
10.9.2012
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Im Verlag Hermann Schmidt Mainz ist ein Set mit 30 Postkarten ausgewählter Unicode-Zeichen für Ihre persönlichen Botschaften erschienen. Neongrün, Neonorange, Neonpink, zweifach gedruckt, Format 11 x 16 cm.
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Schriftliebhaber, Philosophen, Typografen und Schriftgestalter haben schon immer weit mehr über Typografie geschrieben, gestritten und gedacht als allgemein bekannt. Die Sonderausstellung »ON–TYPE: Texte zur Typografie« im Mainzer Gutenberg-Museum präsentierte die letzten 111 Jahre dieser Diskurse überraschend individuell: In einem speziell als Leselounge konzipierten Ausstellungsraum lud sie mit zahlreichen Angeboten zum Betrachten, Hören und Blättern zur Interaktion ein. Auf den hellen, minimalistisch gestalteten Wandpaneelen bot die Ausstellung besonders prägnante Zitate und Schriftbeispiele auf Abreißzetteln an, so dass sich jeder Besucher seinen eigenen Katalog zusammenstellen konnte. Besonders wertvolle Originale zur Typografiegeschichte konnten in Vitrinen bewundert werden; darüber hinaus durften wichtige Exponate aber auch in die Hand genommen und sollten vor allem gelesen werden: von ausgewählten Schriftmusterbüchern des Jugendstils über dadaistische und konstruktivistische »Thesen zur Typografie« bis hin zu prägnanten Beispielen des Bauhauses oder der Schweizer Typografie. Begleitet wurde die Ausstellung von zahlreichen Vorträgen, Lesungen, Filmen und Workshops, auch für Kinder und Jugendliche.
Die Sonderausstellung »ON–TYPE: Texte zur Typografie« wurde im Rahmen eines Forschungsprojektes des Institut »Designlabor Gutenberg« von Prof. Dr. Isabel Naegele und Prof. Dr. Petra Eisele (Studiengang Kommunikationsdesign, FH Mainz) in Kooperation mit Dr. Annette Ludwig, Direktorin des Gutenberg- Museums, und dem Gutenberg-Museum konzipiert. Das Gestaltungskonzept und die Umsetzung wurden gemeinsam mit Studierenden erarbeitet.
Ein Projekt des Gutenberg-Museum Mainz in Kooperation mit dem Institut Designlabor Gutenberg der Fachhochschule Mainz im Rahmen »Mainz – Stadt der Wissenschaft 2011«
Direktorin: Dr. Annette Ludwig
Kuratorinnen und Projektleitung: Prof. Dr. Isabel Naegele,
Prof. Dr. Petra Eisele
Grafische Gestaltung: Marcel Häusler
Ausstellungsarchitektur: Andreas Kulp, Marcel Häusler, Franziska Haube, Lisa Bader Realisierung: Kreishandwerkerschaft und Tischlerinnung Rhein-Hessen
Hörbücher: Marius Becker, Sprecher: Sven Kirchgeßner
Interaktive Anwendung: Steffen Henschel / powered by virtual-magazine.com
Fotografie: Lena Giovanazzi
Jahr: 2012
weitere Informationen:
www.on-type.de
www.slanted.de/events/type-texte-zur-typografie
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3.8.2012
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Im Werkbericht 21 sind studentische Arbeiten dokumentiert, die während eines Semesterprojekts des Studiengangs Kommunikationsdesign entstanden waren. Das Thema des Seminars lautete »Zufall und Innovation« und beleuchtete damit einen oft unterschätzten Aspekt kreativen Arbeitens.
Herausgeber: Prof. Kirstin Arndt, Prof. Ulysses Voelker
Konzept und Gestaltung: Mara Heuer, Alina Jungclaus,
Tobias Gebert
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Eine typografiehistorische Sammlung zum wundersamen Kosmos der Schriftzeichen. Zum Weiterlesen, Orientieren und Streiten: Für Besserwisser, Bibliophile, Blogger, Buchstabensammler, Designkritiker, Lehrende, Germanisten, Gestalter, Kunsthistoriker, Leser, Pädagogen, Schriftliebhaber, Studierende, Theoretiker, Typo- Laien und Typo-Nerds.
TEXTE ZUR TYPOGRAFIE versammelt Thesen, Manifeste und Standortbestimmungen zur Typografie des 20. Jahrhunderts im deutschsprachigen Raum. Vorgestellt werden wichtige Protagonisten und Diskurse, aber auch hitzige Diskussionen über Typografie: über ›deutsche Schrift‹, den ›modernen Menschen‹, Lesbarkeit, Kleinschreibung oder die Folgen der Digitalisierung. TEXTE ZUR TYPOGRAFIE stellt ein Verzeichnis bibliografischer Angaben, ausgewählter Textauszüge sowie Originalabdrucke der Texte aus Büchern und Zeitschriften im Maßstab 1:1 zur Verfügung – das Buch kann also auch als ein Kanon der Buchgestaltung visuell ›gelesen‹ werden.
Eine designhistorische Einführung, persönliche Empfehlungen sowie eine chronologische Übersicht eröffnen einen individuellen Zugang zu typografischen Fragestellungen und Themen. Eine Kooperation des Gutenberg-Museums und des Instituts Designlabor Gutenberg der Hochschule Mainz.
TEXTE ZUR TYPOGRAFIE
Positionen zur Schrift
Hrsg.: Petra Eisele und Isabel Naegele
Gestaltung: Isabel Naegele, Stephanie Kaplan
Verlag: Niggli
240 Seiten
Format: 23,5 x 31 cm
ISBN: 978-3-7212-0821-4
Auszeichungen:
- Designpreis Rheinland-Pfalz Kommunikationsdesign 2013
- Gewinner des German-Design Award 2014
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Nach den politischen Dimensionen von Typografie fragt das Symposium »Schrift / Macht / Welten. Typografie und Macht« am 4. und 5. Mai im Mainzer Gutenberg-Museum:
Kann die Wahl einer bestimmten Schrift politische und weltanschauliche Implikationen beinhalten? Können bestimmte Schriftsysteme und Logotypes als Manifestationen von Macht begriffen werden? Welche Diskurse und Überlegungen stehen hinter bestimmten Schriften? Und: Wie und warum kann sich konventionelle Typografie in eine subversive Geste verwandeln?
Namhafte Expertinnen und Experten aus Theorie und Praxis werden zu diesen und anderen Fragen kritisch Stellung beziehen und ihre Standpunkte verdeutlichen:
- Ruedi Baur
- Johannes Bergerhausen
- Akira Kobayashi
- Andreas Koop
- Albert-Jan Pool
- Dan Reynolds
- Regula Stämpfli
- Andreas Uebele
Konzeption und Leitung: Prof. Dr. Petra Eisele, Prof. Dr. Isabel Naegele
Moderation: Dr. Klaus Klemp, Dr. Isabel Naegele
Gestaltung und Organisation: Lukas Wetzel, Simon Störk und Studierende des Studiengang Kommunikationsdesign
»Schrift / Macht / Welten. Typografie und Macht«. Eine Kooperation der Gesellschaft für Designgeschichte mit dem Gutenberg-Museum Mainz, dem Institut Designlabor Gutenberg und dem Studiengang Kommunikationsdesign, Fachhochschule Mainz.
Begleitprogramm
– Typo-Abendessen am Freitag (nur nach Anmeldung)
– »große worte – kleine formate.« Kleineditionen von Studierenden des Studiengangs Kommunikationsdesign
– ABOUT – Independent Publishing Fair, www.aboutabout.de
– Führungen durch das Gutenberg-Museum
Veranstaltungsort
Gutenberg-Museum Mainz
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Eine der faszinierendsten Sammlungen der letzten Jahrzehnte. Ein Buch nicht nur für Schriftgestalter. Es informiert knapp und locker über historische, politische, technische, linguistische und typografisches Aspekte von Unicode.
Susanne Gmür, Süddeutsche Zetung, 15. Juli 2011
Eine faszinierende Bestandsaufnahme, die gedruckt reichlich Wucht entfaltet. Sie verführt zum Lesen und Schauen.
Ulrich Stock, Die Zeit Nr. 21, 19. Mai 2011
Dieses Buch ist der Hammer. Es inszeniert den Kosmos der Schriftzeichen wie eine spannende Kreuzfahrt mit Farbigkeit, vorzüglicher Navigation, verschiedenen Papiersorten, Zwischenseiten, Essays und Anhängen. Das Jahr ist zwar noch nicht zu Ende, aber für mich ist decodeunicode schon jetzt so etwas wie das Buch des Jahres.
Jürgen Siebert, fontblog.de, 16. Mai 2011
Verlag Hermann Schmidt, Mainz, Mai 2011
22,8 × 28,7 cm
656 Seiten
68,— Euro
ISBN 978-3874398138
Auszeichnungen:
- Designpreis der Bundesrepublik Deutschland in Gold 2012
- Type Directors Club (TDC) of New York 2012
- Die Schönsten Deutschen Bücher 2012
- European Design Award 2012 und »best of show«
- iF Gold Award 2012
- Bronze Art Directors Club (ADC) Deutschland 2012
- Red Dot Award 2011
www.decodeunicode.org
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Zahlreiche Designströmungen existieren heute gleichzeitig. Aber wo befinden wir uns eigentlich heute, am Anfang des 21. Jahrhunderts? Wo kommen wir her und wohin geht die Reise?
Um Antworten auf diese Fragen zu finden, haben Bernhard E. Bürdek (HfG Offenbach) und Petra Eisele (Hochschule Mainz) ein Publikationsprojekt initiiert, zu dem sie 22 renommierte Autoren und Designer eingeladen haben. Ziel war es, aus einer designhistorischen und designtheoretischen Perspektive charakteristische Diskurse zu erläutern und mögliche zukünftige Entwicklungen aufzuzeigen.
Die gestalterische Konzeption wurde in einem internen studentischen Wettbewerb ausgelobt, an dem sich verschiedene Studierendenteams eines interdisziplinären Projekts unter der Leitung von Johannes Bergerhausen (Buchgestaltung) und Petra Eisele (Designgeschichte und Designtheorie) beteiligten. Blanka Bopp, Saskia Friedrich und Ina Wild konnten die Fachjury durch ihren inhaltlich konsequenten sowie gestalterisch stringenten Entwurf überzeugen und erhielten im Anschluss die Möglichkeit, ihren Entwurf auch praktisch in enger Zusammenarbeit mit der Stuttgarter avedition umzusetzen.
DESIGN, ANFANG DES 21. JAHRHUNDERTS
Diskurse und Perspektiven
Hrsg.: Petra Eisele, Bernhard E. Bürdek
Ludwigsburg: avedition, 2011
272 Seiten, broschiert mit Klappen
ca. 250 farbige Abbildungen
39,90 Euro,
56,90 SFr
ISBN 978-3-89986-150-1
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Unter dem Titel »authorship in design – autorschaft im design« befasste sich das dritte internationale translations-Symposium am 21. und 22. November 2009 mit dem Selbstverständnis und der gesellschaftlichen Rolle des Kommunikationsdesigners.
Das Symposium zielte darauf ab, den Gestalter als verantwortungsbewussten Co-Autor und visuellen Autor von Inhalten zu beleuchten. Eingeladen waren international renommierte Designer, aber auch Künstler und Designtheoretiker, die zu den verschiedenen Aspekten des Themas referierten, diskutierten und Einblicke in ihre gestalterische Praxis gaben.
Fünf verschiedene Arten der Autorschaft im Kommunikationsdesign wurden dabei zur Diskussion gestellt:
Der Designer als visueller Forscher
Der Designer als sinnstiftender Erzähler
Der Designer als Entwickler intermedialer Werkzeuge
Der Designer als Gesellschaftskritiker
Der Designtheoretiker
Votragende waren:
Catrin Altenbrandt & Adrian Niessler (Pixelgarten/Frankfurt), Petra Eisele (Fachhochschule Mainz), Daniel Gross & Joris Maltha (Catalogtree, Rotterdam/Arnheim), Erik Kessels (KesselsKramer, Amsterdam), Mike Meiré (Meiré und Meiré, Köln), Lars Müller (Lars Müller Publishers, Baden/Schweiz), Rick Poynor (London), Stefan Sagmeister (New York), Joachim Sauter (Art+Com, Berlin), Jan van Toorn (Amsterdam), Oliver Vodeb (Poper Studio, Ljubljana)
Projektleitung: Prof. Dr. Isabel Naegele, Prof. Philipp Pape
Jahr: 2009
weitere Informationen unter:
www.translations-symposium.de/translations03
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