischen der Hochschule Mainz/Designlabor Gutenberg und dem Gutenberg-Museum zur gleichnamigen Ausstellung »Futura. Die Schrift« im Gutenberg-Museum entstanden ist, wurde von Prof. Dr. Isabel Naegele und der Grafikerin und Alumna der Hochschule Mainz Stephanie Kaplan gestaltet. Mit dem Silber Trophy ist dies nun die dritte Auszeichnung für den Ausstellungskatalog. Im März erhielt die Gestaltung des Katalogs bereits die Auszeichnung »Certificate of Typographic Excellence« vom Type Directors Club (TDC) in New York, kurz zuvor konnten die Gestalterinnen in Porto den European Design Award in Gold entgegennehmen. Der Katalog, der seit Oktober auch in der englischen Übersetzung (Londoner Verlag Laurence King) erhältlich ist, behandelt die Entstehungs- und internationalen Rezeptionsgeschichte der bekanntesten deutschen Schrift, der Futura.
Futura. Die Schrift.
Gestalterinnen: Isabel Naegele und Stephanie Kaplan
Herausgeberinnen: Petra Eisele, Annette Ludwig und Isabel Naegele
Verlag Hermann Schmidt
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Licht aus, Beamer an. Das Format der Schriftenreihe
»Talks on Type« ist denkbar einfach. Ein 60-Minuten-Vortrag über Typografie wird in Text und Bild möglichst authentisch dokumentiert: Der Text folgt immer der Sprache des Vortrags; die enge Verschränkung von Text und Bild zielt auf leichte Verständlichkeit der theoretischen Argumentation. Die Beiträge der Vortragsreihe »Talks on Type« behandeln beispielhaft aktuelle typografische Gestaltungsprojekte und Fragestellungen, aber auch typografiehistorische und -theoretische Reflexionen sowie technische und gestalterische Fragen zum Type Design.
Band 2:
Ute Brüning: Die fette Venus und ihre universalen Nachfolgerinnen vom Bauhaus, hrsg. von Petra Eisele und Isabel Naegele. Mainz: Institut Designlabor Gutenberg,
Gestaltung: Florian Schimanski, Hochschule Mainz, 2017.
Die auf 300 Stück limitierten und nummerierten Auflagen sind im Shop des Studiengangs Kommunikationsdesign erhältlich: shop.designinmainz.de
Das Gestaltungskonzept für die Schriftenreihe entstand im Rahmen eines Studienprojekts des Studiengangs Kommunikationsdesign, betreut von Prof. Dr. Isabel Naegele.
Fotos: Christopher von Zwehl
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Wie keine andere Schrift hat Paul Renners FUTURA Vorstellungen von Modernität und Zukunft geprägt. Sie war die einzige Groteskschrift, die in allen Figuren, Graden und Garnituren geschnitten und produziert wurde. Geschaffen in der zweiten Hälfte der 1920er Jahre, trat die Schrift zunächst in Deutschland, dann aber schnell international einen wahren Siegeszug an.
Was war und ist das Erfolgsgeheimnis dieser Schrift, die, in unterschiedlichen Zeiten und unterschiedlichen – auch politischen – Kulturen immer wieder neu adaptiert, bis heute weit verbreitet und bekannt ist? Antworten auf diese Fragen geben:
- CHRISTOPHER BURKE
- UTE BRÜNING
- CARINA DANZER
- PETRA EISELE
- STEVEN HELLER
- KLAUS KLEMP
- IVA KNOBLOCH
- ANDREAS KOOP
- ANNETTE LUDWIG
- ISABEL NAEGELE
- MICHEL WLASSIKOFF
- ERIK SPIEKERMANN &
- FERDINAND ULRICH
FUTURA. DIE SCHRIFT.
Hrsg. von Petra Eisele, Annette Ludwig und Isabel Naegele.
Gestaltung: Stephanie Kaplan, Isabel Naegele
520 Seiten mit unzähligen farbigen Abbildungen und Schriftproben,
Format 17,3 x 24 cm
Fadengehefteter Festeinband mit Folienprägung und silbernem Kopfschnitt
Verlag Hermann Schmidt Mainz
Euro 50,-
ISBN 978-3-87439-893-0
Weitere Informationen unter:
www.futura-typeface.de
www.typografie.de
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Am 4. November 2016 fand das 5. Symposium in der Reihe „translations“ unter dem Titel FUTURA – TRIBUTE TO A TYPEFACE in der Aula der Hochschule Mainz statt. Circa 400 Gäste folgten interessiert den Vorträgen namhafter Designhistoriker*innen und Designer*innen aus dem In- und Ausland, die eine lebhafte Mischung zwischen designhistorischen Erkenntnissen und aktuellen gestalterischen Positionen präsentierten. Vorgestellt wurden aktuelle Positionen im Type und Corporate Design, die sich begeistert auf die berühmte geometrische Sans Serif beziehen, aber auch kritische Positionen sowie neue designhistorische Forschungsergebnisse zur Entstehungs- und Rezeptionsgeschichte der berühmten geometrischen Linear-Antiqua. In einer begleitenden Ausstellung wurde eine thematische Auswahl von Arbeiten der Lehreinheit Kommunikationsdesign präsentiert. Darunter Publikationen, Plakate und interaktive Installationen, die sich inhaltlich und gestalterisch mit Paul Renner und der Futura auseinandersetzen, sowie Experimente und Prototypen, die in Auseinandersetzung mit dem Medium Buch neue Formate erproben.
Veranstalter: Institut Designlabor Gutenberg
Prof. Dr. Petra Eisele / Prof. Dr. Isabel Naegele, Hochschule Mainz, Kommunikationsdesign.
Das Symposium ist Teil des Gesamtprojektes FUTURA. DIE SCHRIFT. ein Kooperationsprojekt zwischen dem Gutenberg-Museum Mainz und dem Institut Designlabor Gutenberg / Hochschule Mainz.
www.translations-symposium.de
www.futura-typeface.de
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Am 2. November wurde die Ausstellung FUTURA. DIE SCHRIFT. im Mainzer Gutenberg-Museum eröffnet. Der Einladung waren zahlreiche Gäste gefolgt. Noch bis zum 30. April verdeutlichen 290, zum Teil noch nie gezeigte Originale aus dem In- und Ausland die Entstehungs- und Rezeptionsgeschichte dieser bis heute populären deutschen Schrift.
Um entdecken zu können, wie die Futura in unterschiedlichen Zeiten immer wieder neu interpretiert wurde, lädt die Ausstellung zu einer Reise in große Metropolen ein: Nach Frankfurt, Hannover, Berlin und München interessiert, wie die Futura im Ausland Verwendung fand. Anwendungsbeispiele aus Wien, Prag, Paris und New York verdeutlichen anschaulich, wie die Schrift der deutschen »Moderne« zur wahren Kosmopolitin avancierte und schließlich sogar einen wahren Höhenflug erlebte: 1969, als die Futura zusammen mit der Crew der Apollo 11 tatsächlich als »Schrift der Zukunft« auf den Mond landete.
FUTURA. DIE SCHRIFT. zeigt Entwürfe, seltene Probedrucke, frühe Akzidenzien und Anwendungsbeispiele aus Specimenheften, Anzeigen oder in der Cover- und Buchgestaltung, unter anderem von:
- GERD ARNTZ
- JEAN CARLU
- WILLI BAUMEISTER
- HERBERT BAYER
- ROBERT MCCALL
- DDB
- WALTER DEXEL
- HEINRICH JOST
- FRANTIŠEK KALIVODA
- HANS & GRETE LEISTIKOW
- LÁZLÓ MOHOLY-NAGY
- NASA
- OTTO NEURATH
- PAUL RAND
- PAUL RENNER
- ZDENEK ROSSMANN
- KURT SCHWITTERS
- LADISLAV SUTNAR
- BRADBURY THOMPSON
- JAN TSCHICHOLD
MAXIMILIEN VOX
FUTURA. DIE SCHRIFT.
Ausstellung im Gutenberg-Museum Mainz, bis 30.04.2017.
FUTURA. DIE SCHRIFT. ist ein Kooperationsprojekt des Gutenberg‑Museums, Dr. Annette Ludwig und dem Institut Designlabor‑Gutenberg der Hochschule Mainz, Prof. Dr. Petra Eisele und Prof. Dr. Isabel Naegele.
Weitere Informationen:
www.futura-typeface.com
www.gutenberg-museum.de
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