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type+code: ›bauhaus.labor‹

Mit dem Thema ›bauhaus.labor‹ startet im Wintersemester 2018/19 der Masterstudiengang ›Gutenberg-Intermedia‹ einen dreisemestrigen Diskurs über Bauhaus-Typografie und Medieninstallationen heute: 2019 jährt sich das 100jährige Bauhaus-Jubiläum – 1919 hatte der Unterricht an dieser weltweit einflussreichen Schule begonnen. Dies nehmen wir zum Anlass, um in kritischer Auseinandersetzung mit den typografischen und medialen Visionen der Vergangenheit zukunftsweisende gestalterische Positionen zu formulieren. Einen praktischen sowie theoretischen Ausgangspunkt stellen dabei die Medienutopien des ungarischen Künstlers und Designers László Moholy-Nagy dar, der als Meister am Bauhaus tätig war. Sie bieten die Projektionsfläche für Ihre ganz eigenen typografischen Experimente, Medieninstallationen und partizipativen Projekte im ›bauhaus.labor‹, in denen die faszinierende Vielfalt typografischer und digitaler Gestaltung zum Ausdruck kommt. Möglich sind freie spielerische Gestaltungsexperimente bis hin zu komplexen Exponaten, die realisiert und 2019 im Rahmen des ›Nationalen Bauhausjahres‹ präsentiert werden.

Leitung
Prof. Dr. Petra Eisele (Designgeschichte / Designtheorie)
Prof. Florian Jenett (Medieninformatik)
Prof. Dr. Isabel Naegele (Typografie)

Kooperationspartner
Gutenberg-Museum
Dr. Annette Ludwig (Leiterin Gutenberg-Museum)
Katharina Massing

www.gutenberg-intermedia.de
www.instagram.com/bauhaus.labor
www.facebook.com/bauhaus.labor

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type+code: ›bauhaus.labor‹

ORDNUNG IN DER GESTALTUNG

»Ordnung in der Gestaltung« ist ein Lehrbuch für Designstudierende und behandelt den Umgang mit grafischen Rastern. Das Buch vermittelt die Prinzipien und Gesetzmäßigkeiten der visuellen Kommunikation als Einführung in die gestalterische Praxis.
Der Niggli-Verlag (CH) hat neben der deutschsprachigen Ausgabe (Erscheinungsjahr 2018) eine englischsprachige Version (Titel: »Structuring Design«, 2019) herausgegeben. Ausgaben in polnischer, japanischer und chinesischer Sprache werden 2020 erscheinen.

Autor: Ulysses Voelker
Gestaltung: Michael Schmitz, Ulysses Voelker
180 x 255 mm
35,— Euro
ISBN 978-3-7212-0995-2

DDC: Publishing Award 2019

 

Fotos: Christopher von Zwehl

www.niggli.ch

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ORDNUNG IN DER GESTALTUNG

»IN ALPHABETICAL ORDER«.

Kleine Zeichen – aber eine unglaubliche kulturelle Errungenschaft. Denn mit der Schrift war nicht mehr nur die mündliche Überlieferung möglich, sondern Sprache fixierbar. Die Typografie sozusagen als »Kleine Schwester« der Sprache. Wie sonst hätten wir heute Kenntnisse über unsere eigene Geschichte oder die Ideen der Antike? Diesen Buchstaben zollt dieser Vortrag Tribut. Er gibt Einblick in ein Lebenswerk, das ganz der Schriftkunst gewidmet ist – dem Schriftentwurf für den Blei-, Foto- und digitalen Satz, der schönen Handschrift als künstlerisches Schmuckblatt und dem geprägten, artifiziell gebundenem Buchunikat.
Zum 100. Geburtstag von Gudrun Zapf von Hesse.

Band 3: Isabel Naegele: IN APLHABETICAL ORDER
Hrsg.: Petra Eisele und Isabel Naegele. Mainz
Gestaltung: Florian Schimanski
Institut Designlabor Gutenberg, Hochschule Mainz, 2018.
Klammerheftung, Hülle, Siebdruck

 

Fotos: Christopher von Zwehl

shop.designinmainz.de

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»IN ALPHABETICAL ORDER«.

Zeitloses zur Lektüre: DESIGN. TEXTE ZUR GESCHICHTE UND THEORIE

Die mit sorgfältigen Einführungen versehene Sammlung bietet, angeordnet nach Themenfeldern, die wichtigsten Texte von John Ruskin bis Richard Sennett.

Aus der Zeitschrift NOVUM:
»Wer irgendwelche Traumata bezüglich gelber Reclam-Bücher aus der eigenen Schulzeit pflegt, hat nun die Chance, diese zu bewältigen. Und das kleine Format entspricht durchaus der Tatsache, dass Design eine vergleichsweise junge Disziplin ist, der sich demzufolge auch die Wissenschaft noch nicht allzu lange annimmt. Die beiden Herausgeberinnen präsentieren nach der Einführung eine sorgfältig zusammengestellte Sammlung designtheoretischer Texte von John Ruskin über Walter Gropius, Marcel Breuer und Dieter Rams bis zu Richard Sennett oder Richard Buckminster Fuller. Fazit: klein im Format, ganz groß im Inhalt – eine konzentrierte Zusammenfassung ungeschriebener Gesetze, fundierter Erkenntnisse und kluger Schlussfolgerungen. Und so wie einst die empfehlenswerte Pflichtlektüre für das Designstudium, selbst wenn das Diplom schon eine Weile her sein sollte … «

DESIGN. TEXTE ZUR GESCHICHTE UND THEORIE.
Hrsg.: Gerda Breuer, Petra Eisele
Ditzingen, Verlag Philipp Reclam jun., 2018
223 S., 17 Abb.
11,80 Euro
ISBN 978-3-15-019539-0

 

Fotos: Christopher von Zwehl

www.reclam.de

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Zeitloses zur Lektüre: DESIGN. TEXTE ZUR GESCHICHTE UND THEORIE

Ausstellung im INTeF: Gudrun Zapf von Hesse

Zum 100. Geburtstag der international bekannten Schrift- und Buchkünstlerin Gudrun Zapf von Hesse widmet ihr das wieder eröffnete Institut für Neue Technische Form im neuen Domizil am Friedensplatz in Darmstadt eine kleine aber sehr feine Ausstellung.

Frau Zapf gehört zu den Pionierinnen der Typografie; denn der Schriftentwurf selbst war immer eine männliche Domäne, auch wenn schon Anfang des 20. Jahrhunderts es meist Frauen waren, die sogenannten »office girls« die die Schriftentwürfe der »Type-Directors« für die Matrizenerstellung übertrugen. Die Diotima war als ihre erste veröffentlichte Druckschrift 1952 – bereits ein großer Erfolg und wird bis heute bei Monotype vertrieben. Zum 100. Geburtstag, erschien bei Monotype ein Alphabet, das Frau Zapf schon vor 70 Jahren entworfen hat: die Hesse Antiqua™.

Gudrun Zapf von Hesse —
Der Schriftkünstlerin zum 100sten
20.3.–15.4.2018
Institut für Neue Technische Form
Darmstadt

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Ausstellung im INTeF: Gudrun Zapf von Hesse

FUTURA. THE TYPEFACE. Now available in English.

Like no other typeface, Paul Renner’s FUTURA has shaped ideas of modernity and the future. It was the only sans serif typeface that was cut and produced in all figures, degrees and sets. Created in the second half of the 1920s, the typeface began its international success, first in Germany and then rapidly internationally.

What was and is the secret of the success of this typeface, which, in different times and different – also political – cultures, has been adapted again and again, is still widely used and known today? With contributions from:

  • CHRISTOPHER BURKE
  • UTE BRÜNING
  • CARINA DANZER
  • PETRA EISELE
  • STEVEN BRIGHTER
  • KLAUS KLEMP
  • IVA KNOBLOCH
  • ANDREAS COOP
  • ANNETTE LUDWIG
  • ISABEL NAEGELE
  • MICHEL WLASSIKOFF
  • ERIK SPIEKERMANN &
  • FERDINAND ULRICH

FUTURA. THE TYPEFACE.
Edited by Petra Eisele, Annette Ludwig and Isabel Naegele.
Design: Stephanie Kaplan, Isabel Naegele
520 pages with countless color illustrations and font samples,
size 17,3 x 24 cm
Thread-stitched hardcover with foil embossing
and silver head cut
Laurence King Publishing London

ISBN 978-1-78627-093-1

Awards:

  • Certificate of Typographic Excellence Type Directors Club Tokyo 2018

 

Fotos: Christopher von Zwehl

Further information is available at:

www.laurenceking.com

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FUTURA. THE TYPEFACE.  Now available in English.

Ganz in Silber

»Futura. Die Schrift.« zum dritten Mal ausgezeichnet

Die Publikation »Futura. Die Schrift.« ist vom Deutschen Designer Club (DDC) mit dem Silber Trophy in der Kategorie Excellent Arts ausgezeichnet worden. Das Publikationsprojekt, das in Kooperation zwischen der Hochschule Mainz/Designlabor Gutenberg und dem Gutenberg-Museum zur gleichnamigen Ausstellung »Futura. Die Schrift« im Gutenberg-Museum entstanden ist, wurde von Prof. Dr. Isabel Naegele und der Grafikerin und Alumna der Hochschule Mainz Stephanie Kaplan gestaltet. Mit dem Silber Trophy ist dies nun die dritte Auszeichnung für den Ausstellungskatalog. Im März erhielt die Gestaltung des Katalogs bereits die Auszeichnung »Certificate of Typographic Excellence« vom Type Directors Club (TDC) in New York, kurz zuvor konnten die Gestalterinnen in Porto den European Design Award in Gold entgegennehmen. Der Katalog, der seit Oktober auch in der englischen Übersetzung (Londoner Verlag Laurence King) erhältlich ist, behandelt die Entstehungs- und internationalen Rezeptionsgeschichte der bekanntesten deutschen Schrift, der Futura.

Futura. Die Schrift.
Gestalterinnen: Isabel Naegele und Stephanie Kaplan
Herausgeberinnen: Petra Eisele, Annette Ludwig und Isabel Naegele
Verlag Hermann Schmidt

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Ganz in Silber

Talks on Type: »Die fette Venus und ihre universalen Nachfolgerinnen vom Bauhaus« von Ute Brüning

Licht aus, Beamer an. Das Format der Schriftenreihe
»Talks on Type« ist denkbar einfach. Ein 60-Minuten-Vortrag über Typografie wird in Text und Bild möglichst authentisch dokumentiert: Der Text folgt immer der Sprache des Vortrags; die enge Verschränkung von Text und Bild zielt auf leichte Verständlichkeit der theoretischen Argumentation. Die Beiträge der Vortragsreihe »Talks on Type« behandeln beispielhaft aktuelle typografische Gestaltungsprojekte und Fragestellungen, aber auch typografiehistorische und -theoretische Reflexionen sowie technische und gestalterische Fragen zum Type Design.

 

Band 2:

Ute Brüning: Die fette Venus und ihre universalen Nachfolgerinnen vom Bauhaus, hrsg. von Petra Eisele und Isabel Naegele. Mainz: Institut Designlabor Gutenberg,
Gestaltung: Florian Schimanski, Hochschule Mainz, 2017.

 

Die auf 300 Stück limitierten und nummerierten Auflagen sind im Shop des Studiengangs Kommunikationsdesign erhältlich: shop.designinmainz.de

Das Gestaltungskonzept für die Schriftenreihe entstand im Rahmen eines Studienprojekts des Studiengangs Kommunikationsdesign, betreut von Prof. Dr. Isabel Naegele.

 

Fotos: Christopher von Zwehl

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Talks on Type: »Die fette Venus und ihre universalen Nachfolgerinnen vom Bauhaus« von Ute Brüning