Mapping Mainz

Mainz und seine Anrainer-Vororte werden auf künstlerische und innovativer Weise neu vorgestellt.

Wie sehen Mainzer, Besucher und Touristen die Gutenbergstadt Mainz? Fest verankert im Mainzer Leben sind die vielen gut dokumentierten Sehenswürdigkeiten der Stadt und ihrer Geschichte. Aber Mainz hat noch viel mehr zu bieten. Sehenswürdigkeiten ganz anderer Art werden in dem Projekt des Masterstudiengangs Gutenberg Intermedia dem Betrachter und Leser vorgestellt. Zehn wenig bekannte Orte und leise Monumente werden in der Arbeit „Mapping Mainz – ein fragmentarisches Stadtportrait“ individuell auf ihre Geschichte, Eigenheiten und mögliche Zukunft portraitiert.

Jeder Ort steht für einen der zehn Stadtteile von Mainz und der AKK-Gemeinden, die direkt am Rhein liegen. So wird das ehemalige Eislager der Mainzer Brauerei in Weisenau, die grüne Brücke der Neustadt einer Streichholzfabrik in Amöneburg gegenüber gestellt. Dabei entstehen detaillierte, mit Bild, Video und Tonaufnahmen kommentierte Stadtportraits, die stille und versunkene Orten zum Strahlen bringen.

weitere Informationen:
www.mappingmainz.hs-mainz.dewww.gutenberg-intermedia.de/mapping-mainz

Projektleitung: Prof. Katja Davar , Prof. Anna-Lisa Schönecker
Jahr: 2015

Kategorien: Websites

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Visualizing Europe

Die europäische Statistik-Behörde Eurostat stellt über das Internet detaillierte Daten über die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union zur Verfügung und sieht damit ihre Informationspflicht erfüllt. Tatsächlich dürften aber die wenigsten Interessenten der Komplexität der Datentabellen gewachsen sein. Aufbauend auf einem Seminar an der Fachhochschule Mainz stellte sich dieses Projekt die Frage, wie die zur Verfügung stehenden Daten so aufbereitet und visualisiert werden könnten, dass mit Ihrer Hilfe thematische, bürgernahe Fragestellungen über einen derzeitigen Zustand und die vorausgehende Entwicklung erfahrbar werden.

Die entstandenen Prototypen wurden u.a. auf dem European Media Arts Festival in Osnabrück 2010 ausgestellt.

Projektleitung: Prof. Philipp Pape
Jahr: 2010

Kategorien: Websites

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Arbeitsbeispiel Visualizing Europe
Arbeitsbeispiel Visualizing Europe
Arbeitsbeispiel Visualizing Europe
Arbeitsbeispiel Visualizing Europe
Arbeitsbeispiel Visualizing Europe

Generative Typografie

Auf dem Gebiet der Schriftgestaltung wurde schon immer viel experimentiert, da das Entwerfen und Produzieren einer Schrift ein komplexes und aufwändiges Unterfangen ist. Dies manifestiert sich am offensichtlichsten in den zahlreichen, oft widersprüchlichen Regeln und Systemen, die die Schriften und die Schriftgestaltung im Laufe der Zeit hervor gebracht haben. Gerade wegen dieser Regeln und Systeme ist die Typografie ein hervorragendes Gebiet für generative Ansätze, die das System ansich gestalterisch betrachten und formen. Sie nähern die Schriftgestaltung wieder dem – ebenfalls generativen – Prozess des Schreibens an. Schrift wird nicht mehr als Gruppe einzelner Formen, als Momentaufnahme, sondern als lebendiges und dennoch wohl definiertes System verstanden.

Gemeinsam mit Studierenden der Fachhochschule Mainz wurden verschiedene Ansätze erprobt, wie Schriftmanipulation durch Algorithmen erfolgen und durch Interaktion gesteuert werden kann.

Einige der entstandenen Prototypen wurden in dem Buch »Generative Gestaltung« vorgestellt sowie auf dem European Media Arts Festival in Osnabrück 2010 ausgestellt. Siehe dazu auch den Katalog.

Projektleitung: Prof. Philipp Pape
Jahr: 2010

weitere Informationen:
www.generative-typografie.de
Link zum Katalog der Ausstellung in der Deutschen Bibliothek

Kategorien: Typografie, Websites

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Arbeitsbeispiel Generative Typografie
Arbeitsbeispiel Generative Typografie
Arbeitsbeispiel Generative Typografie
Arbeitsbeispiel Generative Typografie
Arbeitsbeispiel Generative Typografie
Arbeitsbeispiel Generative Typografie
Arbeitsbeispiel Generative Typografie
Arbeitsbeispiel Generative Typografie

ForschungAlltag.de

ForschungAlltag.de ist ein Videoblog zu kulturwissenschaftlichen Themen, der sich die Vermittlung kulturwissenschaftlicher Arbeit zur Aufgabe gestellt hat.

Das Ziel der Beiträge ist es, zu einem neuen Blick auf alltagsweltliche Kulturphänomene und deren Gestaltung anzuregen. So können diese etwa durch die Herstellung historisch-kultureller Kontexte Ihre scheinbare Selbstverständlichkeit verlieren. Die Filme wollen keine abschließenden Interpretationen anbieten, sondern neue Perspektiven vermitteln und zu intensiverer Auseinandersetzung anregen. Der Videoblog beginnt seine Sendungen im Dezember 2007 mit einer ersten Sendereihe zum Themenfeld »Essen und Trinken«.

Das Projekt geht zurück auf ein gemeinsames Lehrprojekt der beiden Fächer Kommunikationsdesign der Fachhochschule Mainz und Kulturanthropologie/Volkskunde am Deutschen Institut der Johannes Gutenberg-Universität Mainz im WS 2005/06 unter der Leitung von Prof. Dr. Timo Heimerdinger und Prof. Philipp Pape. Die Realisierung dieses Projektes wurde ermöglicht durch eine Auszeichnung beim Hochschulwettbewerb zum Jahr der Geisteswissenschaften unter dem Titel »Geist begeistert«.

Projektleitung: Prof. Philipp Pape, Prof. Dr. Timo Heimerdinger (Deutsches Institut der Johannes Gutenberg-Universität Mainz)
Jahr: 2005/6

weitere Informationen:
www.forschungalltag.de

Kategorien: Websites

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Seite der Website www.forschungalltag.de
Seite der Website www.forschungalltag.de
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decodeunicode – Die Website

Die Projektwebsite des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, BMBF, geförderten Projektes versammelt Abbildungen und Informationen zu rund 100.000 Unicode-Zeichen. Dabei können Zeichen der unterschiedlichsten Kulturen komfortabel verglichen werden, inklusive Volltextsuche.

Die Website hat seit ihrem Start 2005 konstant mehr als eine Million Besucher pro Jahr und wurde mit mehreren internationalen Gestaltungspreisen ausgezeichnet. In den letzten Jahren tauchen ähnliche Projekte im Internet auf, aber decodeunicode bleibt das Unicode-Projekt, das zu jedem Zeichen eine Abbildung anbietet. Die Website wird laufend auf die aktuelle Unicode-Version aktualisiert.

Projektleitung: Prof. Johannes Bergerhausen
Konzeption und Gestaltung: Johannes Bergerhausen,
Siri Poarangan
Datenbank und Abbildungen: Wenzel Spingler, Daniel A. Becker
Interface Design, Programmierung, Datenbank, CMS:
Mathias Wollin, Martin Schuster, meso.net
Tutoren: Daniel Becker, Tatevik Aghababyan, Bastian Schiffer, Judith Wallerius, Saskia Friedrich
Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, BMBF
Jahr: 2005, Update 2007 und 2011

weitere Informationen:
www.decodeunicode.org

Kategorien: Typografie, Websites

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decodeunicode – Die Website
decodeunicode – Die Website
decodeunicode – Die Website
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