Die Keilschrift war über drei Jahrtausende DAS dominierende Schriftsystem im alten Orient. Die erste Schrift der Menschheit wurde um 3.300 vor Chr. von den Sumerern entwickelt und dann von vielen anderen Völkern übernommen.
Das Buch präsentiert nach einer historischen, semiotischen und typografischen Einführung alle 1.063 Glyphen des Fonts Decode-Cuneiform.otf, entwickelt von J. Bergerhausen, Andrea Krause und Stefan Pott. Mit dem Kauf des Buches erwirbt man auch eine Lizenz für den digitalen Font.
Verlag Hermann Schmidt, Mainz, Mai 2014
Hrsg.: Johannes Bergerhausen
Gestaltung: Ilka Helmig, Johannes Bergerhausen
Deutsch / Englisch
14,8 × 21 cm
544 Seiten
39,— Euro
ISBN 978-3874398619
Auszeichnungen:
- Type Directors Club (TDC) of New York 2015
- Shortlist Schönste Deutsche Bücher 2014
- Deutscher Designer Club (DDC) 2014
- Type Directors Club (TDC) of Tokyo 2014
Fotos: Christopher von Zwehl
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Verlag Kenkyu-sha, Tokyo, Japan, August 2014
Hrsg.: Johannes Bergerhausen, Siri Poarangan
22,2 × 16,2 cm
1.024 Seiten
17.600 Yen
ISBN 978-4327377366
Japanische Lizenzausgabe
Fotos: Christopher von Zwehl
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Am 11. November 2014 wurden »Call for Type. Neue Schriften/New Typefaces.«, ein Kooperationsprojekt von Gutenberg-Museum und dem Institut Designlabor Gutenberg, mit einer Auszeichnung im Rahmen des Designpreis Rheinland-Pfalz 2014 Kommunikationsdesign geehrt. Das Projekt wurde betreut von Prof. Dr. Isabel Naegele und Prof. Dr. Petra Eisele.
Kategorie: Kommunikation im Raum, Design Talents
Wir gratulieren den beiden BA-Absolventen Simon Störk und Lukas Wezel!
Foto: Lutz Sternstein
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MAINZ – Da hätte Johannes Gutenberg gestaunt – und sich wohl sehr gefreut: Das Forschungsprojekt der Mainzer Fachhochschule (FH) »Hands on – B42-Bibel« macht digitales Blättern in seiner über 560 Jahre alten Bibel möglich. In einem Kooperationsprojekt mit dem Gutenberg-Museum tüfteln seit 2012 Professoren und Studierende des Studiengangs »Kommunikationsdesign« und der »Innenarchitektur« an diesem technischen Traum – ihr Pilot-Projekt stellten sie nun der Kulturdezernentin Marianne Grosse vor: Einen Multitouch-Tisch, auf dem das »Buch der Bücher« interaktiv entdeckt werden kann.
Bisher begrenzter Zugang: Zwar ist dieser Prototyp der Öffentlichkeit bislang noch nicht zugänglich. Doch wenn die weitere Finanzierung des Projekts gesichert ist, soll der eigentliche, größere Multitouch-Tisch bis 2020 im Gutenberg-Museum stehen. »Der Prototyp vielleicht auch früher«, sagte Professor Holger Reckter von der FH. »Bisher kann man bei uns die Gutenberg-Bibel nur im Tresorraum besichtigen, da passen maximal vier Besucher auf einmal hinein«, schränkt Museumsdirektorin Dr. Annette Ludwig ein. »Dieses Angebot ist bereits sehr gefragt, doch wir können dort immer nur eine Doppelseite zeigen, die man natürlich nicht berühren darf. Ohne eine Führung kann man nicht so in dieses Buch eintauchen, wie es das ›hands-on‹- Projekt möglich macht.« An dem endgültigen Multitouch-Tisch soll Platz für bis zu 12 Personen gleichzeitig sein. »Dieses Projekt macht den Traum vieler wahr, einmal in diesem besonderen Buch blättern zu können«, freut sich Grosse, die den Tisch begeistert testete.
Auf einem großen Touch-Screen, also einem durch Berührung aktivierbaren Bildschirm, lassen sich auf dem vorläufigen Multitouch-Tisch Seiten der Bibel öffnen. Dabei standen dem Team der Mainzer Fachhochschule um Professor Holger Reckter und Professorin Dr. Isabel Naegele die 1999 von einer ein japanischen Forschungsgruppe eingescannten Seiten des Originals zur Verfügung. Auf dem Tisch können die Nutzer die Seiten mithilfe von Aktionswürfeln drehen, stark vergrößern und einzelne Abschnitte markieren. Zudem werden Erklärungen zur Buchmalerei oder Übersetzungen der lateinischen Sätze angezeigt. Der Name »B42-Bibel« rührt von dem Umstand, dass eine Spalte der Gutenberg-Bibel jeweils 42 Zeilen hat. »Die Pilotphase ist jetzt abgeschlossen. Wir hoffen nun sehr auf Drittmittel und weitere Sponsoren, damit wir das Projekt weiterführen und die Bibel in einer nächsten Stufe komplett digitalisieren können«, so Ludwig.
Allgemeine Zeitung, Rhein Main Presse, 22.07.2014 von Elisabeth Friedgen
Projektleitung: Prof. Dr. Isabel Naegele, Prof. Holger Reckter
www.gutenberg-museum.de
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»Neue Schriften. New Typefaces« bietet Einblicke in die faszinierende Welt des Type-Designs. Vorgestellt werden Positionen des zeitgenössischen Schriftentwurfs in Wort und Bild: Wichtige Protagonisten berichten über ihr Denken und Arbeiten, so dass aktuelle Entwicklungen unter den neuen technischen, ästhetischen und gesellschaftspolitischen Bedingungen nicht nur vorgestellt, sondern auch bewertet werden können.
Wurden in den Siebzigerjahren jährlich noch wenige hundert Schriften veröffentlicht, können wir heute zwischen zehntausenden Fonts wählen – Tendenz steigend. Dass sich aktuelles Type-Design dennoch keinesfalls in Beliebigkeit oder einem modischen Hype erschöpft, verdeutlicht diese Publikation: Aus dem reichen, internationalen Schriftkosmos präsentiert sie experimentelle Schriftentwürfe, die von einer spontanen Idee oder der Konzeption eines selbst gewählten Gestaltungsprojekts ausgehen; Display-Fonts mit wenigen Schnitten oder Leseschriften mit umfangreichen Schriftfamilien, die, oft über Jahre hinweg, mit leidenschaftlicher Ausdauer und einer unerschütterlichen Liebe zu den charakteristischen Details systematisch ausgebaut werden. In ihrer Gesamtheit dokumentiert die Publikation »Neue Schriften. New Typefaces« daher nicht nur die hohe Professionalität, sondern auch den ernsthaften Enthusiasmus, der Schriftgestalterinnen und -gestalter heute antreibt.
Der Katalog fußt auf Interviews und der Veranstaltungsreihe »Gespräche über Schrift« sowie der Ausstellung »Call for Type«, die in Zusammenarbeit zwischen dem Institut Designlabor Gutenberg / FH Mainz und dem Mainzer Gutenberg-Museum entstanden ist, weist aber auch darüber hinaus, indem er nicht nur eine aktuelle Bestandsaufnahme anbietet, sondern auch wichtige Trends im Type Design beschreibt.
Petra Eisele, Isabel Naegele, Annette Ludwig [Hrsg.]:
Neue Schriften. New Typefaces. Positionen und Perspektiven
248 Seiten, zahlreiche Schriftmuster, 17 x 22,5 cm, Deutsch/Englisch,
CHF 38.–, Euro (D) 29,80, Euro (A) 30.60,
ISBN 978-3-7212-0892-4
weitere Informationen und Bestellung:
Link zum Niggli Verlag
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13.11.2013
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Zur Sonderausstellung »Call for Type. New Typefaces / Neue Schriften.« im Gutenberg-Museum Mainz vom 6. Juni bis 27. Oktober 2013 ist jetzt die dazugehörige Publikation im Niggli Verlag erschienen.
Petra Eisele, Isabel Naegele, Annette Ludwig [Hrsg.]:
Neue Schriften. New Typefaces. Positionen und Perspektiven
248 Seiten, zahlreiche Schriftmuster, 17 x 22,5 cm, Deutsch/Englisch,
CHF 38.–, Euro (D) 29,80, Euro (A) 30.60,
ISBN 978-3-7212-0892-4
weitere Informationen und Bestellung:
Link zum Niggli Verlag

7.11.2013
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Die Tickets sind jetzt ausverkauft — wir freuen uns auf eine gutbesuchte Veranstaltung!
Bis dahin gibt es aktuelle Neuigkeiten hier:
www.facebook.com/translations4
www.translations-symposium.de

14.10.2013
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Am 15. Oktober startet der Ticketverkauf des Translations 4 Symposium: Design of Knowledge / Design des Wissens. Am selben Tag ist ebenfalls der Website-Release.
Die Tickets sind hier erhältlich:
http://de.amiando.com/translations04.html
weitere Informationen:
www.translations-symposium.de